von Raimund Brichta
Wir haben heute unseren ehemaligen Depot-Wert Texas Roadhouse zurückgeholt – mit einer Anfangsposition von etwa 2500 €.
Dafür haben wir folgende Werte im Frühjahrsputz rausgekehrt, weil sie ihre langfristigen Aufwärtstrends nachhaltig gebrochen haben:
1. Verkauf Danaher Gesamtbestand im Gesamtwert von 2873,34 €.
2. Verkauf Intuit Gesamtbestand im Gesamtwert von 2281,50 €
3. Verkauf Roper Technologies Gesamtbestand im Gesamtwert von 4852,80 €
Bei Danaher haben wir einen Kursgewinn von rund 100 % realisiert, bei Roper und Intuit realisieren wir 27% beziehungsweise 5 % Verlust
Den Differenzbetrag von 7472,94 € buchen wir in die Kasse. Wir haben einige vielversprechende Kandidaten auf unserer Ersatzbank und warten hier auf günstige Einwechslungsmöglichkeiten. Stay tuned!

Da wird sich Marco aber freuen und sich bestätigt fühlen.
Die Sache ist etwas komplizierter. Eine Sache, die ich feststellen muss. Keine Aktie in meinem Depot ist billig, gilt auch für Texas. Allerdings werde ich da nicht verkaufen. Ich habe Einstiegskurse zwischen 30 und 40 Euro, da melkt mich das Finanzamt. Aber die letzten Quartalszahlen lassen Ungemach wahrscheinlich werden. Die Zölle führen zu hohen Kosten. Und ich denke, da kommt noch was. Ich denke schon, dass Texas das meistern wird. Aber ich denke auch, dass Trumps Politik zu Folgen führen wird. Er ist leider nicht der Präsident, den einige ursprünglich erhofft hatten. Und seine Politik wird Folgen haben. Ob ich deswegen verkaufe? Nein. Ich habe mich schon zu oft geirrt. Allerdings habe ich letztes Jahr mein Depot umgeschichtet und habe nun für 20 Prozent US Staatsanleihen. Darüber mag man streiten. Ich sehe es eher, als mein Versuch, dem alten Warren B zu folgen. Irgendwann werden Aktien wieder richtig billig werden. Bis dahin machen meine Anleihen etwas Rendite und ich verkaufe sie dann. Das ist der W.B. Weg. Ich versuche ihn mal. Bei Texas erwarte ich mit den nächsten Quartalszahlen ein paar Einschläge, denke aber, dass sie es langfristig hinbekommen.
Die letzten Quartalszahlen haben mich schon etwas geschockt.
Zitat“ Das Management betont, dass die Margen vor allem durch Rohstoffinflation und Lohnkosten belastet wurden und nicht durch schwache Nachfrage: Vergleichbare Umsätze stiegen im Q4 um rund 4–4,2%.
Um gegenzusteuern, hat Texas Roadhouse einen Preisanstieg von etwa 1,9% zu Beginn des zweiten Quartals 2026 angekündigt und einen Großteil der Rohstoffe für H1 2026 über Fixpreis‑Kontrakte abgesichert.“
Da kann noch was kommen und bei der aktuellen Bewertung kann da was rutschen. Langfristig bin ich schon positiv. Aber ein hoher KGV hat auch Spielraum nach unten.
Allerdings habe ich auch aufgehört, meinen eigenen Prognosen zu trauen. Eigentlich ist es sogar witzig, dass wir hier Texas kaufen, während ich eher pessimistisch bin. Aber nicht langfristig. Langfristig begrüße ich den Kauf.