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Hochgerechnet: Bitcoin steigt auf eine Million Dollar

3. September 2026
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Eine Million Dollar für einen Bitcoin? Was heute kaum vorstellbar klingt, könnte schneller Realität werden, als viele denken. Denn während die Schuldenberge weltweit weiter wachsen, könnte ausgerechnet Bitcoin davon profitieren.

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Kommentare

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  • Sandro sagt:

    Bis wann soll er denn auf 1 Millionen steigen: Bis zum Reset oder schon früher?

    • Raimund Brichta sagt:

      Du stellst Fragen – woher soll ich das wissen? Die letzten Verzehnfachung haben jedenfalls nur 4-5 Jahre gebraucht, teilweise ging es sogar schneller. Ob das diesmal wieder so sein wird, weiß ich natürlich nicht. Aber spätestens kurz vorm Reset dürfte es soweit sein.

      Übrigens noch ein interessanter Punkt: Sollte der Bitcoin auf 1 Million $ steigen, wäre ein Satoshi gerade mal einen US-Cent wert. Klingt schon viel weniger, oder? Es kommt eben nur auf die Stückelung an. Und der Bitcoin ist nun mal in Satoshi gestückelt.

      Also reden wir hier über einen Anstieg von derzeit 0,077 Cent auf 1,0 Cent. Klingt schon viel weniger verrückt, oder???

  • Andreas B sagt:

    Fakt ist,

    Aktien laufen, Edelmetalle laufen, Bitcoin und vermutlich auch große Altcoins laufen…
    … und alles besonders wegen Schuldenorgie im Fiatgeldsystem.

    Ich hoffe nun, dass sich mein Großteil in Kryptos und großen Buchverlusten nun drehen wird und das Timing teilweise falsch war, aber nicht mein Grundsatzinvest…
    Hinzu kommen die Gewinne in Aktien von Edelmetallminen und Kryptofirmen wie Bitcoin Group, Strategy oder Bitmine…

    Alle warten auf den 4 Jahres Zyklus bei Kryptos und Tief erst im Oktober… vielleicht kommt alles anders.

    • Raimund Brichta sagt:

      Selbst wenn im Oktober die 60.000 noch einmal getestet würden, wäre das kein Beinbruch. Die Wahrscheinlichkeit dafür hat sich nach meiner Einschätzung aber deutlich verringert.

      • Andreas B sagt:

        Natürlich wäre das kein Beinbruch Raimund, da bin ich völlig entspannt.
        Glaube auch den Boden bei Bitcoin haben wir nun wahrscheinlich gesehen.

        Ich habe ab Mitte/Ende Juni Edelmetallminen, Gold und Silber „physisch“ ins Depot gekauft, Strategy und Bitmine Bestände aufgebaut und Bitcoin Group nachgekauft oder auch Nachkäufe bei Bitcoin, XRP, Solana oder Ethereum.

        Auch eine VW bei etwas über 70 € konnte ich einfach nicht mehr widerstehen, da zu günstig.

        Da kann ich schlechtes Timing im Herbst letzten Jahres bei Kryptos und den Nachkäufen verschmerzen.

        Ich bin völlig entspannt und im nächsten heftigen Kryptohype reduziere ich Bestände auch wieder deutlich. Zudem mal abwarten, was nun die Steuergeschichte der Politik machen wird.

  • Marco Dargel sagt:

    Ich warte ja noch darauf, dass Telefonkarten wieder entdeckt werden. Waren ja auch mal Vermögen, die nicht Schulden anderer waren und sind nicht mehr beliebig vermehrbar. Wie siehst Du da die Chancen, Raimund? Ich habe da noch eine.

    Und beim Bitcoin Kursziel bist Du zu konservativ. Bei jedem Halving verdoppeln sich die Kosten für das Bitcoin Farmen und halbieren sich die Anzahl der Bitcoins, die neu gefarmt werden. Da die Kosten für Bitcoin im Milliarden Bereich liegen und irgendwann weniger als ein Bitcoin pro Jahr gefarmt wird, ist es logischer als Kursziel die Milliarde zu nehmen.

    Zitat: „Bis wann soll er denn auf 1 Millionen steigen: Bis zum Reset oder schon früher?“

    Die bessere Frage wäre eher, was er nach dem Reset noch wert sein könnte. Den Reset wird ja keiner kommen sehen und theoretisch ist der Bitcoin genau einen Tag nach dem Reset seiner Existenzberechtigung beraubt. Er könnte theoretisch zusammen mit den Fiatwährungen wertlos werden.

    • Raimund Brichta sagt:

      Ich weiß, du wartest schon lange auf die Renaissance der Telefonkarten. Beim Bitcoin Preis von 1000, 10.000 genauso wie beim Preis von 100.000. Vermutlich wirst du auch noch beim Preis von 1 Million darauf warten.

      Und was den Bitcoin nach dem Reset anbelangt, schlage ich vor, einfach mal abzuwarten bis dahin. Noch ist er nicht da – und bis dahin liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns.

      Gold wird es nach einem Reset vermutlich ähnlich gehen – was wiederum ein gutes Signal für alle Schmuck-Fans wäre. Dann wäre Gold endlich wieder erschwinglich 😉

  • Carsten sagt:

    Wie kauft man eigentlich Bitcoin? Worauf muß man achten? Warum steht der Bitcoin Kurs XD0394751214 bei 42.470 USD, wenn er doch wie hier gesagt um die 80.000USD notiert? Für mich sind das alles irgendwie böhmische Dörfer.

    • Raimund Brichta sagt:

      Keine Ahnung, wo du diesen Preis her hast. Der Bitcoin notiert augenblicklich jedenfalls bei 79.000-80.000 $.

      https://www.comdirect.de/inf/kryptowaehrungen/detail/chart.html?ID_NOTATION=213086262&timeSpan=5Y&rel=false&log=true&

      Wenn du Bitcoin tatsächlich kaufen willst, brauchst du eine Wallet, das ist eine Art digitaler Schlüsselkasten, in dem du die Codes für deine Bitcoins aufbewahrst. Dies ist für viele Anleger(Auch für mich) aber zu umständlich. Inzwischen kannst du Bitcoins auch ganz leicht über Neo-Broker wie Trade Republic für dein dortiges Depot kaufen. Die halten die Wallet dann im Hintergrund für dich, ohne dass du sie selbst einrichten musst. Das ist aus meiner Sicht die einfachste Lösung. Ich persönlich habe einen Sparplan bei denen auf Bitcoin.

      Daneben gibt es auch Wertpapiere (zum Beispiel ETCs), die den Bitcoin eins zu eins abbilden.

      Ich finde es über Trade Republic und Co. aber am einfachsten.

      • Andreas B sagt:

        Ich kaufe Bitcoin nur über ETC (keine eigene Wallet), und physisch hinterlegt und mit Auslieferungsmöglichkeit… und aktuell nach 1 Jahr noch steuerfrei (soll bei Bitwise, NXT Assets, VanEck oder Coinshares so sein, Produkt vorher aber anschauen, ob Steuerfreiheit nach 1 Jahr Haltefrist).

        Außerdem spiele ich den Bitcoin direkt über die Aktien Strategy, Metaplanet und Bitcoin Group und Ethereum über Bitmine.

        Muss aber jeder selbst schauen, ob Dinge zu seinem Risikoprofil passen.

        • Raimund Brichta sagt:

          Das Problem ist nur: ohne eigene Wallet kannst du dir sie auch nicht ausliefern lassen. Aber die theoretische Möglichkeit spielt tatsächlich eine Rolle bei der Besteuerung. Nur: an der Steuerfreiheit ab einem Jahr. Halte Dauer wird gerade gesägt, sie wird vermutlich zum Jahresende wegfallen.

          • Andreas B sagt:

            Die Frage ist aber, ist es wie bei der Einführung der Abgeltungssteuer überhaupt rechtlich möglich, Steuerfreitheit rückwirkend zu besteuern? Damals gab es auch einfach ein Stichtag.

            Ich gehe davon aus, wenn etwas kommt, gilt es ab einem Stichtag X, was ab dem Tag neu gekauft oder die Steuerfreiheit noch nicht erreicht hat… was schon steuerfrei war, kann nicht rückwirkend besteuert werden… würde bei Gerichten scheitern, weil ja früher Gerichte schon so in anderen Fällen geurteilt hatten…

            Zudem bleibt Gold nach 1 Jahr steuerfrei? Das würde dann auch wieder Klagen hervorrufen, weil keine Gleichbehandlung…Krypto ja, Gold nein?

            • Raimund Brichta sagt:

              ja, an Gold wird im Moment nicht gerüttelt. Viel Spaß beim klagen!

              • Andreas B sagt:

                Da brauche ich in beiden Fällen nicht klagen, da es mit Sicherheit zu Klagen von anderen Kryptobesitzern führen wird , die die Steuerfreiheit schon haben und dann werden Gerichte entscheiden, ob rechtlich zulässig oder nicht. Andere Urteile ergaben ja bereits, dass eine rückwirkende Besteuerung von steuerfreien Dingen unzulässig ist.

                Mal abwarten, ob die Steuergeschichte kommt oder die Lobby zu stark.

          • Sandro sagt:

            Heute auf n-tv zu lesen: Die Besteuerung von Kryptogewinnen soll nicht rückwirkend sein. Bedeutet das, daß alle Kryptos, die bis zum Jahresende noch gekauft werden, von der Steuer befreit sind (ein Jahr Haltefrist natürlich vorausgesetzt, ähnlich wie damals Aktien vor Einführung der Abgeltungssteuer)? Weiß jemand genaueres?

            • Andreas B sagt:

              Sandro, ich hatte nur beim Blocktrainer als Überschrift gelesen, Kryptobesteuerung wird wohl verschoben…

              Aber deine Angaben von n-tv decken sich mit meinen Annahmen, dass es wie bei Einführung der Abgeltungssteuer laufen wird… sollte dem so sein, würde ich bei Schwäche bei Kryptos wohl nochmal weiter zuschlagen bis Jahresende.

              Wenn man von Kryptos überzeugt ist, wäre die Steuerfreiheit sehr lukrativ.

              • Raimund Brichta sagt:

                „ sollte dem so sein, würde ich bei Schwäche bei Kryptos wohl nochmal weiter zuschlagen bis Jahresende.“

                Glaubst du wirklich, dass ein deutsches Steuergesetz den weltweiten Bitcoin-Preis beeinflussen kann?

                • Andreas B sagt:

                  Raimund, ich verstehe die Aussage nicht, habe ich doch auch nicht geschrieben…

                  Wenn man bis Jahresende Kryptos kaufen kann, die dann nach 1 Jahr noch steuerfrei sind… würde ich das bei Schwäche noch tun (weil ich ja schon relativ hohen Bestand an Kryptos habe)

                  • Raimund Brichta sagt:

                    Du hast vollkommen recht. Das war ein Missverständnis, dass ich auf das nur flüchtige Lesen des kopierten Zitats zurückführe. Meine Schuld 🙈

                • Peter Czeck sagt:

                  Spielen beim weltweiten Bitcoin Preis evtl. auch charttechnische Gründe eine gewichtige Rolle? KGV u. Dividendenrendite entfallen ja. Was sagt die Charttechnik aktuell?

                  • Raimund Brichta sagt:

                    Die Charttechnik sagt: das war ein Lebenszeichen im August 🙂

                  • Sandro sagt:

                    Wenn es beim Bitcoin ein KGV gäbe, würde ihn wahrscheinlich niemand haben wollen. 😉 Aber ich glaube, Raimund hat recht (vielleicht nicht unbedingt mit der Verzehnfachung, aber er wird steigen).

                    • Aries Eeberg sagt:

                      BTC steht kurz vor dem Goldkreuz! Das gibt doch Hoffnung. …. Es ist nie so dunkel wie am Anfang eines neuen Tages.
                      .
                      BTC hat zwar kein KGV, aber er hat einen Nutzen. …. Man kann mit ihm bezahlen, wenn man zum Beispiel durch die Straße von Hormuz fahren will. … Aber auch Immobilien in Dubai kann man mit BTC kaufen. … Und es gibt auch seriöse Geschäfte abseits des von den USA erlaubten Raumes, die mit BTC abgewickelt werden.

                      • Raimund Brichta sagt:

                        Meine Regel lautet: Zahle niemals mit Bitcoin!

                      • Sandro sagt:

                        Geht das auch mit Etherium? Etherium ist doch eigentlich viel eher als mögliches Zahlungsmittel gedacht.

                        • Aries Eeberg sagt:

                          Ich denke, dass vor allem die neuen Stablecoins zum Bezahlen geeignet und gedacht sind.
                          .
                          BTC eignet sich meiner Ansicht nach nur für wirklich große Summen. Und dann ist auch die Volatilität von BTC ein Problem.

                          • Raimund Brichta sagt:

                            „Zahle niemals mit Bitcoin!“ bezieht sich eher auf diejenigen, die es in der Vergangenheit gemacht haben. Zwei Beispiele dazu:

                            Für zwei Pizzen hat jemand im Jahr 2010 14.000 Bitcoin bezahlt – und für einen gebrauchten Toyota Prius im Jahr 2013 1000 Bitcoin.

                            Diese warnenden Beispiele gelten auch für große Summen. Ausnahmen sehe ich nur für Leute, die keine weiße Weste haben und Zahlungen verbergen wollen.

                            • Aries Eeberg sagt:

                              „Zahle niemals mit Bitcoin!“
                              .
                              Für den, der die Zahlung empfängt, ist das eine sehr vorteilhafte Transaktion. Bitcoin ist ja keine Fiat-Währung, die ständig an Wert verliert – ganz im Gegenteil.
                              .
                              Ist doch gar nicht so dumm von ihnen, dass die Immobilienentwickler in Dubai und die iranischen Hormuz-Kontrolleure BTC akzeptieren. Gold würden sie wahrscheinlich auch nehmen.

                            • Sandro sagt:

                              Wahrscheinlich hat auch einmal jemand einen Brief mit der blauen Maurtius frankiert und verschickt.

                              Es soll auch mal jemand eine Tulpenzwiebel zum Verzehr aufgeschnitten haben, ohne deren Wert gekannt zu haben (die Zwiebel war als Hochzeitsgeschenk vorgesehen, während der Tulpenmanie).

                              Ich habe noch ein paar D-Mark. Was die wohl eines Tages wert sein werden?

                          • Sandro sagt:

                            Die Stablecoins sind doch auch nur so stable wie ihr zugrunde liegendes Original.

              • Raimund Brichta sagt:

                Dieser FAZ-Artikel bringt den augenblicklichen Stand wohl treffend auf den Punkt:

                https://zeitung.faz.net/data/949/reader/reader.html?social#!preferred/0/package/949/pub/1360/page/23/content/189378

      • Sandro sagt:

        @Raimund
        Hast Du eigentlich auch eine Meinung zu all den anderen Coins? Bei denjenigen, die nicht so stark deflationär angelegt sind wie der Bitcoin bzw. die keine so starke Mengenbegrenzung haben, sollten ja eigentlich langfristig keine so starken Anstiege zu erwarten sein. Außerdem sind viele hochspekulativ… mit Ethereum, Solana oder XRP könnte ich mich ja vielleicht noch ein wenig anfreunden, aber ob aus dem Rest langfristig etwas wird, erscheint mir doch mehr als fraglich…

        • Raimund Brichta sagt:

          Die anderen sind jedenfalls eine komplett andere Story – hier ist die Frage: Steigt der Preis, wenn die Blockchains von Ethereum und Co zunehmend für die Tokenisierung genutzt werden? Mag sein, aber hier ist der Zusammenhang nicht so klar wie beim Bitcoin. Man kann diese Blockchains auch als digitales Öl bezeichnen. Ist Öl auf lange Sicht eingutes Investment?

          Aber es geht noch weiter: Auch einzelne Token, die auf Basis dieser Blockchains ausgegeben werden, können zur Investment-Story werden. Ein Beispiel dafür ist Hyperliquid. Aber dann wird es immer kleinteiliger – eher vergleichbar mit Investments in einzelne Aktien. Die übergeordnete Story fehlt.

    • Aries Eeberg sagt:

      Ich halte Bitcoin als Wertpapier: CoinShares Bitcoin ETP Index-Zertifikat, WKN: A3GPMN .
      .
      Das kann man wie andere Wertpapiere auch an der Börse handeln. Da es hier eine Auslieferungsoption gibt, sind Gewinne (noch) nach einem Jahr steuerfrei. …. Es ist dasselbe wie bei XETRA Gold oder EUWAX Gold II. … Ja, und wie das Gold dort sind die Bitcoins auch bei CoinShares in einem „Tresor“ hinterlegt.

      • Andreas B sagt:

        Genau Aries solche Produkte habe ich auch… es gibt allerdings auch einige Produkte am Markt, die der Abgeltungssteuer unterliegen…

        Ist mir aber auch egal und als Tradingposition geeignet, weil Bitcoin schnell Prozente liefern kann…

        • Peter Czeck sagt:

          „schnell Prozente liefern kann“ jo in jede Richtung

          • Andreas B sagt:

            Jo Peter, das ist klar… aber das Tal durchstehe ich, wenn man den Glauben an Bitcoin hat und nutze die Täler zum Nachkauf..

            Ich hatte hier in diesem Jahr von Nachkäufen bei Bitcoin zwischen 60 und 65td $ berichtet… und in Strategy und Bitmine bin ich komplett neu eingestiegen… Metaplanet und Bitcoin Group hatte ich schon…

            Natürlich wenn Bitcoin implodiert, bin ich mit meiner Strategie am A… . Wenn man aber an Bitcoin glaubt und ein Ende des Bärenmarktes in 2026 annimmt, waren die Invests in Strategy z.B. nicht verkehrt.

            Sollten Strategy und Metaplanet aus dem MSCI fliegen, wird nochmal Druck ggf. kommen… wenn aber Bitcoin sich nur in Richtung 300 oder 500td $ bis zum Reset bewegt, ist klar, was mit Strategy passieren würde…

            Ich nehme aber auch bei Gelegenheit gute Gewinne natürlich mit. In die Zukunft kann niemand schauen.

    • Carsten sagt:

      Ich bin auf eine veraltete ISIN XD0394751214 gestoßen, daher der falsche Kurs.

      Das heißt, wenn ich kein neues Konto bei einem Neo-Broker öffnen will, dann bleibt mir entweder die eigene Wallet (aber kompliziert) oder die Alternative von Aries über das Index-Zertifikat. Wenn ich den (noch vorhandenen) Steuervorteil ausnutzen möchte, dann muß ich aber auf jeden Fall eine Wallet kaufen, damit ich mir die Bitcoin im Falle eines Falles auch praktisch ausliefern lassen kann.

      Wie sieht denn ein Szenario aus, bei dem die Auslieferung der Bitcoin in die eigene Wallet Sinn macht?

      Weiß jemand, warum die traditionellen Broker Bitcoin nicht anbieten?

      • Aries Eeberg sagt:

        Die Wallet brauchst du nur, wenn du dir BTC ausliefern lassen willst. …. Aber das willst du ja gar nicht wegen der damit verbundenen Kosten. …. Für das Finanzamt reicht es, dass du sie ausliefern lassen könntest. …. Wenn du dann deinen ETP nach einem Jahr an der Böse verkaufst, ist er auch so steuerfrei – falls er dann im Plus ist.

        • Raimund Brichta sagt:

          Trotzdem möchte ich an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass diese ETCs keine direkten Krypto-Investments sind. Das spielt solange keine Rolle, bis es eine Rolle spielt. Beispiel Titanic: man hat einen Rettungsring, oder man hat ein Anrecht auf einen Rettungsring.

          • Andreas B sagt:

            Gilt diese Annahme bei jedem ETC? Ich kenne nicht alle Konstruktionen, aber es gibt glaube welche, wo die Kryptos auch in echt gekauft werden, auf Wallets liegen usw. und man diese auch besitzt.

            Letztlich wie bei Xetra-Gold, da wird das Gold auch in echt gekauft.

            Ob ich aber wenn sich der Reset langsam abzeichnet, ich solche Konstrukte noch haben würde, ist eine andere Geschichte. Aber aktuell ist sowas bequem, wenn man keine eigene Wallet oder das Gold nicht physisch lagern will.

            • Raimund Brichta sagt:

              Klar haben Sie sie wirklich, das sagen es zumindest. Und manche sagen sogar, dass die Gläubiger der Schuldverschreibungen einen bevorrechtigte Zugriff darf hätten. Aber wie gesagt…

  • Marco Dargel sagt:

    Eigentlich sollten sie es auch so machen wie bei der Tulpenblase. Damals musste man auf die Gewinne auch keine Steuern bezahlen. Ich würde es jedem gönnen. Immerhin zockt man mit einem Wert, der auch wieder bei Null landen könnte.
    Natürlich ist Bitcoin keine Tulpenblase. Die Tulpenblase platze, nachdem sie einmal ordentlich aufgepumpt wurde. Bitcoin ist eher eine Abfolge vieler kleiner Blasen, wobei bis jetzt immer neue Rekorde erzielt wurden.
    Eine spannende Frage: Was passiert eigentlich, wenn mal 10 Jahre lang keine neuen Höchstkurse kommen ? Ein Bitcoin hat innerlich keinen höheren Wert als eine Telefonkarte. Heute wissen wir, dass Werte, die nicht die Schulden anderer sind, trotzdem bei wertlos landen können.
    Aber dafür haben wir ja noch Raimund, der dem Bitcoin einfach vertraut.
    Das eröffnet eine neue Frage. Kann dieses Vertrauen vielleicht auch zerstört werden, durch einen massiven Hack von Quantencomputern eventuell, einem ETF Kollaps/Betrug, dem Untergang von Strategy? Oder irgendein Dämel stellt dem Bitcoin mal den Strom ab. Na gut, einfach Stromabstellen kommt sicher nicht.
    Aber ein großes Land, das unter Bitcoin Mining leidet, ist z. B der Iran. Da gibt es auch mal hier und da einen großen Stromausfall. Und da die Regierung nicht unbedingt der Freund des Westens ist, könnten schon komische Ideen aufkommen. Ähnliches gilt auch für Georgien und Kasachstan, die aber Freunde des Westens sind. Allerdings soll auch Island Probleme wegen dem Bitcoin Stromverbrauch haben.
    Die Volatilitäten beim Bitcoin könnten auch eine Warnung sein. Statt zu immer neuen Höchstkursen könnten auch mal immer neue Tiefstkurse kommen. Auch wenn die Staatsschulden immer weiter steigen. Zumindest meint das meine Telefonkarte. Aber die mault sowieso nur rum, weil sie wertlos ist. Naja zusammen mit ein paar Alt Coins, die das Schicksal teilen :
    – Bitconnect – nach seinem Kollaps 2018 platt
    -Terra/Luna – ein Tulpencrash vom feinsten 2022, platt nach nur wenigen Tagen.
    – FTT (FTX-Token) auch RIP 2022

    Auch aktuell stehen viele Alt Coins vorm eigenen Friedhof, der inzwischen riesig ist.

    Nur der Bitcoin hat dort nicht angeklopft. Und vom Friedhof singt es: “ Was hat er, was ich nicht habe“

    Naja, was hat er denn, was die anderen nicht haben?
    Nun er hat zumindest Raimund. Der Fels vorm Alt Coin Friedhof.