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Depotalarm: Erst Kurssprung, dann Absprung!

27. März 2024
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Wir haben den Kurssprung bei McCormick gestern dazu genutzt, die Aktie aus dem Depot zu werfen. Sie hatte ohnehin die Gelbe Karte, weil ihr langfristiger Aufwärtstrend gebrochen war.

Dafür hat uns der erneute Rücksetzer bei Adobe dazu veranlasst, unsere Anfangsposition aufzustocken und damit zu verbilligen.

Stay tuned!

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Kommentare

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  • Umberto sagt:

    Was sind die Gründe bei Adobe weiterhin zu investieren? Zu diesem Wert sind die Meinungen ziemlich geteilt.
    Ich hab diese auch im Depot und weiss nicht ob KI eine Chance oder eine Gefahr für Adobe ist.

    • Raimund Brichta sagt:

      Tatsächlich neigen Volker und ich noch dazu, sie unter die KI-Profiteure einzuordnen. Sollte sich das als falsch erweisen, werden wir es merken und unsere Konsequenzen ziehen.

  • Freddy sagt:

    Richtige und nachvollziehbare Entscheidung.
    Da waren es nur noch 43.
    🙂

  • Andreas B sagt:

    Diese unklare Frage bei KI wirft für mich die Frage auf, kann Adobe überhaupt ein Premiumwert sein? Gerade wenn es geteilte Meinung zu dem Wert scheinbar gibt, was die Zukunft betrifft?

    Ich habe mich nicht mit dem Wert beschäftigt, bin aber gespannt, wieviel Werte sich von den Premiumwerten die nächsten 10 Jahre auch als Premiumwerte im WWD erweisen werden.

    • Raimund Brichta sagt:

      Ich habe Adobe nicht bei den Premiumwerten aufgeführt 😉

      • Andreas B sagt:

        Wenn allerdings das Ziel ist, ausschließlich Premiumwerte ins WWD zu bringen, Adobe (aktuell) nicht dazu zählt, noch dazu unklar ist, was KI mit dem Unternehmen macht und es seine Entwicklung beeinflusst (positiv wie negativ), erschließt sich für mich kein Nachkauf. Ich sage ja nicht Verkauf.

        • Raimund Brichta sagt:

          Wir setzen darauf, dass die KI-Phantasie dem Wert als Nachzügler noch zu neuen Höchstständen verhilft. Das ist alles. Ich persönlich halte Adobe beim Blick auf den Langfristchart zumindest nicht für einen astreinen Premiumwert. Vielleicht sehen das Volker und einige von Euch anders. Schaut Euch den Chart an und schreibt was dazu.

          Für die Zukunft hätte ich jetzt zwei alternative Vorschläge:

          1. Entweder wir halten jetzt generell die Füße still und machen bei der nächsten größeren Marktkorrektur Tabula Rasa. Das heißt, dann tauschen wir mit einem Schlag ALLE Nicht-Premiumerte aus und verteilen das Geld auf die ca. 30 Premium-Aktien.

          2. Oder wir machen dasselbe sofort.

          Meinungen?

          • Sandro sagt:

            Wenn man einen Vergleich zwischen dem KI-Hype und der damailigen IT-Blase zeiht, kann man vielleicht sagen, dass zuerst die Technologie-Ausrüster profitieren, die KI-Anwender erst später. Damals waren es zuerst Aktien wie Intel, Cisco oder Microsoft. Für andere Software- und E-Commerce-Unternehmen und IT-Dienstleister war mit dem Internet zunächst noch gar nicht so viel Geld zu verdienen. Viele wurden trotzdem schon frühzeitig gehypt und viele erwiesen sich dann als Luftnummern.

            Vielleicht ist es diesmal ähnlich. Die Ausrüster sind diesmal Unternehmen wie Nvidia, Dell, ASML, Broadcom, Super Microcomputer, etc… Die Zeit, in denen Softwareunternehmen und Dienstleister mit KI viel Geld verdienen können, kommt erst später, und es ist nicht so einfach zu sagen, welche Unternehmen dann die größten KI-Profiteure sind.

          • Volker Schilling sagt:

            Ich würde das jetzt nicht zu hoch aufhängen. Wir haben uns für Adobe entschieden und erst eine halbe Position aufgebaut, weil wir abwarten wollten, ob sich nicht noch eine bessere Gelegenheit für einen Einstieg anbieten würde (was beim laufenden KI Hype unklar war). Nachdem dies aber jetzt passiert ist, war es für uns nur folgerichtig die Position komplett aufzustocken. Das dies nicht in Stein gemeißelt sein muss ist klar und die Diskussion ob Adobe wirklich ein Wahrer Wert ist, kann man durchaus kontovers diskutieren. Ich bin dafür, dass wir den „Umbau“ zu „Premiumwerten“ behutsam und sukzessive vornehmen.

          • Aries Eeberg sagt:

            Wenn LURO ein Kriterium ist, müssen die Werte rausfliegen, sobald sie den langfristigen Aufwärtstrend verlassen. Das tut zwar weh, aber ohne solche Einschnitte hält man zu lange an den Verlierern fest.
            .
            Keine Aktie steigt ewig gleichmäßig nach oben. Die dahinter stehenden Firmen unterliegen einem Lebenszyklus. Bei den einen ist er länger und bei anderen kürzer. Aber absteigen und pleite gehen müssen alle einmal.
            .
            Man kann sich an der unteren Aufwärtslinie orientieren oder an einem Todeskreuz, wenn es entsteht.
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            Beim letzten Bärenmarkt wären dann wahrscheinlich einige gute Werte mit rausgeflogen. Dann ist die Fragen, wann man sie wieder aufnimmt, wenn man sie dann noch will. Wenn man beim Goldkreuz wieder einsteigt, hat man allerdings manchmal mehr verloren, als wenn man sie einfach behalten hätte.
            .
            Ich persönlich habe mich von solchen Timing-Aktionen verabschiedet. Aktienauswahl ist mehr eine Kunst und auch Glückssache. Sagte nicht Kostolany, dass er sich zu 45 % irrt und zu 55 % richtig liegt. Von den 5 % Differenz lebt er.

            • Raimund Brichta sagt:

              Dagegen spricht aber, dass alle Premiumwerte die Bärenmärkte der vergangenen Jahrzehnte ohne Trendbruch überstanden haben. Diese Werte zumindest wären beim letzten Bärenmarkt nicht rausgeflogen. Genau deshalb sind es ja Premiumwerte.

              Und was die Lebenszeit anbelangt: Klar ist die endlich, aber: Sie ist bei Unternehmen meist länger als bei uns Menschen, und das sollte auf Premiumwerte in besonderem Maße zutreffen.

              • Aries Eeberg sagt:

                Dass die „Premiumwerte“ den Trendkanal nicht nach unten durchbrochen haben, spricht doch dafür, bei einem Trendbruch zu reagieren.

            • Raimund Brichta sagt:

              Apropos Lebenszyklus: Ein langes Leben macht ein Unternehmen noch lange nicht zum Premiumwert (ich weiß, das hattest Du auch nicht geschrieben, es kam mir trotzdem in den Sinn 😉

              Beispielsweise gibt es das Unternehmen, das hinter diesem Chart steht, seit mehr als hundert Jahren.

              Deshalb hier mein Osterangebot als Alternative zur Eiersuche: Wer herausfindet, zu welcher Firma der Chart gehört, kriegt ein Fläschchen Schampus zugeschickt 🙂

              Also: Auf die Suche, fertig, los …

          • Robert Z. sagt:

            Raimund,

            da hast Du NUR das „kleine“ Wort AUSNAHME vergessen. Ich war spontan auch irritiert wie Andreas – hatte dann vermutet, was Volker dazu später kommentiert hat.

            „1. Entweder …. 2. Oder ….”

            Keines von Beiden – meine Meinung. Die „Füsse“ könnte man trotzdem bzgl. des Timings etwas stillhalten – und sich ggf. auf Eure SI Anfragen, die z. Z. ja regelmässig kommen, konzentrieren.

            Volkers „behutsam und sukzessive“ unterstütze ich. Aries’s „Verabschiedung von solchen Timing-Aktionen“ kann ich persönlich nachvollziehen – Ihr Beide macht schon >60%/<40%.🎯

  • Marco Dargel sagt:

    Zitat: „1. Entweder wir halten jetzt generell die Füße still und machen bei der nächsten größeren Marktkorrektur Tabula Rasa. Das heißt, dann tauschen wir mit einem Schlag ALLE Nicht-Premiumerte aus und verteilen das Geld auf die ca. 30 Premium-Aktien.“

    Meine Frage wäre da eher, warum wir das nicht tun sollten?

    Damit kann man dann meine Antwort implizieren: ….ja sollten wir machen.

    Mal eine andere Frage: Wenn wir dann tatsächlich tauschen wollen, warum erst bei einer Marktkorrektur? Die Werte, die wir dann loswerden wollen, werden sicher auch fallen, vielleicht sogar stärker?

    • Raimund Brichta sagt:

      Der Einfachheit halber hatte ich das ja als Möglichkeit 2 vorgeschlagen.

      Ich sehe aber noch eine DRITTE Möglichkeit: Wir steigen sukzessive bei steigenden Märkten aus all jenen Positionen aus, die nicht als Premiumwerte gelten. Den angesammelten Cashbestand investieren wir dann im Lauf der nächsten großen Korrektur in die Premiums.

      Was haltet Ihr davon?

      • Christian Wolf sagt:

        Das halte ich auch für sinnvoll. Ich trenne mich mich momentan auch von dem einen oder anderen Wert und warte auf die nächste Korrektur.

      • Michael sagt:

        „Ich sehe aber noch eine DRITTE Möglichkeit: Wir steigen sukzessive bei steigenden Märkten aus all jenen Positionen aus, die nicht als Premiumwerte gelten. Den angesammelten Cashbestand investieren wir dann im Lauf der nächsten großen Korrektur in die Premiums.“

        Ja, Zustimmung meinerseits.

      • Marco Dargel sagt:

        Ja, mein Lieblingsthema: Wann kommt die nächste Korrektur? Gab es schon Zeiten wo sehr viel länger keine Korrektur kam?

        Ja gab es, wenn ein Bärenmarkt verreckt ist. Das will ich mal breit treten. Wenn Bärenmärkte verrecken, gibt es einen langen starken Aufschwung, an dem niemand glaubt, den niemand kommen sah, alles zaghaft und vor allem mit einer niedrigen Margin Deb. Also am Ende eines Bärenmarktes glaubte immer niemand, dass die Kurse lange steigen, es müsse bald runtergehen und kaum jemand kaufte auf Kredit.

        Das finde ich wichtig.

        Ich muss zugeben, ich verstehe hier nicht alles:
        https://www.advisorperspectives.com/dshort/updates/2024/03/22/margin-debt-up-5-8-in-february#:~:text=Margin%20debt%20is%20the%20amount,%25%2C%20resulting%20in%20greater%20profit.

        Ich kann mich also komplett irren: Aber ich finde, der Chart sieht eher aus wie 2003 oder 2009, also wie das Ende eines Bärenmarktes. Ops
        Könnten wir einen Bärenmarkt gehabt haben ohne es zu merken? Naja, in Hochinflationsländer können Märkte steigen und in USD fallen. Vielleicht ist die Inflation eine unterschätzte Größe für Bärenmärkte. In Gold umgerechnet hatten wir vielleicht einen 3 jährigen Bärenmarkt.

        Wenn wir einen Bärenmarkt hatten, den wir wegen der Inflation übersehen haben, dann könnte es jetzt richtig abgehen. Z.B hat eine Pepsi in den letzten Jahren trotz bessere Umsätze und Gewinne auch in Euro verloren. Das gilt sogar für die meisten nicht Tech Aktien. Es gab Phasen, wo Aktien lange nicht korrigierten, vor allem nach Bärenmärkten.

        Warum ich das schreibe? Naja, wir haben einen einzigen Hinweis, dass es so sein könnte, die Margin Debs.

        Und nebenbei, auch in Euro hatten wir drei schlechte Börsenjahre.

        Nur um es zusammen zu fassen: Am Ende eines Bärenmarktes steigen Aktien schnell und sehr lange, trotz hoher KGVs, niemand glaubt daran, Margin Debs sind low.
        Ich bin am Spekulieren, ob das gerade gilt.

        • Peter Czeck sagt:

          „Einstieg“ , „Korrektur“, „Zeitpunkt“….der beste Zeitpunkt f. einen Kauf ist immer —-j e t z t—-. Wer die besten Tage verpasst performt mit 0,0. Wer weiss schon, wann die besten Tage kommen? Einwechseln, auswechseln mache ich nur in besonderen Ausnahmefällen, z.B. bei Konkursgefahr. Das geht mit Reserven. Nach meiner Erinnerung ist das WWD anfangs auch mit Barreserven gestartet. Aktienkurse schwanken halt…auch WW. Die grossen Vermögen wurden ersessen…nicht erhandelt.

          • Sandro sagt:

            👍

            Ich bin mittlerweile auf Sparpläne umgestiegen, nachdem die meisten „Schnäppchen“ abgeräumt scheinen. Wenn die Aktien fallen: Gut, dann kaufe ich günstiger. Wenn sie steigen: Gut, dann habe ich mehr. Auf lange Sicht entfaltet sich die Macht der Exponentialfunktion. 😉

      • Aries Eeberg sagt:

        Der dritte Vorschlag ist eine Maßnahme aus echtem Schrot und Korn. Er hört sich vernünftig an. Meine Fragen sind: Habt ihr die Nerven dafür? Werdet ihr den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg finden?
        .
        Außerdem möchte ich Marco und seine Argumente unterstützen. So viele Experten reden jetzt von der fälligen Korrektur. Und es fühlt sich ja auch so an. Aber wie wäre es damit: Der Markt fällt einfach auf die 38 TL zurück und steigt dann weiter. Dieses Szenario sollte man zumindest im Auge behalten. (s. MSCI World in USD)
        .
        Ebenso könnt es mit den Kryptos gehen.

        • Raimund Brichta sagt:

          „Werdet ihr den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg finden?“

          Ja, wenn Du statt Zeitpunkt Zeitraum verwendest. Viel schwieriger wird es sein, sukzessive auszusteigen.

          • Aries Eeberg sagt:

            Steht es denn schon fest, dass ihr euch allein auf die „Premiumwerte“ konzentrieren wollt? Oder wollt ihr einfach eine genau definierte Anzahl von Aktien im Portfolio haben. Dann könntet ihr ja weiterhin die jeweils besten aufnehmen.
            .
            Man könnte euren Ansatz auch durch eine Momentumstrategie erweitern.
            .
            Ich habe dafür zwei Musterportfolios aufgelegt, die ich schon eine längere Zeit führe. Darin sind Aktien, die den Wahren Werten ähnlich sind. Jeden Monat verändere ich das Portfolio so, dass die ersten im 6-Monatszeitraum darin sind. Für den Umtausch berechne ich 1% Transaktionsgebühr. Seit die Börse in den langfristigen Aufwärtstrend eingeschwenkt ist, legt dieses Portfolio stark zu. Vorher war es unterdurchschnittlich. – Aber das ist für eine Momentumstrategie ja typisch.