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Überraschungsrally: Dax JETZT auf 19.000?

3. Juni 2024
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Als am Freitagabend die meisten schon im Wochenende waren, ist es passiert: Die Wall Street setzte kurz vor Schluss und ohne Nachrichtenanlass zu einer fulminanten Gegenrally an. Für den DAX könnte das weitreichende Konsequenzen haben, die an den sagenhaftem „Januar-Moment“ anknüpfen. Erinnert ihr euch?

Im Januar durchbrach der DAX zweimal seine Unterstützung bei ca. 16.500, einmal nur intraday, danach noch einmal auf Schlusskursbasis. Dies tat er aber nur, um kurz darauf wieder über diese Unterstützung zu klettern. Voilà, ein klassischer Fehldurchbruch war perfekt.

Ihr wisst, welche Kraft solche Fehlsignale entfalten können, und zwar in die andere Richtung, in diesem Fall also nach oben.

Im Januar hatte ich dies als starkes Kaufsignal thematisiert, zuletzt noch mal in unserem Online-Talk mit Volker Schilling und Mikey Fritz. Im Anschluss stieg der DAX um mehr als 2.000 Punkte. Und jetzt?

Die Parallele: Auch vergangene Woche gab es einen möglichen Fehldurchbruch nach unten, und zwar bei der Unterstützung von ca. 18.500 DAX-Punkten. Dort war das letzte DAX-Hoch Ende März – vor der Verschnaufpause im April. Stand heute Morgen ist diese Hürde dank der Wall-Street-Hilfe vom Freitag wieder genommen. Chapeau!

Einschränkung: Die 18.500er-Unterstützung ist nicht ganz so bedeutend wie die 16.500er im Januar. Aber es ist eine, und deshalb könnte das Fehlsignal zumindest dafür gut sein, dass der DAX zeitnah doch noch die 19.000er-Marke schafft. Stay tuned!

P.S. Ich habe dies bewusst zu einem frühen Zeitpunkt am Montagmorgen geschrieben und dabei das Risiko in Kauf genommen, vom Markt wieder ausgestoppt zu werden. Schließlich bin ich lange genug dabei, um zu wissen, dass auch dies jederzeit möglich ist 🙂

Hätte ich gewartet, bis der DAX wieder kurz vor 19.000 steht, hätte sich der Beitrag aber vermutlich erübrigt. No risk no fun 😉

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Kommentare

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  • Peter Czeck sagt:

    Sag ich doch….TINA lebt…Dax-KGV um Welten besser als Rendite 10jähriger Bundesanleihe u. KI hebt fast alle Boote

  • Andreas B sagt:

    Ich wollte es in irgendwelchen Beiträgen hier nicht zwischendurch thematisieren, aber ich erinnere mich noch auf eine Antwort an mich in der Vergangenheit einmal, wo du die 19000 als fast schon total sicher und fast schon als Mindestmaß für den Peak in diesem Jahr angesehen hast, Raimund. 😉

    „Sell in May and go away“ war dieses Jahr auch mal wieder Schrott. Allerdings erwarte ich auch irgendwann natürlich mal ein stärkeren Rücksetzer. Wenn kein schwarzer Schwan kommt, denke ich, dass sogar die 20.000 im Dax in diesem Jahr machbar wären.

    • Aries Eeberg sagt:

      Nun ja, von „Sell im May …. “ habe ich dieses Jahr wirklich wenig gehört. Mir ist nicht mal ein Besinnungsaufsatz dazu über den Weg gelaufen. …. Dann könnte es ja doch noch dazu kommen – eben in June.

  • Raimund Brichta sagt:

    Nur um aktuell zu bleiben: Augenblicklich (4.6.24 um 11:20) ist das beschriebene Signal wieder neutralisiert. Der DAX müsste unbedingt erneut über 18.500 steigen. Stay tuned!

  • Peter Czeck sagt:

    Wichtig ist sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen…

    • Sandro sagt:

      👍

    • Peter Czeck sagt:

      Hhm. „geht doch“…Dax 5.6. wieder über 18.500…wie weiter? Kommt das Sommerloch bzw. die Saisonalität mit Konsolidierung oder sorgen Chancen durch KI u. fallende Zinsen f. steigende Aktienkurse? Einkaufsmanagerindex BRD ist jedenfalls gestiegen 🤔. Was macht die Inflation, interntionale Konflikte? Mein Fazit weiter geduldig bleiben u. halten…bei Kursschwäche nachkaufen. Ist jetzt die Situation im Dax charttechnich wieder entspannt Raimund?

      • Raimund Brichta sagt:

        Klar ist, dass diese Tage sehr entscheidend sind. Bullen und Bären kämpfen hart um diese Marke. Nach dem abermaligen Rebreak liegt der Ball jetzt wieder im Feld der Bullen. Taktgeber bleibt natürlich der US-Markt und hier vor allem die 10jährige Rendite. Spannend, wie sie zuletzt Fahrt nach unten aufgenommen hat und aktuell unter 4,30% liegt.

        Für mich ebenfalls ein wichtiger Indikator: Der Late-Day-Index für die letzte Handelsstunde in NY. Der ging in den letzten Tagen deutlich nach oben.

  • Michael sagt:

    Wenn nicht JETZT, wann dann?

    Sicherlich irgendwann.

    Aber warum dann die Frage nach dem JETZT?

    • Raimund Brichta sagt:

      Weil die Frage nach dem Irgendwann keinen eigenen Beitrag wert gewesen wäre 🙂
      Es gibt aber Hinweise darauf, dass der Anlauf nun unmittelbar bevorsteht. Dazu der Beitrag.

      • Michael sagt:

        Aber was mit dem Hinweis anstellen?

        Ein ETF auf den DAX kaufen, um drei, vier Prozent zu gewinnen? Oder Optionen?

        Zumal die meisten hier Einzelwerte aus dem DAX haben.

        Und warum den DAX thematisieren, wo Du diesen doch so schlecht findest?

        • Raimund Brichta sagt:

          Ganz schön viele Fragen zu später Stunde, lieber Michael 🙂

          Meine Beiträge haben grundsätzlich nicht das Ziel, dass ihr damit „was anfangen“ sollt im Sinne von „jetzt kaufen oder verkaufen“. Ich mache einfach auf Entwicklungen aufmerksam, die mir erwähnenswert erscheinen. Das ist alles.

          Wie kommst du außerdem darauf, dass ich den DAX „schlecht“ finde? Klar gibt es Indices, die noch erfolgreicher sind, etwa der S&P 500. Aber auch der DAX ist nicht schlecht: Mit seinen 8% p.a. (inkl. Dividenden) kommt er doch fast an unser WWD heran mit seinen 8,25% p.a. (ohne Dividenden) 😉

          Warum ich den DAX thematisiere? Das tue ich, seit es diesen Blog gibt, also seit 9 Jahren, an anderen Stellen auch schon länger. Und es ist klar, warum: Weil er auch mein „Heimatindex“ ist, den ich am besten kenne und am besten analysieren kann. Besser jedenfalls als den S&P 500.

          Deshalb beziehe ich den DAX auch häufig in meine Jahresprognosen ein – wie in diesem Jahr mit meinem DAX-Ziel von 19.000. Ausgerechnet jetzt, wo er kurz vor diesem Ziel steht, fragst du, warum ich das thematisiere?

          • Andreas B sagt:

            Raimund, gute Gedanken. Der DAX ist und bleibt nunmal der Heimatindex. Sicher sollte man sich auch breiter aufstellen und nicht nur in deutsche Werte investieren, aber diese erleichtern nun mal für den Groß der Bevölkerung die Analyse, da man i.d.R. viel mehr Informationen leicht zugänglich bekommt und darüber berichtet wird.

            Zudem verstehe ich nicht, wieso häufig gegen deutsche Werte gewettert wird. Man kann doch auch problemlos mit deutschen Werten gutes Geld verdienen und gute Rendite erzielen. Entscheidend sind die Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte. Wenn man in 6 Monaten z. B. 30 % einmal macht (inklusive Dividenden), kann man 2,5 Jahre auf den nächsten guten Wert und Einstiegszeitpunkt theoretisch warten und man hat trotzdem seine 10 % p.a. (vereinfacht gerechnet, mathematisch nicht ganz korrekt, ich weiß 😉 ) verdient.

          • Sandro sagt:

            Erinnert mich an frühere Diskussionen, z. B. zum Faktor Geld. Dass es Leute gibt, die einfach Spaß daran haben, das Börsengeschehen zu analysieren, es genauer verstehen zu wollen und zu lernen, ohne daraus unmittelbar eirgendeinem Aktionismus verfallen zu müssen, insb. der Gier freien Lauf lassen zu müssen, scheint wohl nicht für jeden so selbstverständlich zu sein…

          • Michael sagt:

            Der DAX ist ein Auslaufmodell, dem man nicht allzu große Bedeutung und Zeit schenken sollte. Heimatmarkt hin, Heimatmarkt her.

            Wenn man mit DAX-Einzeltiteln Geld verdienen möchte, muss man – da bin ich ganz bei Andreas – antizyklisch reingehen.

            Insofern sind lediglich die großen Wendepunkte von Bedeutung, und nicht ob der DAX jetzt noch läppische 3 Prozent machen könnte.

            Realtime Kommentierungen von DAX-Zwischenständen sind mEn Zeitverschwendung – aber klar: jeder soll nach seiner eigenen Facon selig werden.

            Dieser Thread ist dank der aktuellen US-Arbeitsmarktdaten offenbar einmal mehr irrelevant.

            Die Infrastrukturunternehmen des 21. Jahrhunderts aus den USA drucken zig Milliarden US$ und freuen sich auch über hohe Zinsen…

            • Raimund Brichta sagt:

              „Der DAX ist ein Auslaufmodell, dem man nicht allzu große Bedeutung und Zeit schenken sollte.“

              Das ist deine Meinung, die ich – gemeinsam mit anderen – nicht teile. Man muss ja nicht immer einer Meinung sein 🙂

              „Dieser Thread ist dank der aktuellen US-Arbeitsmarktdaten offenbar einmal mehr irrelevant.“

              Oha, das war aber eine „Realtime Kommentierung von DAX-Zwischenständen“ in Reinkultur von dir 😉 Per Handelsschluss hat der DAX die 18.500 zurückerobert und damit den Ball wieder ins Feld der Bullen bugsiert. Mit anderen Worten: It‘s not over before the fat lady sings.

              Und ganz generell würde dir ein bisschen mehr Respekt vor der Leistung eines 19.000-Punkte-Vorhersagers gut zu Gesichte stehen 😉 Zwar sind die 19.000 noch nicht erreicht, aber es ist ja noch mehr als ein halbes Jahr Zeit dafür.

              Mich beschleicht immer mehr das Gefühl, als wolltest du die vakante Rolle des stänkernden Lies übernehmen, der uns vor ein paar Monate verlassen hat. Welcome Lies Michael 😂

              • Andreas B sagt:

                Eigentlich mal wieder ein Beitragsversuch von Lies bekommen, Raimund? Ich erinnere mich nur, dass er voll auf Short war und fest an die DAX 8000 geglaubt hat. Schon allein wegen den Dividenden, weil Perfomance-Index, war es sehr gefährlich sein glaube, was sich jetzt wieder bestätigt…

                • Raimund Brichta sagt:

                  Nein, absolut nix von ihm gehört, er ist verschwunden.

                  Ich schaue mir übrigens gerade den Live-Stream von Roaring Kitty auf Youtube an. Der Typ ist ebenfalls verrückt 😜

            • Peter Czeck sagt:

              “ Die Infrastrukturunternehmen des 21. Jahrhunderts“ na endlich kann man auch dieses neue Mantra wieder hier lesen. Nach „die Liquidität ist weg“…“Deutschland steigt unwiderruflich ab“ hatte ich schon Mantraentzugserscheinungen…..

              • Sandro sagt:

                Ob Infrastrukturunternehmen besser sind als andere? Da kann man geteilter Meinung sein. Wenn neue Infrastrukturen aufgebaut werden, können daran beteiligte Unternehmen sehr stark wachsen. Aber wenn die Infrastrukturen erst einmal weitgehend aufgebaut sind, stimmt das so nicht mehr. Irgendwann mag dann eher das Gegenteil zutreffen.

                Damals konnte man das Internet als eine Art neue Infrastruktur betrachten. Als es entstand, sind tatsächlich viele Unternehmen stark gewachsen, die daran beteiligt waren. Das waren Ausrüster wie Intel, Cisco Systems oder auch PC-Hersteller. Microsoft und schließlich auch Google gehörten ebenfalls dazu.

                Windows gibt es nun schon lange, der PC-Markt wächst nur noch schwach. Einige Länder haben die PC-Phase quasi übersprungen – Menschen dort kaufen Smartphones oder Tablets statt klassischer PCs. Im Bereich Server spielt Windows schon fast keine Rolle mehr. Dort hat Linux schon lange die Oberhand gewonnen. Die großen Zeiten des Infrastrukturaufbaus sind diesbezüglich längst vorbei. Auch Suchmaschinen gibt es bereits (Google mit 80 % Marktanteil). Auch diese Infrastruktur ist im Grunde genommen längst weitgehend aufgebaut.

                Sind nun Cloud-Geschäft oder KI neue Infrastrukturen? Weiß nicht so: Clouds vielleicht (mit vielen neuen Anbietern). KI ist einfach ein technologischer Fortschritt und zieht langsam aber sicher in vielen Bereichen ein. Wie damals bei der Entstehung des Internets verdienen zunächst wieder die Ausrüster am meisten. Diesmal sind es z. B. Nvidia, Dell, Super Micro Computer, etc. Solche Unternehmen sind die eigentlichen Infrastrukturunternehmen.

                Tatsächlich finde ich, dass Alphabet und Microsoft Super-Aktien sind. Aber nicht, weil sie ggf. als Infrastruktur-Unternehmen zu bezeichnen wären. Sondern deshalb, weil sie diversifiziert und anpassungsfähig sind, immer wieder neue Geschäftsbereiche erobern können, monopolähnliche Strukturen aufgebaut haben und weiterhin aufbauen können. Wären sie bloß irgendwelche Infrastrukturunternehmen, dann wären sie wahrscheinlich nicht oder nur eine sehr begrenzte Zeit lang in meinem Depot. Und sollte ich irgendwann der Meinung sein, dass meine Argumente nicht mehr stimmen, dann fliegen sie raus. Der Gedanke an Infrastruktur juckt mich überhaupt nicht.

                • Andreas B sagt:

                  Sehr gute Gedanken Sandro. Ich denke Michael meinte das vielleicht eher Richtung „Monopol“ bzw. dem Hintergrund, ohne Alphabet und Microsoft wird im 21. Jahrhundert nichts mehr laufen, an die kommt keiner mehr vorbei. Aber Michael kann dazu gern seine Formulierung erläutern. 😉

              • Sandro sagt:

                Das Mantra war ja nicht einfach: „Die Liquidität ist weg“. Es hieß, dass alle zu gierig seien, dass einige Foristen viel Geld verlieren würden und dass die Fed uns nicht ewig den Arsch retten würde. Keine freundliche Wiederbegrüßung nach einem knappen Jahr Auszeit. Solche aufgeregten Kommentare würde niemand verfassen, der sich als „gelassen“ oder als Business-Mensch versteht, und natürlich ruft so etwas nach Gegenreaktionen. Es stand ja quasi der unwiderrufliche und scheinbar ewige Bilanzsummenabbau als Dogma im Raum. So kam es jedenfalls rüber. Als jemand, der ein bisschen genauer hinschauen wollte, fühlte ich mich als für bekloppt erklärt (wahrscheinlcih war es auch so gemeint). Dabei war das schon die Wiederauflage zum Thema „Faktor Geld“. Bei der Erstauflage war Raimund noch der Blitzableiter.

                Dagegen, dass sich jemand Sorgen um das Land macht und einen Abstieg thematisiert, ist gar nichts einzuwenden. Aber es kommt ja x-fach wiederholt mit dem ewigen Unterton daher, dass alle so furchtbar doof seien, ihre Jobs verlieren etc. Nicht sehr freundlich! Anstatt die Probleme/Ursachen wirklich zu analysieren, wird äußerst einseitig auf „Klimahysterie“ verwiesen. Zielkonflikte darf es anscheinend nicht gegen (widerspricht jeder „First-Politik“). Ich habe mittlerweile viele Meinungen von Ökonomen gelesen oder gehört. Da wurden viele Dinge benannt, von denen einige hier im Forum gar nicht thematisiert wurden.

                Aber in einem bin ich mir sicher: Wenn es zu heftigen Korrekturen oder Crashs an der Börse kommt, dann erkennen es die „Curmudgeons“ als erste. (Ken Fisher verwendet den Begriff „Curmudgeons“ im Zusammenhang mit der Börsenpsychologie, abweichend zur üblichen Unterscheidung zwischen Bullen und Bären).

                • Andreas B sagt:

                  Ebenfalls gute Gedanken und ich kann dich verstehen, Sandro. Ich finde die Gedanken von Michael gut und kann sie in vielen Bereichen zumindest auch verstehen und was der Hintergrund ist. Ob er da bei allen immer richtig liegt und ich es auch so sehe, steht auf einem anderen Blatt, aber einiges kann ich auch im Kern von ihm klar nachvollziehen.

                  Mit den Wiederholungen (passiert mit hier und da sicher auch mal), kann ich dich ebenfalls verstehen (da fällt mir igendwie Tulpenzwiebel und Telefonkarten spontan bei Marco ein 😉 ). Ich reagiere darauf gar nicht oder es ist nicht mein Stil, allerdings merkt man am Schreibstil von Michael schon immer deine Gedanken, da stimme ich dir auch zu, der Respekt vom gegenüber ist bei ihm nicht immer angemessen gewahrt.

                  @Michael: ich möchte dich hier als Bestandteil des Blogs nicht missen und auch deine Gedanken nicht, da ich auch hier – zumindest das meiste – verstehen kann. Vielleicht kannst du die Wiederholungen bzw. kurzen Kernaussagen, wenn du sie nochmal anbringst mit neuem Futter, neuen Gedanken und neuen Begründungen, neuen Analysen untermauern, damit wir alle einen potenziellen neuen Mehrwert vielleicht haben. Nur die Wiederholungen, was wir alle schon wissen, macht wirklich kein Sinn.
                  Außerdem wäre es wirklich gut, wenn du besonnen deine Worte wählst, jeder kann auch seine Meinung haben, aber schon hier und da etwas mehr Wortstil und mehr Respekt dem gegenüber entgegen bringst. Vielleicht meinst du es öfters gar nicht so, aber wenn man es liest, kommt es teilweise einfach so rüber „der andere kapiert es nicht und ist dumm“. Ich sehe dich zwar nicht als zweiten Lies, nur Raimund hat auch nicht ganz unberechtigt die Bemerkung gebracht.

                  Peter dreht jetzt den Spieß einfach um und macht es provokant in die andere Richtung, im Grundsatz auch kein guter Stil. Man merkt eure gegenseitige Liebe ist unverkennbar. 😀

                  @all: Aber im ernst, wir sitzen alle in einem und dem selben Boot und der Blog soll für alle ein Mehrwert bieten, selbst wenn wir natürlich auch unterscheidliche Meinung haben. Achtet bitte auf angebrachten und respektvollen Wortstil auch bei gegensätzlicher Meinung. Danke.

      • Peter Czeck sagt:

        „Hinweise“ charttechnischer u. fundamentaler Art f. Dax 19.000 liegen wie schon ausgeführt vor. Nachdem die EZB heute die Zinsen vor der FED gesenkt hat, obwohl sie die künftige Inflation höher als bisher einschätzt, hsben sich die Chancen f. DAX 19.000 + m.E. noch erhöht. Sinkende Zinsen dürften die Wirtschaft beleben. Inflation inflationiert auch zusätzlich die Unternehmensgewinne u. spricht weiter f. Aktien als Sachwert.

  • Peter Czeck sagt:

    Hhm. evtl. könnte die Vorreiterrolle der EZB bei der Zinssenkung den € gegenüber den US $ schwächen u. die europäischen Exporte fördern. Früher gabs schon immer mal Abwertungswettrennen…..Also ich halte u.a. auch weiter meine dividendenstarken Dax u. M-Daxwerte. Es gab auch zuletzt wieder gewichtige Insiderkäufe Dax u. M-Dax….

  • Michael sagt:

    @Andreas:
    1) Warum stören wir uns nicht an Peters Wiederholungen bzgl DAX? (Anm.: mich stören Peters Wiederholungen nicht.)
    2) Warum greift Sandro in diesem Thread alte Geschichten auf, und verfasst Pamphlets diesbezüglich?
    3) Warum nutzt Sandro nicht den wunderschönen Samstag, um was schönes mit seiner Freundin zu machen?

    Am besten nicht drauf antworten, denn es gibt wichtigeres – ich wünsche Dir einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die Woche.

    • Sandro sagt:

      Dein eigener Vorschlag „Am besten nicht drauf antworten, denn es gibt wichtigeres“ scheint Dir selbst ja nicht so wichtig zu sein. Ich hatte übrigens einen wunderbaren Samstag (meine Beiträge waren von Freitag abend). Mit Deinem kurzen „Pamphlet“ kommt leider der Regen zurück 😉

      Auf Deine Fragen nach dem „Warum“: Vielleicht ja deshalb, weil die „alten Geschichten“ entweder aktuell sind oder sich immer wieder wiederholen. Vielleicht, weil manches viel früher hätte gesagt werden müssen. Vielleicht, weil es wenig Grund gibt, Dir gegenüber noch etwas Rest-Höflichkeit zu wahren, nachdem Du jeden offenbar Anstand verloren hast. Vielleicht aber auch deshalb, weil „alte Geschichten“ Dich selbst nicht loslassen. Erst kürzlich, Jahre nach früheren Brexit-Kommentaren kamst Du z. B. mit dieser alten (in Deiner Version eher neuen) Geschichte an: „2015 der demokratische (!) Brexit – die deutschen Medien haben den Untergang des UKs mit Hungersnöten prophezeit. Manch Forist das hiesige Forum mit entsprechenden Artikel hier geflutet.“ Warum schreibst Du so einen Quatsch, Jahre später? Zur Klarstellung: Es gab mal ein paar Brexit-Kommentare. Zumindest seitens der Mitforisten höflich und sachlich, ohne Artikelfluten und ohne Hungersnöte, etc. Das war’s, bis auf ein einziges Vorkommnis: Ca. ein halbes Jahr danach hattest Du mich aus heiterem Himmel persönlich angegriffen, weil ich es gewagt hatte, wenige Worte zu wirtschaftlichen Problemen in GB zu verlieren, passend zu einem Beitrag von Volker, der dies thematisierte. In anderen Beiträgen hattest Du (als Beweis?) kürzlich zum Brexit auch noch auf Quellen verlinkt, in denen aber offenbar gar nichts zum Brexit zu lesen ist (höchstens ein paar Worte zu GB). Warum? Wenn Dich die alten Geschichten also doch nicht loslassen, kannst Du gerne noch mehr bekommen.

    • Andreas B sagt:

      Michael, in Teilen hast du im Grundsatz auch recht und kann dich verstehen. Als Beispiel dein Beitrag an mich: Anmerkung 1 und 2 ist berechtigt, Punkt 3 bzw. solch ein Kommentar gehört hier einfach nicht her, egal was du vielleicht persönlich für Gedanken hast.

      Es soll jetzt auch nicht sein, dass hier alle auf dir rumhacken, das ist auch nicht in Ordnung. Kann aber auch die Gedanken der anderen hier und da in manchen Punkten verstehen.

      Also @all:

      Vergangenheit ist nun auch Vergangenheit und holen wir ein alten Diskurs nicht mehr hervor. Lasst bitte zukünftig einfach die Sticheleien untereinander, im Gegenzug vor allem achtet bitte alle auch auf eure Wortwahl und demzufolge auch ein stets respektvoller Umgang mit dem Gegenüber, auch wenn ihr eine andere Meinung habt, das ist natürlich legitim, auch hier soll Meinungsfreiheit gelten.

      Wir sind alles unterschiedliche Menschen, haben verschiedene Wesen und Charaktere, mit einem kann man sich etwas mehr identifzieren, mit dem anderen etwas weniger, das ist völlig normal. Aber Stil, Anstand und Respekt können wir alle an den Tag legen, wie haben alle dieses Niveau und auch die notwendige Bildung und Erziehung dafür. Diesen Blog macht es eigentlich insgesamt aus, dass ein anständiger Gesprächston herrscht und tiefgründige Gedanken und Meinungen kommen, die zum Nachdenken auch anregen, auch seine eigene Sicht manchmal hinterfragt (mir geht es zumindest so). Müll in der anderen Art gibt es im Netz mehr als genug.

      Und nochmal: wir sitzen doch alle im selben Boot und es geht Richtung Systemcrash irgendwie, irgendwann… wir wollen für alle einen Mehrwert bieten, um sich darauf in einer Art durch Gedanken „vorzubereiten“, Gedanken/Meinungen auszutauschen, eigene Meinung und Gedanken auch selbstkritisch zu hinterfragen. Entscheidungen für sich trifft dann sowieso jeder für sich selbst und in voller Eigenverantwortung.

      • Michael sagt:

        @Andreas:
        Schön, dass Du Dich in der Rolle der Schweiz ortest… 👍

        Punkt 1 und 2 sind nunmal die Auslöser für die hiesige überflüssige Situation.

        Cholerische Ausflüchte haben ihre Ursachen naturgemäß in Unzufriedenheit. Deshalb Punkt 3 (Peanuts im Gegensatz zu dem was ich mir hier anhören muss).
        Unzufriedenheit kann man analysieren / reflektieren und lösen.

        Zur Börse:
        – Die „Infrastrukturunternehmen des 21. Jahrhunderts“ besitzen die Massendaten (Voraussetzung für KI), und ja, sie haben ihre Monopole incl Macht Dank Washington und Brüssel.
        Dazu zähle ich bekanntlich Microsoft, Alphabet und Apple (letzteres mit Risiko China) – sehr große Assets in meinem Depot.
        Den WWD-Titel VISA zähle ich ebenfalls dazu (habe ich aktuell leider nicht im Depot).
        Adobe aus dem WWD zähle ich nicht dazu (mEn unwichtiges Unternehmen), genauso wenig wie Fast-WWD-Titel Accenture (habe mich diesbezüglich seinerzeit ausführlich geäußert)
        – Bis zur US-Wahl erwarte ich keine Korrektur der US-Indizes; Silicon Valley und die „US-Oligarchen“ (Zitat Carter) unterstützen die sogenannte Biden-Administration. Insofern gibt’s mEn einen entspannten Börsensommer…

        • Sandro sagt:

          Da sind sie wieder: Die Psycho-Spielchen. Von mir aus kannst Du den Rest Deines Lebens damit verbringen, jeden zu bekämpfen, der im Verdacht steht, Deinen Doktrinen zu widersprechen, sogar vom Urlaubsort aus. Ich schere mich nicht mehr darum und widme mich sinnvolleren Dingen.

        • Andreas B sagt:

          „Cholerische Ausflüchte haben ihre Ursachen naturgemäß in Unzufriedenheit. Deshalb Punkt 3 (Peanuts im Gegensatz zu dem was ich mir hier anhören muss).
          Unzufriedenheit kann man analysieren / reflektieren und lösen.“

          Man Michael, z.B. sowas kann man sich wirklich hier verkneifen. Du hast zwar dein Wesen, nur mit gewissen Aussagen hat Sandro nun einfach auch nicht unrecht. Es gab hier schon einige Statements, die man sich wirklich hätte verkneifen können und auch in meinen Augen hätte sollen. Aber Vergangenheit ist das eine, in der Zukunft kann man Dinge besser machen.

          Ich schätze deine Meinung (bin nicht immer derselben), denke manchmal auch wie Sandro, wenn ich die Art von Ausführungen von dir lese (ich äußere das aber nicht). Natürlich ist es nun auch nicht unbedingt hilfreich, wenn man jetzt von mehreren Seiten Kritik an dich bekommt. Davon mal abgesehen, aber der Inhalt ist nun einfach nicht unberechtigt und Raimund kann sich hier und da auch mal nicht eine Bemerkung verkneifen, ebenfalls berechtigt.

          Man Leute, ihr müsst ja nicht Kaffee zusammen trinken, versucht euch zusammenzureißen und bleibt hier beide erhalten, denn eure Meinungen sind schon insgesamt Mehrwert, finde ich.

          Danke für deine Börsenaussagen. Genauso Michael, ruhig geschrieben, kurz angemerkt die Sachen, kurz begründet. 🙂 Wichtig ist vor allem, dass bei dir nicht der Eindruck „belehrend“ an die anderen rüberkommt (ist halt wirklich hier und da einfach so), sondern dass du andere Meinun neutral zumindest auch respektierst, auch wenn du es anders siehst.

          @Sandro. Mach halt mal eine kleine Pause, atme durch, aber dann komm bitte zurück und du musst ja nicht auf Gedanken von Michael antworten. Es gibt auch andere Foristen, zu deren Gedanken du etwas schreiben kannst.

    • Sandro sagt:

      Ich denke, ich gehe jetzt erstmal lange auf Sendepause. Hab augenblicklich die Schnauze voll. Mal schauen, wie sich das Forum so entwickelt.

      Es gab mal Zeiten ohne Dogmen, Mantras, Hohn und Häme. Zeiten, in denen keiner ständig die eigene Meinung über die von anderen stellte. Weder durch x-fache Wiederholungen noch provokante Vorträge. Zeiten, in denen niemand als unwissend oder unterbemittelt dargestellt wurde oder andere Defizite unterstellt wurden. Zeiten ohne Selbstdarstellung. Zeiten, in denen anderen Foristen nicht immer wieder diskreditierend angebliche Anlagefehler vorgehalten wurden, etc…

      Wann diese Zeiten waren, wissen alle, die sie miterlebt haben.

    • Sandro sagt:

      Ich denke, ich gehe jetzt erstmal lange auf Sendepause. Hab augenblicklich die Schnauze voll. Mal schauen, wie sich das Forum dann so entwickelt.

      Im Forum gab es mal Zeiten ohne Dogmen, Mantras, Hohn und Häme. Zeiten ohne Dauernörgelei. Zeiten, in denen noch Börsenthemen diskutiert werden konnten, ohne auf politische Abwege zu geraten. Zeiten, in denen niemand immer wieder darauf hinarbeitete, Diskussionen dahin abzulenken, um die eigene Denke „an den Mann zu bringen“. Zeiten, in denen Andersdenkende nicht durch x-fach wiederholte und unnötig provokante Äußerungen vor den Kopf gestoßen wurden. Zeiten, in denen man noch widersprechen konnte, ohne damit rechnen zu müssen, angefeindet zu werden. Zeiten, in denen niemand als unwissend oder unterbemittelt dargestellt wurde oder andere Defizite unterstellt wurden. Zeiten ohne Selbstdarstellung. Zeiten, in denen z. B. auch anderen Foristen nicht immer wieder diskreditierend angebliche Anlagefehler vorgehalten wurden, etc…

      Wann diese Zeiten waren, wissen alle, die sie miterlebt haben.

      • Raimund Brichta sagt:

        Meine Meinung: Bleib dabei und sorge mit dafür, dass die Diskussion wieder in die Bahnen zurückfindet, die sie deiner Einschätzung nach verlassen hat.

      • Andreas B sagt:

        Sandro, wäre schade, wenn du hier den Blog verlässt bzw. dich sehr rar machst, ich habe deine Gedanken immer geschätzt.

  • Raimund Brichta sagt:

    Ein Kurs-Update nach einer Woche:

    Inzwischen wird ein Unterschied zum Januar-Fehldurchbruch deutlich: Damals zog der DAX nach lediglich zwei Durchbrüchen wieder nach oben weg, diesmal hält er sich verdächtig lange an der Unterstützung auf. D.h. er schwankt um diese herum. Damit zeigt die Marke von 18.500 zwar Wirkung, aber anders als im Januar ist die unmittelbare Reaktion weniger überzeugend. Diese Woche sollte eine Vorentscheidung fallen. Stay tuned!

    • Peter Czeck sagt:

      Hhm. schönes Beispiel…Timing ist seeehr schwierig. Gut, dass beim WWD darauf verzichet wird. Man sieht es auch an den wechselhaften Verläufen bei Neukäufen. Bis bald Sandro…das Forum ist gelegentlich frustrierend, aber auch eine Dopaminquelle😉

    • Willi Betz sagt:

      Das ist diesmal aber eine schwere Geburt beim Dax bis wir wieder wissen wo,s lang geht.

      • Raimund Brichta sagt:

        Angst vor neuer Eurokrise 😉 Dafür hält sich der DAX aber recht wacker …

        • Andreas B sagt:

          Finde ich auch, wenn man schaut wie man heute früh gestartet ist, fand heute schon eine Stabilisierung statt… eher bullisch zu werten. Wenn nach der Europawahl nicht gleich mehr Druck aufkommt, stimmt mich das vorsichtig optimistisch.

          • Raimund Brichta sagt:

            Und nachbörslich isser schon wieder über 18.500.

            • Peter Czeck sagt:

              Hedgefonds shorten den Dax…Insider steigen mit bedeutenden Summen ein(z.B. bei Siemens, BMW). Die Hedgefonds werden sich irgendwann eindecken……m.E. könnten sich Kaufgelegenheiten ergeben oder?

        • Willi Betz sagt:

          Wenn wir heute Mittwoch nicht mehr nach Norden über 18500 drehen dann war,s das wohl fürs erste mit steigenden Kursen.

  • Aries Eerberg sagt:

    Der Ton im Forum wir rauer. Das ist schade und geht zu Lasten unserer Argumentation. Aber es entspricht der gesamtgesellschaftlichen Realität. Wie gehen wir damit um?
    .
    Die klassischen Reaktionen sind fight, flight or freeze. All das erleben wir hier schon. Gibt es eine vierte Möglichkeit?
    .
    Ich will das gar nicht personalisieren. Es geht um mehr als unseren Austausch hier.

    • Robert Z. sagt:

      Aries,

      „Der Ton im Forum wird rauer.“ – Jaaa, bedauerlicherweise!

      „Es geht um mehr als unseren Austausch hier.“ – Wie meinst Du denn DAS ?

      • Raimund Brichta sagt:

        Eines steht schon mal fest: Zumindest zwischen Euch beiden wird der Ton nicht rauer 🙂

        Und generell gab es mit Lies und auch vor Lies schon immer rauere Töne hier im Forum. Ich interpretiere das eher als ein Auf und Ab.

        • Robert Z. sagt:

          Raimund,

          mal sehen, ob Aries antwortet.

          Lies hatte Dich zuletzt sehr persönlich angegriffen. Z. Zeit geht es aber m. E. eher um zunehmende Animositäten, die sich aus inhaltlichen Differenzen entwickelt haben und mehrere Personen betreffen.

      • Aries Eerberg sagt:

        Nun, der Ton wird seit dem Erstarken der AFD in unserem Land rauer. Das gilt nicht nur für die Parlamente. Rings um die Europa-Wahl gab es viel Gewalt – leider auch gegen Kandidaten der AFD. Heute berichtet n-tv über rassistische Gewalt im Zusammenhang der Fußball-Europa-Meisterschaft. Lügen und Halbwahrheiten haben Konjunktur. Respekt – auch vor politischen dem Gegner – nimmt ab. Das ist eine gravierende Veränderung genauso wie das Wahlergebnis der Europawahl.
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        Schaut man nach Amerika, ist es noch schlimmer. Lügen und das Recht des Stärkeren können nur mühsam durch Recht und Gesetz gezügelt werden.
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        Unser Dialog im Forum hier ist nur ein Teil des Ganzen. Was kann man da tun? Es kann doch nicht so weiter gehen.
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        Früher dachte ich auch, solche rechtsradikalen Aufschwünge kommen in bestimmten Zeiten und gehen dann wieder. Damals bei den Republikanern war das zum Beispiel so. Aber jetzt hat die Sache eine andere Qualität. Das ist gut organisiert und klug eingefädelt. Und die Unterstützung ist in vielen demokratischen Ländern gleichzeitig hoch.

        • Michael sagt:

          Aries, vielen Dank für Deine Einschätzung und Deine persönliche Wahrnehmung.

          Ich denke, wir können und sollten unser kleines Forum nicht mit der politischen Parteienlandschaft vergleichen, und schon gar nicht mit den tätlichen Angriffen.

          Mach Dir bitte keine unnötigen Sorgen. Bei allen Differenzen, die wir beide haben, schätze ich Dich als empathischen Menschen ein. Das hat Vorteile und Nachteile (was ich jetzt aber nicht weiter ausführen möchte, denn es sprengt den Rahmen 😉 ).

        • Robert Z. sagt:

          Aries,

          “Unser Dialog im Forum hier ist nur ein Teil des Ganzen.” Da wäre es doch folgerichtig, sich zunächst dazu Gedanken zu machen – damit es HIER nicht noch rauer wird.

          Oder siehst Du dies wie Raimund, dass “das eher als ein Auf und Ab” wie früher angesehen werden kann? Dann wäre hier keine weitere Diskussion nötig.

          Natürlich stimme ich Deiner Schilderung der “Weltlage” bis auf Nuancen zu. Aber dazu engagieren wir uns doch je nach persönlicher Präferenz ausserhalb dieses Forums – persönlich in entsprechenden Organisationen oder in Nachrichtenportalen mit Kommentar-Funktion.

      • Aries Eerberg sagt:

        Mich macht auch nachdenklich, dass Länder wie Brasilien, Indien und Südafrika sowohl im Krieg in Israel als auch in dem in der Ukraine sich nicht eindeutig auf die Seite der Angegriffenen stellen. Sie haben wohl noch sehr deutlich die strukturelle Gewalt des Kolonialismus und der Apartheid in Erinnerung. Da erscheint ein bewaffneter Angriff gegen diejenigen, die strukturelle Gewalt ausüben, zumindest legitim.
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        Ich vermute, dass die Wähler der AFD und ähnlicher Parteien sich auch als Opfer struktureller Gewalt sehen. Sie greifen erst zum Stimmzettel und einige auch zur „Gegen“-Gewalt. Das erklärt auch, warum sie eigentlich gar kein Programm haben. Sie wollen nur, das es nicht so wie bisher zu ihren Ungunsten weiter geht. Populisten können auf diese Gefühle aufsatteln.

        • Michael sagt:

          Aries, Du brauchst nicht nachdenklich zu sein was andere Menschen aus anderen Ländern denken. Sie werden ihre Gründe haben…

          …und mögliche Gründe hast Du genannt (bspw Kolonialismus).

          Wer was denkt hängt bekanntlich von seiner Sozialisation ab, sowie von der medialen Berichterstattung, welche konsumiert werden muss.

          Ich gebe Dir nur ein Beispiel: dass Joe Biden dement ist, ist sowas von offensichtlich.
          Dennoch spielen diesen elementaren Sachverhalt bspw die deutschen Medien herunter, und prügeln auf Trump ein.

          Frage: Warum tun die das?

          Tja, das internationale Publikum schaut auch auf den höchsten Repräsentanten und „mächtigsten“ Mann „der freien Welt“.

          Biden schon wieder erstarrt, schau Dir mal das Video an

          https://www.dailymail.co.uk/news/article-13535901/barack-obama-leads-joe-biden-stage-fundraiser-los-angeles.html

          Und les Dir die Kommentare durch…

          Es ist wie in der Geschichte von „des Kaisers neue Kleider“…

          ..was denkst Du, denken die Inder, Chinesen, Brasilianer, Araber, Afrikaner, Russen über diese absurde Show der US-Demokratie?

          • Aries Eerberg sagt:

            „Du brauchst nicht nachdenklich zu sein was andere Menschen aus anderen Ländern denken …“
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            Gerade bei Konflikten und in Verhandlungen ist es wichtig, sich in das Gegenüber hinein zu denken und dessen Position zu verstehen. So lassen sich verhärtete Positionen aufweichen und konstruktive Lösungen finden. Die Ostpolitik Willy Brands ist ein gutes Beispiel dafür. Und, wenn es darauf ankommt, lässt sich sogar ein Gegner bezwingen, wenn man ihn gut versteht und kennt … wie bei David und Goliath.
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            Wenn ich die Mittel dazu habe, halte ich es auch mit Roosevelt: „Speak friendly and carry a big stick, you will go far.“