von Volker Schilling
Welche Themen waren diese Woche am Finanzmarkt relevant?
- Peak
- Crashout
- Gute Käse
Peak
Digga, was war das bitte für eine Peak-Woche? DAX auf Allzeithoch. Dow auf Allzeithoch. S&P 500 auf Allzeithoch. Die Techs plötzlich wieder komplett on fire und jeder, der letzte Woche noch den Weltuntergang ausgerufen hat, hat diese Woche wieder maximal Aura. Ist schon faszinierend, wie schnell manche Börsen-Macker ihre Meinung wechseln. Montag noch „viel zu teuer“, Freitag dann „das war doch glasklar“. Klar Digga. Hinterher ist jeder Warren Buffett. Peak hatten diese Woche aber nicht nur die Indizes. Auch Big Oil hat mal wieder gezeigt, warum Geld bekanntlich nicht stinkt. Während die halbe Welt über Rezession, Zölle und Geopolitik diskutiert, drucken Exxon, Chevron und Co. weiter Cash, als würden die Dollars direkt aus dem Bohrloch sprudeln. Fast schon goofy, wie entspannt die Ölmilliarden wieder fließen. Und kaum springt die Tech-Rally wieder an, sind plötzlich alle wieder YOLO unterwegs. Eben noch Defensive, jetzt wieder KI bis zum Anschlag. Die Börse hat manchmal ungefähr die Aufmerksamkeitsspanne eines TikTok-Feeds. Peak eben.
Crashout
Aber Digga, wo Peak ist, wartet der Crashout meistens schon hinter der nächsten Ecke. SpaceX liefert Zahlen, wächst brutal, investiert brutal und die Börse so: „Du bist nicht gut genug.“ Zack, zweistellig runter. AMD kennt das Spiel inzwischen ebenfalls. Starke Zahlen? Check. Gute Perspektiven? Check. Aktie fällt trotzdem. Schon ein bisschen cringe. Willkommen in einer Welt, in der Erwartungen schneller steigen als Umsätze. Wer teuer bewertet ist, muss eben jedes Quartal das Universum neu erfinden. Den kompletten Crashout der Woche lieferte allerdings Leopold Aschenbrenner, der jugendliche Überflieger der Wall Street. Dessen Hedgefonds spektakulär abgewickelt werden musste. Minus 67 Prozent im Juli. Six Seven. Das muss man auch erstmal schaffen. Sein hoch gehebelter Fonds sorgte wohl für die Ausverkaufsstimmung letzte Woche. Erst also das Leopold Low, dann das Hynix High. Die KI-Welt schreibt ihre Börsengeschichten inzwischen schneller um als ChatGPT einen Prompt. Und dann noch Verius Capital, ein Immobilienfinanzierer, dem unzählige deutsche Krankenkassen ihr Geld anvertraut haben. 28 Krankenkassen und hunderte Millionen Euro auf dem Spiel. Schere. Im Prospekt standen gefühlt mehr Warnhinweise als auf einer Zigarettenschachtel und trotzdem haben sich wohl die Verantwortlichen gedacht: Wird schon gut gehen. Das war vielleicht ein bisschen delulu. Der Kapitalmarkt ist da gnadenlos, das Geld ist lost.
Gute Käse
Zum Glück war diese Woche nicht alles Crashout. Die Zahlen von Palantir: Einfach Gute Käse. Eigentlich sogar Süper. Wieder starke Zahlen, wieder höhere Prognosen und wieder die Erkenntnis, dass Erfolg manchmal eben doch seinen Börsenpreis hat. Die Tech-Rally bekam dadurch diese Woche noch einmal richtig Rückenwind und plötzlich wollten wieder alle dabei sein. FOMO ist übrigens erstaunlich zeitlos, auch wenn es nie Jugendwort des Jahres geworden ist. Gute Käse auch bei den neuen Euro-Scheinen. Die Europäische Zentralbank hat ihre Designvorschläge vorgestellt und ausnahmsweise dürfen wir mal unsere Meinung dazu abgeben, wie unser Geld künftig aussehen soll. Vielleicht wäre eine Rückseite mit einem Bullenmarkt ganz nett. Oder einem Sparschwein mit Aura. Hier geht’s zur: Umfrage. Ein kleines bisschen Ragebait muss zum Schluss trotzdem erlaubt sein. Gemeinsam mit Capital haben wir auch in diesem Jahr wieder rund 10.000 Investmentfonds untersucht. Das Ergebnis durfte ich diese Woche bei n-tv vorstellen. Wer also glaubt, aktives Fondsmanagement sei komplett lost, darf gerne einmal reinschauen. Den Link finden Sie hier: Welche Fonds schlagen ihre Benchmark. Und falls Sie sich jetzt fragen, ob diese Kolumne wirklich von mir stammt oder ob mein Sohn heimlich die Tastatur übernommen hat: Schere. War ich schon. Oder, um es mit der Jugend zu sagen: Digga, war doch Gute Käse.
Ihr Volker Schilling
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Super, Volker! Die Börse will sich einfach nicht abkühlen. Es bleibt wohl ein heißer Sommer.
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Übrigens: Die Goldminen, die ich vorgestern gekauft habe, sind kräftig mit gestiegen. Danke für den Hinweis.
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Das Einzige, was außerdem wirklich billig ist, ist Bitcoin.
Dafür müsste ich einen anderen Grundsatz durchbrechen und meine persönliche Höchstgrenze übersteigen. Mal sehen, ob er noch etwas weiter fällt. Dann ist wieder Luft bis zur Höchstgrenze.
Ich positioniere mich auch mit kleinen Nachkäufen im Kryptomarkt. Bitcoin relativ stabil… ob es der Boden schon war oder etwas Finales noch fehlt, abwarten…
Zumindest ist meine Strategie und Annahme, dass die Kryptos im Herbst oder spätestens Anfang 2027 drehen sollten…
Gold- und Silberminen hatte ich auch gekauft und heute nochmal nachgelegt.
Ob es ein heißer Sommer… eine Korrektur ist spezifisch an den Märkten überfällig… vielleicht wird der August noch gut, aber September/Oktober sollte dann mal was nach Süden beginnen.
Hier und da nehme ich also auch Gewinne mit, was gelaufen war und schichte um in Nachzügler, wie z.B. Edelmetallbereich.
Öl fließt und fließt und fließt auf der ganzen Welt.
Windräder haben in den USA ausgedient, der gesunde Menschenverstand hat dort gesiegt:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/RWE-erzielt-Deal-mit-Trump-und-stoppt-Offshore-Plaene-id31168114.html
Die Küsten von New York, Kalifornien und Louisiana bieten nun wieder freie Sicht auf den schönen Atlantik bzw Pazifik. All die störenden, UNNATÜRLICHEN Geräusche der Windkraftanlagen gehören zumindest dort der Vergangenheit an.
RWE macht in den USA offenbar fleißig auf Flüssiggas, hierzulande mW einen auf „grüne Energie“.
Entweder man ist davon überzeugt dass fossile Energieträger zur „Klimakatastrophe“ und all den „unwiderruflichen Kippunkten“ führt, oder man ist es nicht?
Eine treffende Zusammenfassung des US-Innenministers:
„Die Amerikaner verdienen ein Energiesystem, das auf gesundem Menschenverstand beruht – und nicht eines, das von kostspieligen Subventionen oder Technologien abhängt, die den gegenwärtigen Energiebedarf unseres Landes nicht decken können.“
Ergänzung: der Energiebedarf weltweit ist STARK STEIGEND… Automatisierung, KI, Wachstum der Weltwirtschaft (ex Deutschland).
Alles eine Frage der Interpretation. Bei RWE lacht man sich vielleicht darüber kaputt, dass sie nun sogar Geld dafür bekommen, die geplanten Windräder nicht zu bauen und dafür zusätzlich Geld mit Gas zu verdienen können … in den USA hat man’s ja… Und eines Tages wird man sich vielleicht dann auch wieder darüber freuen, dort dann doch wieder Geld mit Windrädern zu verdienen… Natürlich nicht in absehbarer Zeit…
p.s. Vergleiche die USA doch nicht nur mit „hierzulande“, sondern mit dem Rest der Welt…
„RWE macht in den USA offenbar fleißig auf Flüssiggas, hierzulande mW einen auf „grüne Energie“.“
Nein, nicht ganz. RWE macht das, womit sich am meisten Geld verdienen lässt. Hierzulande hatten sie z. B. ein Positionspapier geschrieben, das Batteriespeicher fast vom Markt auschließt – also genau das Gegenteil von Marktwirtschaft (soviel noch dazu) – denn sie wollen lieber Geld mit Gaskraftwerken verdienen, von denen sich ein teil ersetzen ließe (insb. für die Spitzenlast). Andere Anbeiter mit Batteriespeichern würden zu sehr das Geschäft verderben. Und was soll man sagen: Unsere Wirtschaftsministerin (satirisch häufig auch „Gas-Kathi“ genannt) war davon anscheinend sehr angetan. Und so finden die Dinge Eingang ins Gesetz, entgegen dem, was Stand der Technik ist und was die Wissenschaft sagt (Aber das interessiert sie wohl nicht. Der Netzplan entstand anscheinend mit freundlicher Unterstüzung von E.On, dem Mutterkonzern ihres früheren Arbeitgebers, der sich sehr hoher Margen erfreut und diese gerne behalten möchte. Bei EnBW bat sie um zusätzliche Argumente für Gaskraftwerke. Das wurde erst verspätet ins Lobby-Register eingetragen, nachdem es geleakt worden war… und das alles ist ja nur die Spitze eines Eisbergs.) Der Stromkunde zahlt das bereitwillig. Insbesondere wenn ihm Glauben gemacht wird, dass ja die nur Erneuerbaren Schuld seien. So braucht man sich hierzulande wahrlich nicht zu wundern, wenn die Strompreise teuer bleiben (die SPD hat’s nur teilweise ein wenig entschärft).
Jo Eon Kursgewinn in 5 Jahren 85 % + ansprechende Dividendenrendite. KGV 14/15. Habe Eon seit geraumer Zeit übergewichtet. Die Netze werden auch f. grüne Energie benötigt. Man muss wg. der Regulierung aber die politische Entwicklung im Auge behalten. Insbesondere ab 2028
Der eigentliche Flaschenhals sind mittlerweile die Verteilernetze (unterste Netzebenen). Einfache und schnell wirkende Maßnahmen, betreffend insb. Digitalisierung, Flexibilsierung etc. zur Erzielung besserer Netzauslastung und Vermeidung ungenutzen Stroms werden zu wenig umgesetzt – da sind andere Länder voraus. Der Ausbau des Netzes hingegen ist teuer und zeitaufwendig – er efolgt ebenfalls zu langsam. Das liegt u. a. an schlecht gesetzten Anreizen für die Netzbetreiber. Dass sie unter den ihnen gemachten Vorgaben möglichst viel Geld verdienen wollen, kann man ihnen nicht vorwerfen. Aber bei der Regulierung muss nachgebessert werden. Die Politik sollte mal die richtigen Baustellen angehen. Aber das sind komplizierte Themen und ist teilweise natürlich auch mühsame Detailarbeit. Unsere Wirtschaftsministerin hat dafür anscheinend keinen Kopf und denkt lieber an Gas …
Oil and Gas – Amazon schafft weitere Fakten
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Groesstes-US-Gaskraftwerk-soll-Amazons-Rechenzentren-versorgen-id31172157.html
– die Dimension ist gigantisch
– wenn Jeff Bezos an den „menschengemachten Klimawandel“, die „Klimakatastrophe“ und all die „Kippunkte“ glauben würde, müsste er die Rechenzentren mit „green energy“ betreiben lassen, oder?
– mehr als offensichtlich, wie sinnfrei die „CO2-Einsparungen“ Deutschlands sind; ergo haben diese vielleicht einen ganz anderen Zweck…?
Finding auf YouTube vor 8 Jahren 🙂
https://youtu.be/pXPFpXtXEw0?is=jiKk1rX0APKGvZ-p
Bibel: „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“
Äpfel sind keine Birnen.
Wir haben nun mal kein günstiges Gas aus heimischer Produktion. Die USA schon. So einfach ist das.
Daran ändern auch Deine Versuche nichts, dass mit Klimakipppunkten o. ä. zu framen.
p.s.: Es gibt übrigens ein interessantes Projekt von Google/Alphabet in Minnesota. Dort wollen sie ein Rechnzentrum mit Erneuerbaren betreiben und einem Batteriespeicher, der selbst lange Dunkelflauten überbrücken können soll. Lithium-basierte Batterien wären dazu aber viel zu teuer. Deshalb wollen sie es mit einer billigen Eisen-Luft-Batterie probieren. Nicht unproblematisch, da solch eine Batterie eine sehr hohe Selbstentladung aufweist. Die Kalkulation ist aber, dass es sich trotz der Verluste rechnet. Fünf Jahren sind avisiert. Dann werden wir vielleicht sehen, ob das Projekt ein Erfolg wird.
Wir haben Gasvorkommen im Norden Deutschlands, die für 30 Jahre reichen würden.
Also, ich habe mal auf die Schnelle versucht, das nachzurecherchieren. Dabei komme ich zu folgendem Ergebnis:
Eine Zahl die häufig genannt wird, ist 32,1 Mrd. Kubikmeter Gas, das als sicher vorhanden und wirtschaftlich förderbar gilt (u. a. laut Bundesverband Erdgas, Erdöl und Geoenergie e. V., Zahl vom 31.12.2024). Dies sind im Wesentlichen die genannten Gasvorkommen im Norden. Der heimische jährliche Verbrauch ist allerdings ungefähr drei mal so hoch, d. h. dieses Gas würde nur für wenige Monate reichen und nicht für 30 Jahre. Tatsächlich gefördert werden jährlich ca. 4 – 5 Mrd. Kubikmeter.
Auf 30 Jahre käme man eventuell nur dann, wenn man zusätzlich auch alle geschätzten unkonventiellen Gasvorkommen in Deutschland miteinbezieht, wobei 30 Jahre schon als sehr idealistisch gelten dürfte. Hierbei handelt es sich um erschließbares Erdgas aus Kohleflötzen und Schiefergestein. Diese Vorkommen gelten aber nicht ohne weiteres als sicher vorhanden und wirtschaftlich förderbar. Dabei beginnt die Debatte ums Fracking mit zum Teil ungeklärten Auswirkungen auf Umwelt und Grundwasser. Vor der eigenen Haustüre wollten die meisten Menschen das sicher nicht haben. Sofern die Gesetze dahingehend geändert würden, um auch alle diese Vorkommen fördern zu können, wäre vermutlich davon auszugehen, dass in der Praxis nur ein Bruchteil davon tatsächlich gefördert würde. Und was würde uns das bringen? Vielleicht ein paar Jährchen mehr, vielleicht ja sogar mehr als 10 Jährchen, plus Umweltprobleme. Förderkosten und Nachsorgekosten fraglich. Natürlich brauchte das auch Zeit – man könnte ja nicht von heute auf morgen die Förderung mal eben vervielfachen. Im Augenblick würde uns das jedenfalls nicht so schnell helfen, und es wäre wohl nur eine langfristige Ergänzung.
Klingt für mich nicht nach der großen Lösung. Ich lasse mich aber gerne korrigieren, wenn jemand verlässliche Daten hat…
Kleine Ergänzung: Verschiedene Quellen gehen davon aus, dass man ca. 20 Mrd. Kubikmeter Gas jährlich fördern könnte, wenn das sog. Potenzial mit hochentwickelten Fördertechnologien erschlossen würde. Es würde demnach höchstens ein Fünftel oder ein Viertel des Bedarfs decken können (mögliche Negativfolgen und exakte Zahlen zur Wirtschaftlichkeit unbeachtet).
Meine Message dürfte bei den allermeisten Lesern dieses Blogs angekommen sein.
Es ist nicht meine Intuition alle anzusprechen, oder zum Querdenken anzuregen.
Fakt ist: Amazon schafft gigantische Fakten.
Die weltweiten Kunden von Amazon werden auf die Dienste dieser Rechenzentren zugreifen (und dafür bezahlen) – und dabei MASSIV CO2 in den USA ausstoßen.
Es ist also für fast jeden – global betrachtet – mehr als offensichtlich, wie sinnfrei die „CO2-Einsparungen“ Deutschlands sind; ergo haben diese vielleicht einen ganz anderen Zweck…?
„Bei den allermeisten Lesern angekommen“……nope
„mehr als offensichtlich“ hieße ja, dass es bewiesen wäre.
Da frage ich mich, wie eine solche mutmaßliche Überoffensichtlichkeit z. B. dazu passen sollte, dass die weltweite Stromerzeugung aus Erneuerbaren mittlerweile kurz davor ist, die weltweite Stromerzeugung aus Kohle zu übertreffen oder diese sogar schon übertroffen hat? (siehe z. B. Daten von Ember oder IEA) (Nur als ein Beispiel).
Oder hätte dies vielleicht auch einen „ganz anderen Zweck“? Da drängen sich mir die Fragen auf: Woher kommen denn solche Behauptungen und welchen möglicherweise „ganz anderen Zweck“ verfolgen diese vielleicht? 😉
„Woher kommen denn solche Behauptungen…?“
Die kommen von Michael und seinen Gleichglaubenden. Trump ist genial, alle andere doof. Hast Du das noch nicht verstanden?
Es geht auch nicht um CO2-Einsparungen in Deutschland, sondern weltweit. Das sollte selbst Michael verstehen, wenn er es nur zuließe. Nur dann funktioniert das. Insofern ist das Storno des RWE-Windparks in USA ein fatales Signal. Die Chinesen machen es vor. Die schieben parallel massiv die Erneuerbaren voran mit allem drum und dran (bei uns hört das Denken auf halber Strecke auf, z.B. kaum Speicher und deren innovative Technik)
wie wichtig so ein Speicher ist, merke ich im Sommer täglich. Ohne ihn würde ich viel mehr Strom ins Netz „verschenken“.
Genau, der Speicher macht den Unterschied. Mit ihm kann man den Sonnen- oder Windstrom nutzen, wenn er gebraucht wird.
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Ich verstehe nicht, warum in Deutschland nicht massenweise dezentrale Stromspeicher gebaut werden.
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Besonders Süddeutschland könnte so seinen Überschuss an Sonnenstrom besser nutzen. Dann könnten sie sich vielleicht die Windräder sparen, die sie nicht wollen. Und auch das Netz müsste nicht ganz so massiv ausgebaut werden.
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Warum werden keine Speicher im großen Stil gebaut? Ist unsere Verhinderungs-Ministerin daran Schuld? Oder gibt es technische Gründe dafür.
Zumindest können Speicher zur Glättung der Spitzen in Last und Erzeugung genutzt werden. D. h. man könnte die Re-Dispatch-Kosten senken man muss nicht den kompletten Spitzenbedarf durch sehr teure Gaskraftwerke zur Verfügung zu stellen – man könnte sich einige von ihnen einsparen. Dies sollen auch viele neue Studien belegen.
Andere Länder machen es vor. Kalifornien hat z. B. schon sehr früh auf viel Solar und viele Speicher gesetzt. Schon vor längerer Zeit war z. B. zu lesen, dass dort 25 % der erzeugten Solarenergie gespeichert wird. In den Abendstunden steigt der Stromverbrauch dort stark an. Dann werden die Speicher entladen und der steile Verbrauchsanstieg wird komplett weggeglättet.
Bei allen Vorwürfen muss man fairerweise sagen, dass die Preise für Batteriespeicher erst in den letzten Jahren sehr stark gesunken sind. Die Bundesnetzagentur hatte dem Thema in der Vergangenheit zu wenig Beachtung geschenkt, aber auch die Grünen in der Ampelkoalition hatten das noch nicht richtig auf dem Schirm.
Die Gründe, weshalb zu wenig Speicher gebaut werden, sind konkret folgende:
1. Verschleppter Ausbau der Verteilernetze. Es mangelt an Netzübergabeknoten zum Anschluss der Speicher. Die Netzbetreiber kamen kaum hinterher, die Antragsflut zu bewältigen, und es müssen Umspannwerke etc. gebaut werden. In der Vergangenheit wurde immer nur über die großen „Stromautobahnen“ vom Norden in den Süden geredet (deren Ausbau ebenfalls stark verschleppt wurde). Der Engpass ist aber nun vor allem in den Verteilernetzen. Die Anreize für die Netzbetreiber sind falsch/schlecht gesetzt.
2. Regulatorische Hürden. Die sog. Knotenüberbauung ist derzeit kaum möglich. Will z. B. ein Wind- oder Solarparkbetreiber den gleichen Einspeiseknoten auch zum Anschluss eines Batteriespeichers verwenden, was ja sehr sinnvoll wäre, wird ihm das verwehrt. Er kann auch nicht mal einfach sagen, dass er sich selbst abriegelt, um die eingespeiste Energie unterhalb einem Maximalwert zu begrenzen.
3. Marktregulatorik. Netzbetreiber dürfen selbst keine Batteriespeicher betreiben, obwohl sie ja selbst am besten wüssten, wie die Batteriespeicher am besten netzdienlich eingesetzt werden können. Man will damit vermeiden, dass sie damit missbräuchlich die Marktpreise zu ihren Gunsten verzerren und ihre Monopolmacht ausnutzen.
4. Fehlende Strompreiszonen bzw. keine dynamischen Tarife. Batteriespeicher werden leider häufig nicht netzdienlich eingesetzt. Die Betreiber machen Arbitrage-Geschäfte, nur leider bildet ein deutschlandweit einheitlicher Preis an der Strombörse oft nicht den lokalen Bedarf ab. Die Konsequenz ist, dass die Arbitragegeschäfte nicht immer nur dem Netz dienen, sondern zuweilen sogar lokale Engpässe oder Überangebote verschärfen können. Die Einführung von Strompreiszonen könnte das verbessern, scheitert aber am Widerstand einzelner Bundesländer, z. B. Bayern. Dynamische Tarife würden ebenfalls Abhilfe schaffen. Dazu mangelt es jedoch auch an Digitalisierung etc. Wir haben ein Geflecht aus ca. 850 Netzbetreibern, die alle ihre kleinen Monopole haben und unterschiedliche Software verwenden.
5. Natürlich könnten auch Heimspeicher/Flexibiltäten sinnvoller genutzt werden. Beim Smartmeter-Rollout stehen wir erst bei 5 %. Länder wie Österreich stattdessen bei 95 %. Wir sind da quasi noch im Mittelalter. Eine Ursache waren Sicherheitsbedenken des BSI (Angst vor Hackerangriffen etc.). Auch ist es vorgekommen, dass Anbieter ihren Pflichten nicht ausreichend nachgekommen waren oder auch Wucherpreise für Smartmeter verlangten, um deren Ensatz mutwillig zu bremsen.
6. Unsere Verhinderungsministerin und die Lobby. Stromkonzerne wie RWE können viel Geld mit Gaskraftwerken verdienen. Der Einsatz von Gaskraftwerken lässt die Strompreise zeitweise sprunghaft steigen und das bestehende Merit-Order-Prinzip spült ihnen dann viel Geld in die Kasse. Auch will man vermutlich viele kleine Konkurrenten vom Markt fernhalten. Mit anderen Worten: Zu viele Batteriespeicher verderben das Geschäft. Nachdem die Bundesnetzagentur den Bedarf an Regelenergie ermittelt hatte, wurden absurde Vorgaben formuliert, die Batteriespeicher nicht oder kaum erfüllen können und ihre Vorteile (insb. dezentraler Einsatz im Verbund) konterkarieren. So werden Batteriespeicher mutwillig verhindert und teure Gaskraftwerke bevorzugt. Das ist eigentlich ein Skandal, den sich niemand gefallen lassen sollte, unabhängig von eigenen politischen Überzeugungen und egal, ob man nun Befürworter oder Gegner der Energiewende ist. Unsere Verhinderungministerin blendet die Bevölkerung. Z. B. mit einem großen Artikel in der FAZ, der viele Unwahrheiten / Halbwahrheiten / Pseudoargumente enthielt. Sie hat z. B. auch eine Studie ihres eigenen Ministeriums depubliziert, die ihr nicht schmeckte. Auch als das bekannt wurde, kam es zu Protesten. Da könnte man noch einiges mehr zu sagen…
Noch eine Anmerkung zu 3.: Natürlich erscheint es sinnvoll, dass Netzbetreiber nicht zugleich Erzeuger sein sollten. Aber bei den Speichern (die als Erzeuger gelten, wenn sie ausspeichern) könnte man das auch anders regulieren.
Noche eine Anmerkung zu 4.:
Mit „dynamische Tarife“ meine ich nicht die Strompreise für den Endkunden, sondern zeitvariable Netzentgelte, welche die richtigen Anreize setzen (bestrafen, aber auch belohnen).
Weitere Anmekrung: Die Liste ist natürlich unvollständig. In der Vergangenheit mussten Speicherbetreiber z. B. auch doppelte Abgaben zahlen, weil sie beim Einspeichern als Verbraucher gezählt wurde und beim Ausspeichern zusätzlich als Erzeuger. Dies machte in der Vergangenheit lange Zeit z. B. auch den Zubau von Pumpspeicherkraftwerken unwirtschaftlich, bevor die Batteriegroßspeicher auf den Markt kamen. Das hatte noch die Ampelkoalition geändert. Es ist mir auch ein Rätsel, weshalb Deutschland erst einen grünen Wirtschaftsminister (Habeck) brauchte, um die Smartmeter überhaupt erst einmal auf den Weg zu bringen, während andere Länder sie schon längst hatten…
Hallo Michael kannst du mal erläutern, wer genau eigentlich den unwiderruflichen Abstieg Deutschlands plant und warum? Falls möglich nicht allgemein, sondern konkret… Personen, Parteien, sonstige
Ich finde, man sollte nicht immer so negativ sein. In der Vergangenheit gab es Phasen, da schien mir Optimismus hier im Forum bei einigen Leuten stark verpönt, ja sogar beinahe verboten zu sein. Wer Geschimpfe etwas entgegensetzte, bekam eins auf den Deckel. Auch in Deutschland gibt es technische Fortschritte.
Für Leute, die sich für Technik und Fortschritte interessieren, hier z. B. mal 2 kleine Videos von Norio (Youtuber) zu umgebauten Kohlekraftwerken, die Eisenpulver statt Kohle verbrennen (klimaneutral) und aus dem entstandenen Oxid Eisen zurückgewinnen können (z. B. mit überschüssigem Strom, Kreislauf, analog zum Wiederaufladen einer Batterie) oder zu Anlagen zur Speicherung von Wasserstoff in backpulverähnlichen Kristallen. Prototypen gehen tatsächlich in Betrieb.
https://www.youtube.com/watch?v=3_amAcx0E2s
https://www.youtube.com/watch?v=6FYZrVKmuF8
Nur mal so als Beispiele, die ich denjenigen entgegen halten möchte, die immer nur meinen, nichts geht mehr und alles sei verloren. Was von solchen kleinen Durchbrüchen oder „Wunderentwicklungen“ tatsächlich zu halten ist, weiß ich auch nicht. Die Zukunft wird es vielleicht zeigen. Fortschritte gibt es immer, und diesen sollte man sich nicht verschließen.
Sandro, hier auch ein aktuelles Video, welches die Klimaideologie deutlich macht:
https://youtu.be/JnqQMBDELQY?is=lrLQcemqKJXzg7e-
Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen. Ich weiß, dass manche Leute regelmäßig Medien wie Apollo-News oder von EIKE konsumieren, aber ich halte gar nichts davon. Sie führen in die Irre. Und dies wohl teilweise auch ganz bewusst.
Zum Video: Der Interviewgast Limburg fabuliert mit den Steilvorlagen von Fiedler über die Schwierigkeiten bei Temperaturmessungen und die Unvollständigkeit und Variabilität historischer und geographischer Messdaten. Natürlich ist das nicht alles so falsch, was da gesagt wird. Es ist aber unvollständig, und falsch sind vor allem die Schlussfolgerungen, die sie beide ziehen. Glaubt Limburg wirklich, dass Schwierigkeiten, die er anspricht, Klimawissenschaftlern nie bewusst gewesen seien oder sie nicht wüssten, damit umzugehen? Das erweckt ja fast den Eindruck, als ob er die Klimawissenschaft für so eine Art Vorschulprogramm von „Jugend Forscht“ hielte oder ähnliches. Und dann kommt er, der große Aufklärer, und entdeckt als Quereinsteiger mal eben sogleich, dass sie ja alle nie seriös gearbeitet haben! Ha ha ha! Tatsächlich aber vermute ich, dass er die Methoden und Mathematik selbst nie voll durchdrungen hat, vielleicht auch wegen psychologisch bedingter Scheuklappen, Voreiligkeit/Voreingenommenheit oder anderer Irrtümer. Falls doch, dann ist es bewusstes Blendwerk. Ob er es glaubt oder nicht, Klimawissenschaftler wenden jedenfalls auch Methoden an, um Aussagen zu Unsicherheiten zu machen. Sie machen auch solche Aussagen, arbeiten an methodischen Verfeinerungen zur Verringerung von Unsicherheiten und sind ebenfalls schon auf die Idee gekommen, auch andere Einflüsse zu untersuchen, die nicht auf CO2 zurückzuführen sind. Das sind alles haltlose Unterstellungen und Nebelkerzen, die da abgefeuert werden. So doof sind Klimawissenschaftler nicht.
Schließlich kommen sie zum Thema Wasserdampf und CO2 und meinen, dass CO2 keine großen Einfluss haben könne, weil Wasserdampf ein viel stärkeres Klimagas ist und CO2 eine geringe Konzentration hat – ein Klassiker. Sie kapieren aber die Physik nicht, oder sie wollen die Physik nicht kapieren. CO2 steuert die Temperatur und Wasserdampf verstärkt den Effekt, und es gibt eine Rückkopplung (siehe auch Clausius-Clapeyron-Gleichung). Limburg kriegt die Zusammenhänge nicht auf die Reihe. Er erwähnt sogar Dinge, die ihm vermutlich mal entgegengehalten wurden, aber er interpretiert sie falsch.
Die Märchenstunde geht weiter, mit irrwitzigen Einlassungen. Wenn wir die CO2-Konzentration zu stark absenken, dann verhungern die Pflanzen. Macht ihm das Sorgen?
Danach wird das Interview ganz schlimm…
Und weil alles nach seiner Interpretation anders anscheinend keinen Sinn ergäbe, schlussfolgert er, dass das Herunterfahren der CO2-Emissionen politische Gründe haben müsse. Es wird nun politisch und Limburg sagt sogar selbst: „Das ist reine Verschwörungstheorie, die ich da ausbreite…“.
An dieser Stelle habe ich mich ausgeklinkt, denn was folgt, würde ich wahrscheinlich kaum aushalten.
Von Fiedler hatte ich in der Vergangenheit auch schon anderen Unsinn vernommen. Leuten wie Fiedler und Limburg sollte man zum Thema Klima keinen Glauben schenken. Sie bezeichnen andere als Ideologen und sind wohl selbst welche.
Danke Sandro für die Zusammenfassung. Ich stimme Dir voll zu. Ich bekomme auch immer wieder solche und ähnlich/andere Videos zugespielt und hab aufgehört, mir sie anzuschauen. Dieses Geschwätz ist, sorry to say, einfach nur Müll.
Ich brauche auch keine Wissenschaftler, um zu erkennen, dass der Klimawandel real ist. In meiner Kindheit waren Temperaturen im Sommer über 30 Grad die Ausnahme, jetzt die Regel, wir reden jetzt teilweise schon über 40 Grad. Früher gab´s auch im Erzgebirge regelmäßig und sicher Schnee, jetzt kaum noch.
Dann kommen meist solche Sätze wie „Das Klima hat sich ja schon immer gewandelt“. Das ist richtig, aber nie so schnell und so dramatisch. Das ist der Punkt. Wer das nicht selbst sieht, will es nicht sehen, weil es nicht in sein eigenes Narrativ passt. Schlimm!
Ja. „„Das Klima hat sich ja schon immer gewandelt“, das ist ein ziemlich schlechtes Argument, genauso wie Sätze, dass es ja ohne CO2 ja kein Leben gäbe oder ähnliches.
Falls einmal mein Haus brennen sollte, sage ich dann vielleicht: Feuer hat es schon immer gegeben? Und falls ich mal schiffbrüchig sein sollte, sage ich vor dem Ertrinken dann: Wasser ist doch lebensnotwendig?
Ich habe in der Schule einst gelernt, das Pflanzen Co2 benötigen,
vielleicht ist es in der neuen Welt nicht mehr nötig !
Einfach KI fragen.
Dazu braucht niemand die KI zu fragen. Ich hab das auch mal in der Schule gelernt, und wer würde dem widersprechen?
So schätzt KI deinen Kommentar ein (gekürzt):
Der Tonfall des Kommentators („Geschwätz“, „einfach nur Müll“, „wer das nicht sieht, will es nicht sehen“) zeigt gut, wie verhärtet die Fronten bei dem Thema mittlerweile sind:
Die eine Seite verlässt sich auf wissenschaftliche Modelle oder eigene Beobachtungen und empfindet Gegenargumente als reine Verweigerung der Realität.
Die andere Seite sieht in den Erklärungen oft Panikmache, politische Agenda oder schlicht unlogische Grundannahmen.
Sobald Begriffe wie „Narrativ“ fallen und dem Gegenüber pauschal abgesprochen wird, hinschauen zu wollen, driftet die Diskussion von der eigentlichen Sachebene ab auf die Ebene von Überzeugungen und Weltanschauungen. Das ist genau der Grund, warum Foren- und Kommentarspalten bei diesem Thema fast immer schnell unsachlich werden.
wie schön…darüber muss ich schmunzeln, Dietmar.
Ich wünschte, Du würdest mal die KI Deine eigene Meinung, die ich respektiere aber eben nicht im Ansatz teile, bzw. Deinen Glauben diesbezüglich hinterfragen lassen.
Der Glaube ist meiner Ansicht nach in der Kirche besser aufgehoben. Einige glauben ja auch wieder, die Erde sei eine Scheibe.
Dass Du das Vertrauen in die Mainstream Medien verloren hast, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen. Aber deshalb das Offensichtliche und selbst Spürbare in Frage stellen, finde ich halt schwierig und habe Probleme damit, dass selbst ernannten „Experten“ im Internet großer Glauben geschenkt wird.
Hallo Sandro, Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, um das Video anzuschauen. Ich bleibe allerdings trotz deiner Erklärungen skeptisch. Ich vertraue den offiziellen Darstellungen nach Corona nicht mehr. Zum Beispiel haben die Mainstream Medien für mich jede Glaubwürdigkeit verloren. Und am Ende geht es ums „glauben“, weil ich kein Wissenschaftler bin und selbst nicht überprüfen kann, welche Aussagen stimmen.
Also beim Glauben geht es mehr ums Vertrauen. Und er richtet sich auf eine Person – weniger auf physikalische Sachverhalte.
….
Alles andere ist Leichtgläubigkeit oder Aberglaube oder reines Für-Wahr-Halten.
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Redet mir deshalb bitte nicht den Glauben schlecht …. Auf der Beziehungsebene ist er lebensnotwendig. … Er kann natürlich auch enttäuscht werden.
„Ich finde, man sollte nicht immer so negativ sein. (…) Auch in Deutschland gibt es technische Fortschritte.“
Wenn überhaupt, dann nur im Zeitlupentempo im Vergleich zu den USA und China. Und im marginalen, somit irrelevanten Umfang.
Wie man aus den von Sandro genannten Beispielen einen gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang herstellen kann ist mir schleierhaft.
Eine einfache Frage an Dich, Sandro: werden bei Deinem Arbeitgeber Arbeitsplätze in Deutschland aufgebaut oder abgebaut?
Das sind doch einfach nur zwei Beispiele, die ich spontan ganz interessant fand… und es gibt auch andere Dinge, die man interessant finden kann. Was daraus wird, und ob es jemals eine Bedeutung erlangen, ist völlig unklar. Insofern stellt sich gar nicht die Frage, daraus einen gewamtwirtschaftlichen Zusammenhang herstellen zu wollen…
Über meinen Arbeitgeber erteile ich keine Auskunft.
Ich finde halt, dass es überhaupt nicht hilft, ständig nur alles schlecht zu reden. Ohne Optimismus geht gar nichts. Probleme sind da, um gelöst zu werden. Immer nur alles für unlösbar, nicht machbar zu erklären und allenfalls die Rückkehr zum alten zu fordern, bringt niemanden voran. Die Energiewende könnte z. B. deutlich günstiger sein, wenn Dinge besser gemacht würden… und in Dingen, wo heute China heute führend ist, war Deutschland einmal führend. Das ganze Kaupttgerede und ständige Hü und Hott in der Politik ist vielleicht einer der Gründe… man könnte von China lernen. Und von den USA könnte man sicherlich auch lernen.
Immer nur Probleme und Sündenböcke zu suchen, oft an den falschen Stellen oder mit viel zu eingeengtem Blick, und ansonsten auf die Marktwirtschaft zu vertrauen, genügt nicht. In China und in den USA erschaffen sie neue Märkte und haben sie schon erorbert, bevor wir sie überhaupt erkennen wollen.
Nichtsdestotrotz hat auch Deutschland Potenzial, und auch hierzulande werden Fortschritte gemacht.
„Und von den USA könnte man sicherlich auch lernen.“
Volle Zustimmung, Sandro.
Wie es richtig gemacht wird – kurz und bündig – ist hier dokumentiert:
https://wahrewerteblog.de/2025/12/18/usa-wahlsieg-der-vernunft-eine-erste-bilanz/
Ich werde aVn Januar 2027 eine Halbjahresbilanz für die USA ziehen. Stay tuned!
Haha, da bin ich aber gespannt. Vergiss die ganzen Wahlversprechen und vor allem die Außenpolitik nicht, die große Auswirkungen auf die Wirtschaft weltweit hat.
„(…) und vor allem die Außenpolitik nicht (…)
Diese hatte ich bereits bewusst eingegrenzt
„Anmerkungen:
Der obige Meinungsartikel bezieht sich explizit auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen – Außenpolitik wird bewusst außen vor gelassen.“
Merci.
„explizit auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen“
Und der Irankrieg, um nur ein Beispiel zu nennen, hat keine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen?
Oh Mann, da weiß ich jetzt schon, wie das Ganze aussehen wird.
Ich schreibe was ich will genau dann, wann ich will – Bernd S., hast Du das kapiert?
Nochmal: man kann eine andere Meinung auch einfach stehen lassen. Das tue ich sehr häufig ebenfalls.
Und ganz nebenbei kommentiere ich hier jeden Depotvorschlag, habe selber einen gemacht (Itochu als sympathische Japan-Beimischung), und bin gespannt ob Faktor Geld endlich mal wieder negativ wird. 😉
Ich lasse eine Meinung stehen oder auch nicht, wann ich will und wie ich will. Hast Du das verstanden?
Ich warte mal ab, was Du dann so zum besten gibst. Vergiss die „alternativen Fakten“ nicht…
Ich würde mir wünschen, und das ist eigentlich mein Hauptthema, dass wir uns ansatzweise immer an den Titel des Threads halten würden. Das ist leider bei Dir oft nicht der Fall, siehe Visa-Thread. Es ist immer noch ein Börsen-Blog, wenn gleich – und da gehe ich mit – man Politik und Wirtschaft nicht immer auseinander halten kann. Dennoch finde ich das ständige Pushen von Trump nicht zielführend und hilfreich. Zumal alle wissen, wie Du zu Trump stehst. Und das an sich ist ja auch OK.
In diesem Zusammenhang gibt es eine interessante neue Trump-Äußerung:
Trump: Oman to be bombed if it gets in the way
United States President Donald Trump threatened on Monday that his country will „bomb the s*** out“ of Oman if it gets in Washington’s way.
Trump schreibt was er will genau dann wann er will. Hast du das verstanden Raimund?
Das habe ich. Trotzdem mutet dieses surreal an, wie vieles andere auch.
„Trotzdem mutet dieses surreal an, wie vieles andere auch.“
Sehe ich auch so. Zumal der Oman ein tolles Land ist und eine beeindruckende, friedliche und gesellschaftliche Entwicklung genommen hat – der Sultan macht dort seine Sache sehr gut.
Außenpolitisch hat auch Trump eklatante Wählertäuschung betrieben. Etwas Unterstützung ist ihm deshalb weggebrochen (u.a. Gruppe um Tucker Carlson – die „rechte“ Basis möchte die USA raushalten aus Kriegen – ist also sehr human).
Ich bleibe dabei: die außenpolitischen Grundzüge der USA sind unverändert und in sich konsistent („7 countries in 5 years“) – nur das Schauspiel und die Schauspieler drumrum werden ausgetauscht.
Man sieht das übrigens auch an USA vs Russland – Trump führt die maximale Schwächung Russlands konsequent fort. Trotz der medial zur Schau gestellten Sympathien für Putin.
Jesus: „An ihren Taten werdet ihr sie erkennen.“ (Quelle: Bibel)
Es freut mich sehr zu lesen, dass du auch Trump zu kritisieren weißt. Das gehört zu jeder Sichtweise über den eigenen Tellerrand hinaus 👍
Und was den Oman betrifft, gilt dieser inzwischen als eine Art Schweiz des Nahen Ostens (früher war das mal der Libanon). Stell dir mal vor, Trump würde die Schweiz zerbomben wollen.
Eine gewisse Senilität darf man bei Trump wohl attestieren. … Allerdings beunruhigt mich besonders, dass seine Strategie in Bezug auf Iran immer wieder auf Gewaltdrohungen und Falschbehauptungen hinaus läuft.
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Trump bringt immer mehr desselben.
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Der Iran hingegen ist sehr klar und konsistent in dem, was er sagt und fordert. …
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Iran ist ein Schurkenstaat – sicherlich. Aber gegenüber Trump bewahren sie Klarheit und Konsistenz bei. … Diese Haltung hätte die „freie Welt“ schon längst einnehmen sollen. – So begegnet man Narzissten und lässt sie nicht immer weiter mit ihren Erpressungen durchkommen.
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Bein Iran-Konflikt stößt ein Narzisst auf ein fundamentalistisches Regime. Für Vernunft und Verstand ist da nicht viel Raum – und für Menschlichkeit schon gar nicht. …. Das könnte dazu führen, dass der Konflikt sich ausweitet.
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Ich erinnere an Krösus und das Orakel von Delphi.
Aries, Deine Einschätzung zeugt davon, dass Du Politik und Machtspiele nicht verstehst.
Deine Annahme ist, dass ein Staatsoberhaupt – in diesem Fall Trump – alleine entscheiden kann, wie mit Staat x y umzugehen ist.
Nochmal: nachdem unter Bush, Obama, Trump I und Biden sukzessive Irak, Lybien, Hamas, Hisbollah und Syrien von Israel, den USA und der EU ausgeschaltet wurden, sah man den Zeitpunkt gekommen, den Iran auszuschalten.
Wir wissen alle nicht, wie knapp ein Regimechange im Iran gescheitert ist. Vielleicht kommt er ja noch.
In Syrien ist der Regime Change 2011 gescheitert, wurde aber 2024 vollzogen.
Mission accomplished. (George W Bush)
Ja surreal und bedenklich. Egomanen gehen nicht gerne alleine unter…
Jetzt kommst Du – Bernd S. – her und möchtest Dich auf Wirtschaftsthemen fokussieren.
Warum bringst dann ausgerechnet Du die Kirche ins Spiel und machst Dich über Dietmar lustig, anstatt die Kirche im Dorf zu lassen?
Im Nachbarthtead habe ich
– etwas zu VISA geschrieben
– Raimunds interessanten n-tv Beitrag (China) gepostet,
– etwas zum Handel mit China geschrieben
– und den Nebensatz „dank erfolgreicher Innen- und Wirtschaftspolitik unter Donald J Trump“ platziert
Und schon platzt Dir Deine Hutschnur.
Das ist wirklich Dein spezifisches (cholerisches?) Problem, nicht meins.
Was hast Du eigentlich erreicht mit Deiner Aktion? Du hast eine Kettenreaktion ausgelöst (viele weitere Beiträge) – und das alles wegen einem kleinen Nebensatz und Deiner Unbeherrschtheit.
Übrigens: mein angebliches „ständiges Pushen“ von Trump hätte genau die selben Auswirkungen wie die CO2-Einsparungen Deutschlands auf „das Klima“: Null Komma Null.
„Im Nachbarthtead habe ich
– etwas zu VISA geschrieben (das war Dein erster Post und nicht meine Antwort darauf)
– Raimunds interessanten n-tv Beitrag (China) gepostet (was hat das mit Visa zu tun?),
– etwas zum Handel mit China geschrieben (was hat das mit Visa zu tun?)
– und den Nebensatz „dank erfolgreicher Innen- und Wirtschaftspolitik unter Donald J Trump“ platziert (was hat das mit Visa zu tun?)“
Zusammenfassend schreibst Du also selbst, dass Dein zweiter Post im Visa-Thread nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Und ich wiederhole mich zum x-ten Mal, dass ich finde, dass wir uns wieder etwas mehr daran orientieren sollten. So sehe ich das.
Anderen Cholerik zu unterstellen, weil sie mal nicht alles stehen lassen von Dir und einen sachlichen Zusammenhang mit dem eigentlichen Thread hinterfragen, ist einfach zu billig, Michael…selbst für Dich!
Leute, Leute… tut mir bitte einen Gefallen: diskutiert hier gerne, aber so, dass man dem anderen respektvoll gegenüber tritt.
Vermittlungsvorschlag der KI 😉
Beiträge sollten grundsätzlich einen erkennbaren Bezug zum jeweiligen Thread haben – damit wäre Bernds Anliegen berücksichtigt. Gleichzeitig sollte der Zusammenhang großzügig verstanden werden, weil Politik, Geopolitik und Wirtschaft häufig ineinandergreifen – damit bliebe Michaels gewünschter Diskussionsspielraum erhalten. Wenn sich daraus eine längere politische Grundsatzdiskussion entwickelt, könnte sie einfach in einen passenderen Thread ausgelagert werden.
Zusätzlich wäre eine einfache gemeinsame Regel hilfreich: Argumente und Zusammenhänge kritisieren, nicht die Person. Formulierungen wie „cholerisch“, „alternative Fakten“ oder „hast Du das kapiert?“ verschärfen den Konflikt, ohne die jeweilige Sachposition stärker zu machen.
Damit müsste keiner von beiden seine politische Meinung ändern – lediglich die Art, wie und wo sie ausgetragen wird 😉
perfekt, dem gibt es nichts hinzuzufügen.
Die KI wird für Frieden in der Welt sorgen. … Das ist ein großes Versprechen. …. Vielleicht hält sie es sogar – anders als die Präsidenten dieser Welt, die das immer wieder behaupten.
Den weiteren Beiträgen der Floristen sehe ich mit Interesse entgegen.
Genial, Stefan – „Vermittlungsvorschlag der KI“.
🙂
Ich denke, es geht weniger darum, ob etwas zu einem Thread passt oder nicht. Auch nicht darum, dass eine Diskussion mal ausufert.
Es geht aber z. B. um den Unterschied zwischen Meinungsäußerung und Stimmungsmache. Man kann sich schon darüber ärgern, wenn irgendetwas immer wieder mit einem „Kunstgriff“ bzw. im wirtschaftsbezogenen Gewand in einen Thread eingeschleust wird, eben genau zum letzteren Zweck.
Michael sagt zwar völlig zu recht, dass man eine Meinung auch mal einfach stehen lassen kann. Das Problem ist aber, wenn eine solche Meinung oder bestimmte Parolen dauerfeuerähnlich wiederholt werden. Dann möchte ich es z. B. nicht einfach stehen lassen und empfinde das als Stimmungsmache und respektlos gegenüber politisch Andersdenkenden. Insbesondere, wenn andere dann noch so dargestellt werden als seien sie Lemminge, hätten irgendwelche Defizite, etc. Dann reagieren ich…
Und bei allem Wunsch/Recht auf freie Meinungsäußerung und Mitteilungsbedürfnis: Man muss nicht ständig und überall den eigenen Unmut zu politischen Positionen äußern.
Ich habe in den letzten 2-3 Jahren viel zu Themen wie Energie/Klima geschrieben. Fast immer war das aber eigentlich nur eine Reaktion/Antwort auf die gefühlt fast alle 3 Tage wiederholten Dauerparolen, die ich so nicht bloß als Meinungsäußerung, sondern als Stimmungsmache und provozierend empfinde. Eben wegen der Häufigkeit und Art und Weise. Von mir aus müssen wir nicht immer wieder darüber reden.
Mit Narzissten sollte man grundsätzlich nicht in einen Konflikt einsteigen. Das ist wie Sauerstoffzufuhr für sie und sie blühen auf.
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Entweder man hält sich fern, wenn das möglich ist. Oder man begegnet ihnen mit einer klaren Haltung.
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Letzteres macht sie auf die Dauer fertig, da sie keine eigene Haltung haben, sondern nur darauf aus sind, andere auszusaugen und zu zerstören. Es geht ihnen nicht um Argumente oder die „Wahrheit“. Es geht um Dominanz und Erniedrigung.
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Irgendwann erkennen sie ihre innere Leere. Dann implodieren sie.
„Dominanz und Erniedrigung“ Die Essenz von Käfigkämpfen, u. a. am Weißen Haus. Brot und Spiele.
👍💯
Die KI könnte sich auch als Spürhund betätigen, probiert es aus und baut euch einen Scan.
Beispiel Chat GPT:
„Unser Prinzip:
KI ist stark bei:
• sehr große Aktienuniversen systematisch durchsuchen nach Primärtrend LURO
• Trends über viele Zeiträume quantifizieren
• Kennzahlen und historische Daten vergleichen
• relative Stärke herausfiltern
• Volumen, SMA 50/200, CAGR usw. systematisch erfassen
• Kandidaten ranken
• Veränderungen gegenüber dem letzten Scan erkennen
• Marktregime und Gesamtmarkt separat beurteilen.
Du bist besonders stark bei:
• dem visuellen Gesamtbild des Charts
• komplexen Chartformationen
• Erkennen von W, M, SKS, inverser SKS, rounding top, rounding bottom, Dreiecken, Flaggen, Keilen usw.
• Erkennen, ob eine Formation wirklich überzeugend aussieht
• ungewöhnlichen Preis-/Volumen-Konstellationen
• dem schnellen Erfassen von Mustern und Trends die sich nur schwer in einzelne Kennzahlen zerlegen lassen“
👍💯
Billig und respektlos finde ich, Bernd S., sich über den Glauben / die Kirche anderer (den stets höflichen Dietmar) lustig zu machen.
Genau deshalb – in Kombination mit Deinem übrigen Verhalten – habe ich ganz bewusst DIR gegenüber den Ton verschärft.
Es erinnert mich an eine frühere Situation, als ein gewisser Lies Land sich über Aries auf unterster Ebene lustig gemacht hat.
Da war ich der erste hier, der Lies Land dafür klar kritisiert hat.
Damit ist für mich jetzt alles geschrieben.
Es tut mir leid, aber das kann ich so nicht stehen lassen, lieber Michael.
Wo habe ich mich lustig gemacht? Ich habe lediglich geschrieben, dass ich über die Zusammenfassung, die Dietmar von der KI erhalten hat, schmunzeln musste. Nicht mehr, nicht weniger!
Mir „billig und respektlos“ zu unterstellen, finde ich erneut nicht in Ordnung. Und ich weise auch den Vergleich mit Lies Land entschieden zurück.
Dass wir mit dem „Glauben“ bzgl. der geführten Klimawandeldiskussion nicht weiterkommen, ist meine Meinung. Hier geht´s darum, wissenschaftliche Fakten, die sich ja auch in der Interpretation unterscheiden können, zu bewerten. Mit „Glauben“ kommen wir da nicht weiter. Deshalb gehört dieser für mich in die Kirche. Was daran respektlos sein soll, erschließt sich mir nicht.
Und welches übrige Verhalten? Dass ich Dir widerspreche und Zusammenhänge zum Thema erbitte?
Ich gehe davon aus, dass Du dem Vermittlungsvorschlag der KI zustimmst. Ich tue dies jedenfalls.
Die KI hat vermittelt, und Raimund gesprochen.
„Und der Irankrieg, um nur ein Beispiel zu nennen, hat keine wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen?“
Wenn Du magst kannst Du ja diese erläutern. Und auch präzisieren, welche Gesellschaft und Wirtschaft Du meinst (USA, D, Iran)?
(„USA, D, Iran)?“..
die und der Rest der Welt quasi alle leiden unter Trumps Politik s. z.B. Entwicklung Ölpreis… äh vergessen meine Equinorl u. Totalaktien nicht
„Probleme sind da, um gelöst zu werden.“
Zumindest da sind wir uns einig. Hierzulande werden die Probleme jedoch nicht gelöst. Dabei wäre es so einfach.
Lösungsvorschläge für Deutschland:
1) CO2 Steuer abschaffen
2) breit angelegte Steuersenkungen für die ARBEITENDE Bevölkerung – schafft Leistungsanreize
3) Syrer und Syrerinnen, welche keinen sozialversicherungspflichtigen Job > 40k haben, in ihr Heimatland abschieben. Der Krieg in Syrien ist beendet. Starthilfe gewähren.
4) Einstellungsstopp Verwaltung öffentlicher Dienst (kann alles über Digitalisierung erledigt werden)
5) EU-weite Zölle auf China-Importe
6) Verschärfung Strafrecht – konsequentes Abschieben bei der ersten Straftat
7) wer aus einem EU-Drittstaat nach Deutschland einreist, hat hier kein Anspruch auf Asyl
8) Wiedereinstieg in die Atomkraft
Die Lösungsvorschläge sind abgekupfert bzw Gang und Gäbe in vielen anderen Ländern dieser Welt, sprich nichts außergewöhnliches.
„mehr als offensichtlich“ hieße ja, dass es bewiesen wäre.
Da frage ich mich, wie eine solche mutmaßliche Überoffensichtlichkeit z. B. dazu passen sollte, dass die weltweite Stromerzeugung aus Erneuerbaren mittlerweile kurz davor ist, die weltweite Stromerzeugung aus Kohle zu übertreffen oder diese sogar schon übertroffen hat? (siehe z. B. Daten von Ember oder IEA) (Nur als ein Beispiel).
Oder hätte dies vielleicht auch einen „ganz anderen Zweck“? Da drängen sich mir die Fragen auf: Woher kommen denn solche Behauptungen und welchen möglicherweise „ganz anderen Zweck“ verfolgen diese vielleicht? 😉
Google KI Zusammenfassung
Geschätzter Preis 2026 (pro Tonne CO2):
Deutschland 55 – 65 Euro
Südkorea 9,50 – 20 Euro
China 11 – 13 Euro
Indien 8 – 10 Euro
Japan 2 Euro
USA 0 Euro 😉
Brasilien 0 Euro
Russland 0 Euro
Nicht geschätzt sondern gemessen: Wasserstand Edersee 24 m unter Vollstau.. aktueller Füllstand 15,15%
PS: Die Verhältnisse am Rhein einer für die Wirtschaft z. B. die inländische Chemie sehr wichtigen Wasserstraße sind sicher bekannt.
An alle, die über den Ölpreis jammern „aufgrund Trumps Irankrieg“:
1) der Ölpreis liegt in etwa im Mittel der letzten fünf Jahre
2) die ukrainischen Bombardements (mit Zielkoordinaten aus den USA) auf russische Kapazitäten haben signifikante Auswirkungen auf die globalen Märkte
3) in den USA kostet der Liter Benzin nur 1,15 Euro… 😉
Wer sich von Euch über den Ölpreis beklagt, warum dann nicht über die horrenden Steuern auf Energie in Deutschland?
Oder geht es nur um das kollektive Jammern zum Zeitvertreib?
Faktencheck mit Google KI:
„Ein Liter Superbenzin kostet in Deutschland aktuell rund 2,14 Euro bis 2,20 Euro (Sorte E5) bzw. 2,08 Euro bis 2,14 Euro (Sorte E10). Mehr als die Hälfte dieses Preises – nämlich gut 54 bis 57 Prozent – geht in Form von Steuern und Abgaben direkt an den Staat. Bei einem Benzinpreis von 2,14 Euro pro Liter kassiert der Fiskus also etwa 1,15 Euro.
Der Staat erhebt beim Tanken gleich mehrere Abgaben:
Energiesteuer: Ein fester Betrag von 65,45 Cent pro Liter.
CO₂-Abgabe: Liegt aktuell bei rund 15,7 bis 18,6 Cent pro Liter.
Mehrwertsteuer: Beträgt 19 Prozent auf den gesamten Preis. Das macht bei einem Preis von 2,14 Euro noch einmal etwa 34 Cent aus.“
Es ist der Wunsch von einigen von Euch, so viel Steuern und Abgaben zu zahlen. Deswegen bitte etwas mehr Lebensfreude dabei.
Raimund, ich verstehe nicht wie sowas unter das Bild geschrieben werden kann
„Einwohner des Oman genießen bei Maskat das Panorama der Straße von Hormus. (Foto: picture alliance / newscom)“
https://www.n-tv.de/politik/Hat-der-Oman-den-Hormus-Bogen-ueberspannt-id31206825.html
Maskat liegt NICHT an der Straße von Hormus. Ein Blick auf Google Maps kostet 20 Sekunden…
Ich hab‘s weitergeleitet. Sicherlich ändern die Kollegen die Bildunterschrift.
Sehr gut, die Bildunterschrift wurde sehr schnell behoben.
„Einwohner des Oman genießen bei Maskat das Panorama.“
„Es freut mich sehr zu lesen, dass du auch Trump zu kritisieren weißt.“
Das ist nichts neues. Ich habe mich mW bereits sehr präzise über die notwendigen Eigenschaften von Machtmenschen und Menschen in Spitzenpositionen geäußert. Das schließt den Präsidenten der USA – derzeit noch DJT – implizit mit ein.
Wer glaubt, dass in politischen und wirtschaftlichen Spitzenpositionen empathische, nette Menschen sitzen („hach die nette Dröge, was für eine emotionale Rede im Bundestag“), hat im Leben nichts gelernt und ist de facto naiv. Viele fallen drauf rein – und sind u.a. in ihrem Berufsleben stets drauf reingefallen und auch deshalb nie aufgestiegen.
Ich ordne konkrete innenpolitische und wirtschaftspolitische Maßnahmen der Regierung Trump ein, und stelle sie gegen die deutschen Regierungsentscheidungen seit 2015.
Auch zur US Außenpolitik habe ich schon klare Statements abgegeben.
Darüber hinaus ziehe ich bspw die Sitten und Maßnahmen der Industrienationen Japan und Südkorea heran, und vergleiche diese dann wieder mit Deutschland.
Alles sehr rational. Perfekt und stets richtig muss es nicht sein, kann es auch nicht. Aber klar und deutlich.