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Immobilien – ein wahrer Wert?

26. Januar 2026
Domink W.
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von Domink W.

Hallo zusammen,

wir hatten das Thema schon ab und zu am Rande, ich möchte hier aber gerne etwas tiefer in die Diskussion.
Zunächst einmal sind Immobilien Sachwerte und somit im Krisenfall beständig. Zumindest sollten die das sein. Wohnraum wird immer benötigt, zumindest wenn man von einer annähernd stabilen wirtschaftslage ausgeht. Ich weiß, dass es in der Vergangenheit auch Situationen gab, in welchem eine Zwangshypothek auferlegt wurde, teilweise 50% über 30 Jahre oder ähnliches. Gleichzeitig sind aber auch Schulden beim Währungsverfall ggf. nicht so schlecht, da durch Inflation o.ä. der reale Wert von Schulden abnimmt, während der nominale Kreditbetrag gleich bleibt. Tut er das wirklich?

Nehmen wir mal an, man findet eine werthaltige Immobilie in entsprechender Lage und diese finanziert sich selbst, auch wenn ich durchschnittliche Mieten annehme. Einfach eine was solides…wie seht ihr diesen Invest im Szenario, welches du Rimund in deinem Buch beschreibst vor der Annahme:
a) Ich mache eine 100% Finanzierung
b) Ich finanziere mit hohem Eigenkapital

Ich möchte nicht diskutieren, ob eine Immobilie Arbeit macht, es schlechte Mieter gibt etc, mir geht es rein um das Thema Immobilien als Wertspeicher im Krisenfall. Ich habe mir selbst ein paar Gedanken dazu gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es villeicht in beiden Szenarien nicht doof ist, einen Teil des Vermögens so zu verwahren.

Was mich zudem interessieren würde:
Wenn man sich dem Thema widmet, gibt es auch einige Leute, welche das Thema Immobilien sehr exzessiv betreiben. >100 Wohneinheiten 100% Fremdfinanziert etc. Würde ich selbst nie machen aber ich möchte dennoch gerne verstehen, was hier bei einem Währungsverfall oder ähnlichem passieren kann/ denkbar ist, oder eben auch nicht.

Am Ende: Sind Immobilien wahre Werte? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?

Viele Grüße
Dominik

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Kommentare

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  • Raimund Brichta sagt:

    selbstverständlich sind Immobilien wahre Werte. Wir hatten sie ja auch schon im Depot. Da wir hier aber nur Fonds-Lösungen abbilden können, waren sie uns zu volatil. Deshalb haben wir sie wieder rausgeschmissen.

  • Christian sagt:

    Lieber Dominik,
    sehr spannendes Thema und plausible sowie gute Fragen.

    Neben den Themen, die bisher in der Community diskutiert wurden / werden eröffnet dies neue Perspektiven.

    Mich würde ebenfalls eure Einschätzung zu diesen Fragen von Dominik interessieren.

    Persönlich sehe ich Immobilien als wahren Wert.
    100% Finanzierung machen aktuell nur wenige bis keine Banken.

    Was mit den Schulden in einer Währungsreform oder ähnlichen Situationen passiert kann man kaum abschätzen. Daher erscheint eine Analyse in Szenarien sinnvoll. Ich glaube in der Vergangenheit wurden Schulden in einem anderen Verhältnis umgerechnet als Guthaben.

    • Raimund Brichta sagt:

      1948 waren Schuldner eindeutig die Gewinner der Währungsreform. Wenn auch nicht in dem Maße, wie es zuerst den Anschein hatte. Die Schulden wurden zunächst zwar auch um 90% reduziert, aber anschließend wurde den Schuldnern eine so genannte Kreditgewinnabgabe aufgebrummt. DIE machte den Gewinn zum Teil wieder zunichte. Die Bestimmungen dazu waren kompliziert, unterm Strich blieb in vielen Fällen aber eine Ersparnis von etwa 45 % übrig. D.h. aus Schulden von 100.000 Reichsmark wurden Schulden von 55.000 DM.