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Trari trara die Jahresendrally ist da!

14. November 2023
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

… mich überrascht es nicht. Auch wenn sich Börse nicht immer vorhersehen lässt, war es sehr wahrscheinlich, dass die 10jährige US-Rendite beim Stand von 5% fürs erste das Ende der Fahnenstange erreicht hat. Der Umfang an Wetten auf steigende Renditen (= fallende Kurse) am wichtigsten Anleihemarkt der Welt war nämlich riesengroß. Da braucht es nicht viel, um die Wende einzuläuten.

➡️ Die runde Zahl von 5% war ein Anlass. Und nachdem die ersten Großspekulanten wie der Milliardär Bill Ackmann medienwirksam kundtaten, dass sie ihre Wetten schließen (Ackman tat dies bereits am 23. Oktober ), war es absehbar, dass ihnen viele andere folgen würden. Fundamental braucht sich in einer solchen Situation gar nicht viel zu ändern. 

💡Damit war auch für die Aktien der Weg wieder frei. Denn die steigende US-Rendite, 𝗱𝗶𝗲 𝗮𝗹𝘀 𝗟𝗲𝗶𝘁𝘇𝗶𝗻𝘀 𝗳ü𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗿𝗲𝗮𝗹𝗲 𝗨𝗦-𝗪𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗴𝗶𝗹𝘁, war ein Hauptgrund für die jüngste Korrektur der Aktienmärkte. 💡

Inzwischen hat der amerikanische Leitindex S&P 500 seinen kurzfristigen Abwärtstrend mit Bravour gebrochen. Schon vorher, nämlich am 1.11., hatte er die Marke von 4.200 Punkten zurückerobert. Der Durchbruch nach unten durch diese wichtige Unterstützung wäre nämlich eigentlich ein mieses technisches Signal gewesen. Aber mit der schnellen Rückeroberung gilt nun das Gegenteil: Fehlsignale entfalten in der Regel besonders starke Wirkung in die andere Richtung, in diesem Fall also nach oben. Im vergangenen Jahr gab es übrigens Ende September / Anfang Oktober, also am Tiefpunkt, ein ähnliches Fehlsignal. Auch dessen Wirkung war enorm.

👉 Wie geht es nun weiter? Eine Verschnaufpause bis Thanksgiving wäre keine Überraschung. Sofern aber kein schwarzer Schwan auftaucht, also ein unvorhersehbares negatives Ereignis, dürften die alten Index-Höchststände sowohl in den USA als auch in Deutschland noch dieses Jahr wieder in Angriff genommen werden. Dann sehen wir weiter. Stay tuned … 

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Kommentare

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  • Andrej I. sagt:

    Bedenke, dass in den kommenden 13,5 Monaten 8 Billionen an Staatsanleihen refinanziert werden müssen zu wesentlich höheren Zinsen!
    Was passiert wenn der US Staat auf einmal 300 Mrd. pro Jahr mehr ausgeben muss?
    Was passiert mit Aktien von Unternehmen wie Apple usw… die keine 5% Zinsen an Schuldner zahlen, dazu auch nicht mehr den krassen Wachstum generieren usw… ?
    Richtig diese werden abverkauft und stattdessen auf verzinste Konten das Guthaben gelegt.

    • Raimund Brichta sagt:

      Das verstehe ich nicht: Warum sollte Apple abverkauft werden, wenn die Renditen fallen? Das ist doch die neue Entwicklung.

      Die Spekulation, die du nennst, dass die Renditen steigen, weil der Staat so viele neue Kredite aufnehmen muss, könnte schon die Spekulation von gestern sein. Deshalb wurden ja die vielen Shortpositionen am Treasury-Markt eröffnet, die jetzt wieder geschlossen werden.

      Hältst Du es nicht für möglich, dass schon wieder eine neue Story gespielt wird? Ich weiß, solche Richtungswechsel können weh tun, wenn man nicht schnell genug ist. Aber darauf nimmt die Börse in der Regel keine Rücksicht. Hauptsache der Markt bleibt in Bewegung 🙂

  • Tarvo M. sagt:

    Vor allem läuft seit dem der Euro richtig gut. Wir sind bald wieder auf 1,1 zum US$.

  • Mike S. sagt:

    Der gestrige Tag wirkte wie ein Turbo auf die Märkte. Was die Meldung von guten Inflationsdaten (US) so ausmacht.

    • Raimund Brichta sagt:

      Die Frage ist, ob es tatsächlich nur solche Daten sind, die den Turbo zünden, oder ob dahinter vor allem die grundlegende Markverfassung steckt? Solche Daten wären dann eher ein oberflächlicher Anlass für das Zünden des Turbos.

      Ein Beispiel ist die Nachricht vom vergangenen Wochenende, dass Moody‘s den USA mit dem Entzug der Spitzenbonität droht. Diese Meldung hätte vor einigen Wochen, als die Spekulation auf steigende US-Renditen noch voll im Gang war, für einen heftigen Renditesprung (und im Gegenzug für fallende Aktienkurse) sorgen können. Da sich das Setup inzwischen aber geändert hat, blieb es eher eine Randnotiz.

      Dafür gibt es die – überspitzt formulierte – Redewendung: Nicht Nachrichten machen Kurse, sondern Kurse machen Nachrichten.

  • Andrej I. sagt:

    Apple usw… zahlt weniger als 1% p.a. Dividenden . Weiterhin bleiben die Leitzinsen weiter hoch. Also werden Aktien von Unternehmen wie Apple abverkauft, da nicht mehr den Wachstum der Vergangenheit beim Umsatz generieren, dazu nicht mehr die Gewinne erzielen aus der Vergangenheit und es lukrativer ist solche Aktien abzuverkaufen, um auf verzinste Konten das Guthaben aufzubewahren.

    Was passiert, wenn alle ihre Shortwetten abverkauft haben und fast keiner mehr da ist, der neue Aktien kauft und stattdessen mehr und mehr in Anleihen gehen, die höher verzinst sind, weltweit außer China, wo wesentliches Kapital abgezogen wird?

    Ich halte an der Börse vieles für möglich.

    Vor allem, dass Verwalter Boni kassieren wollen, deswegen jetzt wegen den oben genannten Gründen, weiter umschichten in Anleihen, die höher verzinst sind.

    In der Vergangenheit bekam ich von vielen die Dividendenstrategie mit. Ziel ist alle paar Monate Dividenden zu kassieren.
    Nur sind wir mal ehrlich!
    Was meinst du passiert, sobald diese verstehen, dass Geld auf dem Konto zwar möglicherweise nur 1 im Jahr x Prozent bringen, aber dies insgesamt höher ist als bei Apple, Cola usw…

    Ich bleib dabei, dass in den kommenden 12 Monaten für die meisten Aktien sehr schwer wird.

    Wo ich wirklich Potenzial sehe ist Öl und Gas. Vor allem bei kleineren Unternehmen wie Amplify Energy usw…
    1. Diese bauen ihre Förderung aus und profitieren von weiter steigenden Nachfrage. Dies steigert die Umsätze
    2. Diese verkaufen Assets bei denen ersichtlich ist, dass die Förderung runter geht und mit den Einnahmen investieren in neue Möglichkeiten Förderung auszuweiten. Dies erhöht die Chancen Umsatz zu steigern
    3. Diese stehen davor übernommen zu werden von Größeren
    4. Diese gründen Unternehmen mit denen Dienstleistungen günstiger angeboten werden an eigene Unternehmen und teurer an Fremde. Das führt zu sinkenden Ausgaben und höheren Gewinnen
    5. Opec+ ist daran interessiert, dass der Preis für Öl und Gas weiter steigt auf bis zu über 100$, da diverse Projekte finanziert werden sollen, um aus der Abhängigkeit des Öls weg zu kommen. Daher wird die Förderkürzung verlängert, sollte bis Ende des Jahres nicht der Preis für Öl über 90$ stehen. Bedenke, dass die Nachfrage weiter steigt, während die Förderung nur in wenigen Staaten wie USA weiter steigt.
    6. Diese Unternehmen stellen zunehmend mehr um auf 100% Klimaneutralität, was Gelder anzieht auch aus dem Bereich Erneuerbare Energien. Ersichtlich daran, dass im Sektor Wasserstoff, Solar usw… zunehmend tiefere Aktienstände erreicht werden und dort eine Masseninsolvenzwelle droht.

    • Raimund Brichta sagt:

      Du fragst: „Was passiert, wenn alle ihre Shortwetten abverkauft haben und fast keiner mehr da ist, der neue Aktien kauft und stattdessen mehr und mehr in Anleihen gehen, die höher verzinst sind, …?“

      Wenn „mehr und mehr in Anleihen gehen“, sinken in der Tendenz die Anleihe-Renditen.

      Und was Deine bekannte Vorliebe für Aktien wie Amplify Energy oder Talos Energy angeht, bleibe ich skeptisch. Beide sind selbst bei Ölpreisen von >100$ im vergangenen Jahr deutlich unter ihren Höchstständen von 2018 geblieben. Damit haben sie niedrigere Hochs ausgebildet. Das ist eher ein Schwächezeichen als ein Ausdruck von Stärke.

  • Volker J. sagt:

    Na ja, mit 2024 steht ein Präsidenten Wahljahr vor der Tür, der Beginn der Zinssenkungen dürfte ebenfalls in das Jahr 2024 fallen ( Herbst), der Konflikt im Nahen Osten dürfte zwar noch ein paar Wochen heftig sein, wird aber aller Erfahrung aus der Vergangenheit nach nicht ewig dauern ( beide Kontrahenten sind keine Terrier a la Putin) und im ersten Halbjahr 2024 in einem Waffenstillstand und / oder einem sonstigen Kompromiss enden. Also keine ganz schlechten Voraussetzungen für ein gutes Börsenjahr 2024. Erhalten bleibt uns die zunächst weltweit eher maue Konjunktur und der ewige Putin, der vor einem eventuellen Kompromiss erstmal abwarten wird, wer die US amerikanischen Präsidentenwahl gewinnt, die Bäume werden also wachsen, aber nicht in den Himmel.

  • Peter Czeck sagt:

    Versteh die ganze Diskussion nicht. Die 16000er Marke zieht den Dax einfach magnetisch an. Im übrigen könnten in USA auch steuerliche Gründe f. d. häufige saisonelle Aufwärtsentwicklung im Nov. ursächlich sein . Bei uns gab es ja mal z. Zt. der Vermögensteuerpflicht das Phänomen der Silvesteraktien…falls das noch jemand kennt.

    • Raimund Brichta sagt:

      Ich wage mal die Prognose, dass die 16.000er-Marke ihre Magnetkraft früher oder später verlieren wird, sobald der DAX die 16.000 deutlich überwunden hat 🙂

      • Michael sagt:

        Man sollte dem DAX nicht allzu viel Bedeutung schenken.

        Zu viel Schrott ist im DAX enthalten, oder um es diplomatischer zu formulieren: deutsche Unternehmen im sukzessiven wirtschaftlichen Abstieg.

        Welches Zukunftspotential besitzt Bayer?

        • Raimund Brichta sagt:

          Wie sehr der S&P 500 den DAX langfristig abgehängt hat, habe ich in diesem Forum bereits dargelegt. Doch trotz Bayer, VW und Co lässt sich auch der DAX nicht unterkriegen.

          • Michael sagt:

            Richtig, deshalb unterstreiche ich das nochmal.

            Deutsche Banken rasiert, deutsche Autobauer rasiert („Dieselskandal“, der aufgebauscht wurde), jetzt die deutsche Chemieindustrie (Bayer mit Managementfehler, BASF leidet unter der (Geo-)Politik), Wirecard, ThyssenKrupp (ehemaliger Weltkonzern und DAX-Absteiger)…

            ..who is next?!

            Ich nenne das einen konsequenten wirtschaftlichen Abstieg.
            Schönreden oder beschwichtigen ist im Business fehl am Platz.

  • Aries Eeberg sagt:

    Ich glaube nicht, dass Börse so kompliziert auf Nachrichten reagiert, wie ihr es hier konstruiert. Es gibt die großen Zyklen vor allem angetrieben von der Zinsentwicklung und der Marktpsychologie. Die Nachrichten wechseln, aber die Zyklen entwickeln sich immer ähnlich. Interessant ist eigentlich nur, an welchem Punkt des Zyklus man sich befindet.
    .
    “ Bull markets are born on pessimism,
    grow on skepticism,
    mature on optimism
    and die on euphoria.” John Templeton.
    .
    Die Parameter, die ihr hier anführt, können eine Wirkung haben – oder auch nicht.
    .
    Wichtig finde ich auch, den noch größeren Zyklus im Blick zu haben, auf den Raimund uns immer wieder hinweist: Den Währungs-Zyklus.
    .
    Wer es spekulativer haben will, kann sich dann noch mit Ray Dalio und seinen Zyklen der Weltreiche beschäftigen. Aber das kann müßig sein, weil es unsere Lebensspanne übersteigt.

  • Rainer Kraushaar sagt:

    Hallo Raimund,

    spannend wir es, wenn die Inflationsraten dauerhaft nachlassen und die Zinsen parallel dazu beginnen zu fallen. In Phasen steigender Zinsen und steigender Inflationsraten sind die Börsen in der Vergangenheit meistens gestiegen, die Umkehrphasen danach waren schwächer. Die lange Baisse in 2002 (die auch große Standardwerte betroffen hat, nicht nur den neuen Markt) begann mit den ersten Zinssenkungen und hielt über zwei Jahre.

    • Raimund Brichta sagt:

      2002 standen aber nicht die Zinsen im Mittelpunkt, sondern die Nachwirkungen des Platzens der Dotcom-Blase, die größte Firmenpleite der USA (Worldcom) und die Nachwirkungen von 9/11 mit den Vorbereitungen auf den Irak-Krieg.

      Für die jüngste Korrektur seit dem Spätsommer waren aber hauptsächlich die steigenden US-Renditen verantwortlich. Hier hat sich nach meiner Einschätzung jetzt ein Regimewechsel vollzogen, den viele noch gar nicht realisiert haben. Da liegt noch Potential…

      • Peter Czeck sagt:

        Lese gerade Inflationsrate BRD unter 3%. Zinsen sinken kombiniert mit sanfter Landung. 16000 DAX Zwischenziel kann auch saisonal schnell durchbrochen werden…äh nach oben

        • Raimund Brichta sagt:

          „ 16000 DAX Zwischenziel kann auch saisonal schnell durchbrochen werden…äh nach oben“

          Richtig, und danach sollte die Magnetwirkung dieser Marke nachlassen …

      • Rainer Kraushaar sagt:

        Alles richtig mit den Renditen, allerdings ist die Korrektur schon längst wieder vollständig korrigert worden, mit anderen Worten hat der Markt die „blühenden Landschaften schon wieder eingepreist“ die vor dem Renditeanstieg „ausgepreist“ wurden.

        Und wenn man Deine Überschrift „Der Markt steigt nicht trotz Inflation, sondern wegen der Inflation“ argumentativ verwendet, dann müsste doch die Gleichung umgekehrt wie folgt heißten ..“Der Markt fällt nicht trotz der Disinflation, sondern wegen der Disinflation …“

        Oder denke ich da zu logisch?

        • Raimund Brichta sagt:

          ups, Missverständnis. Wenn ich Deine Argumentation weiter denke, dürfte der Markt ohne Inflation niemals steigen… dass dies nicht zutrifft, zeigt die Vergangenheit.

          Wenn ich schrieb, dass der Markt auch wegen der Inflation gestiegen sei, verwies ich damit nur darauf, dass DAX und Co nominale Größen sind, in denen sich die Inflation genauso widerspiegelt wie in anderen Preisbarometern.

          • Rainer Kraushaar sagt:

            Einverstandent, verbuchen wir es unter Missverständnis 🙂 Wobei ich nicht meinte, dass der Markt während niedriger Inflationsraten nicht steigen kann, sondern unter Druck gerät, wenn die hohen Inflationsraten nachlassen und Zinsen fallen. Nur bezogen auf diese Phase. Irgendwann pendelt er sich natürlich dann wieder ein und beginnt zu steigen. Mich würde es daher nicht wundern, wenn der Markt mit Beginn der Zinssenkungen entgegen aller Erwartungen Richtung Süden marschiert. Es bleibt spannend. Dir ein schönes Wochenende! Rainer

            • Raimund Brichta sagt:

              Mit fallenden Zinsen und fallenden Inflationsraten kam die Aktienbörse in den 80er-Jahren sehr gut zu recht. Nur einmal, im Oktober 1987, musste sie sich auskotzen.

              Du schreibst außerdem vom „Beginn der Zinssenkungen“.

              Am Anleihemarkt, wo m.E. der Leitzins für die reale Wirtschaft gebildet wird, haben die Zinssenkungen doch gerade begonnen. Und marschiert der Markt in Richtung Süden? Nein, es geht nach Norden.

              Die Zentralbankzinsen spielen da eine eher untergeordnete Rolle.

  • Andreas B sagt:

    Der Fear and Greed ist schon auf 67 geschnellt und jetzt Greed… das ist mir schon zu optimistisch und ging viel zu schnell.

    Raimund bis zum USA-Feiertag morgen sagtest du eine gewisse Konsolidierung voraus und die kam auch… nun bin ich mal gespannt, ob der Dax dieses Jahr wirklich noch Richtung 17000 Punkten läuft, so wie von dir prognostiziert… 😉

    • Raimund Brichta sagt:

      Richtig, die Stimmung ist zu schnell zu gut geworden. Darauf hatte ich vorgestern in einer Börsenschalte hingewiesen. Eigentlich sollte sie erst noch abkühlen, bevor der Anlauf nach oben gestartet wird.

      • Aries Eeberg sagt:

        Insgesamt ist dieses Jahr doch schon super gelaufen. Ich habe in meinem Portfolio fast die alten Höchststände erreicht. Es fehlen nur noch 4 Prozent. Das ist doch angesichts all dieser Widerstände wirklich gut. Man kann doch nicht erwarten, dass ein Bärenmarkt innerhalb eines Jahres ausradiert wird.
        .
        Und es muss ja auch noch etwas für das nächste Jahr übrig bleiben. … Dann heißt es wieder: „Sell in May …“. Und wieder werde ich diese Rufe überhören (vielleicht).
        .
        Also lasst uns die Bücher zumachen und alles, was noch kommt im Dezember als Weihnachtsgeschenke betrachten.

        • Andreas B sagt:

          Dann Glückwunsch Aries… also super gelaufen, kann ich nicht sagen, zwar ist mein Depotwert auch gestiegen, bin aber klar unzufrieden.

          Muss mich aber selbst an die Nase fassen… bei manchen Dingen wollte ich zu viel und wurde bestraft… wieder Erfahrung gesammelt. Teilweise kamen die Unternehmen (noch) nicht aus dem Quark. Anderes lief gut, wie Kryptos und Mutares und stabilisierten das Depot.

          Mal gucken was bis Jahresende noch geht und dann hoffe ich für mich auf ein klar besseres Jahr 2024, was die Performance betrifft.

          • Aries Eeberg sagt:

            Ich hatte auch Probleme. Die Value-Werte, die mich 2022 über Wasser gehalten hatten, waren 2023 schwach.
            .
            Dafür habe ich einiges richtig gemacht. Meine EM-ETFs habe ich EM-Nebenwerte getauscht. Das ist genauso gut gelaufen, wie der ACWI. Gold ist wider Erwarten gut gelaufen. Einige Value-ETFs habe ich in MSCI-Momentum umgetauscht. Da gibt es Nachholpotential. Außerdem habe ich schon früh auf Nasdaq gesetzt, was ich sonst nie halte. So habe ich einen Teil des Nasdaq-Booms mitgenommen. Zuletzt bin ich zu 3% in einen Crypto-Basket eingestiegen. Das hat sich schon gelohnt, ist aber hoch spekulativ. ….
            .
            Wenn meine „Not“-Maßnahmen Wirkung zeigen, plane ich wieder auf einen konservativeren Kurs einzuschwenken.
            .
            Mein Ideal ist: Nur Gold, EM und ACWI, neuerdings auch etwas Global Aggregate Bond. Wenn ich mich vor 2021 darauf konzentriert hätte, stünde ich heute ebenso gut. Die Value-Werte, die ich hielt, waren eigentlich überflüssig. Sie haben den Absturz abgefedert und den Aufschwung gebremst. … So what? …
            .
            Etwas anderes ist es mit den Emerging Markets. Da glaube ich, dass die freieren Wirtschaften, in denen es erfolgreiche Nebenwerte gibt, erfolgreicher sind als die Kommando-Wirtschaften. Deshalb werde ich bei den EM-Nebenwerte-ETFs bleiben. Ich habe zuletzt allerdings den normalen MSCI-ETF wieder zugekauft. Irgendwann muss sich China ja erholen.