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Wahnsinn: Eine Milliarde Aktien für Musk – wenn eine Million Menschen auf dem Mars leben

12. Juni 2026
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

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Kommentare

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  • Sandro sagt:

    Hat Elon Musk nicht mittlerweile 1 Million Kinder? 😉

  • Marco Dargel sagt:

    Was habe ich damals gegrinst, als er Tesla an die Börse brachte: Der will nur seine Paypal Millionen verbrennen. Meine erste Short Zertifikate auf Tesla kaufte ich schon, als der Marktwert knapp über 1 Mrd. USD lag. 100 Milliarden später gab ich mir Short Verbot auf Tesla. Und ich frage mich immer noch, warum die nicht pleite gehen *g*.

    Musk vertritt zwei wesentliche Meinungen:
    1.) Irgendwann gibt es nicht mehr genug Öl. Normal Sterbliche können sich dann kein Benzin mehr leisten:
    2.) Irgendwann erlebt die Welt wieder eine Super Natur Katastrophe: Wenn es dann nur Menschen auf dieser Erde gibt, sterben sie aus.

    Beides leuchtet leider ein.

    SpaceX ist nur zu einem kleinen Teil ein Weltraum Unternehmen. Der größte Teil der Umsätze und Gewinne werden die KI Systeme machen. Damit kommen wir zur wesentlichen Frage: Wie groß wird KI werden? Goldman Sachs erwartet, dass die Umsätze nur bei Space X bis 2030 auf 474 Milliarden wachsen werden.

    Das macht mir Angst: Wenn das stimmt, macht KI in 4 Jahren mehrere Billionen USD Umsatz. Einen so schnellen Anstieg hat bis jetzt noch keine Branche erlebt.
    Kann das wirklich passieren?
    Meine Sicht ist gespalten:
    Eigentlich nicht, denke ich, aber wir könnten auch vor der größten Disruption menschlicher Arbeit stehen.

    In der wesentlichen Welt liegt (huch, ich habe Claude gefragt) das Einkommen aller Arbeitnehmer bei ca. 28 bis 30 Billionen USD: (Achtung: nur die westliche Welt)

    Wenn in den nächsten 4 Jahren 10 % der Arbeitnehmer weltweit durch KI ersetzt werden, kann das tatsächlich passieren. Dann würde es aber leider erst richtig los gehen.

    Das hat natürlich weitere Konsequenzen: Amerika wird mit der KI Karte auch gewaltig mehr Energie verbrauchen: Greta bekommt vielleicht ein Einreiseverbot. Energieeinsparen wäre absolut vorbei.

    • Sandro sagt:

      Na ja, bislang macht der Energieverbrauch durch Rechenzentren weltweit ca. 1,5 % aus, Tendenz steigend. Noch hält sich das also in Grenzen… Außerdem glaube ich, dass irgendwann die KI-Blase vorerst platzt… Langfristig wird KI natürlich trotzdem immer mehr Bedeutung gewinnen. Aber Rechenzentren könnten zukünftig auch sparsamer werden, mit neuen Technologien…

      Wenn es tatsächlich so kommen sollte, dass ganz plötzlich ganz viele Jobs der KI zu Opfer fallen, wird die KI es schwer haben, rentabel zu sein… irgendwer muss die KI-Dienstleistungen ja auch bezahlen können, damit sich die Investitionen lohnen… und dann ist da ja noch das Reset-Thema… bleibt spannend.

    • Sandro sagt:

      p. s. Ob man Greta noch einreisen lassen würde: Daran hätte ich schon heute Zweifel. 😉

    • Willi Betz sagt:

      Mal eine etwas stichprobenartige chronologische Zeitreise durch die letzten 150 Jahre in 🇺🇸

      Eisenbahn, Stahl, Öl, Automobil, Rundfunk, Fernsehen, Raumfahrt, Computer, Telekomunation, Internet,Ki. ………..

      Mit einigen damaligen Big Playern,
      Union Pazifik,US Steel,Standard Oil ,Chrysler-Ford, Fernsehen und Rundfunk weiß ich gar nicht, Raumfahrt vieleicht noch Texas Instruments außerhalb der Nasa, Compaq ,Intel,und HP, AT&T, Verizon, AOL, Yahoo , Amazon .

      Viele von den damals bahnbrechenden Entwicklungen mit den dazugehörigen Namen der Unternehmen hören sich heute an wie in einem Rundgang durch ein Museum .
      Wer kennt heute noch US Steel .
      Einige sind ganz fast verschwunden wie AOL.
      Manche sind fast unbedeutend wie Yahoo oder Ford .
      Nur ganz wenige haben eine langfristig führende Rolle eingenommen wie Amazon zumindest bis jetzt.
      Aber fast alle haben das gleiche Problem, das es auf die Dauer und langfristig sehr schwierig ist mit ihrem Unternehmen sehr viel Geld zu verdienen. Die Zeit bleibt ja bekanntlich nicht stehen. Es rücken auch immer wieder neue „Mitspieler“nach.
      Ein erhöhtes Angebot verdirbt dann wieder die Margen.
      Deshalb zurück zur KI.
      Viele von den jetzigen Namen sind in 10 Jahren verschwunden oder unbedeutend, Ki ist dann eine Massenanwendung wie jetzt das Auto, Fernsehen, Computer, Mobilfunk, Internet wo dann gar nicht mehr groß geredet wird weil es vollkommen normal ist.
      Die Zeireise ist jetzt beendet. Vieleicht kann der ein oder andere noch eine Anmerkung dazu machen.

      • Michael sagt:

        Zitat „Aber fast alle haben das gleiche Problem, das es auf die Dauer und langfristig sehr schwierig ist mit ihrem Unternehmen sehr viel Geld zu verdienen. Die Zeit bleibt ja bekanntlich nicht stehen. Es rücken auch immer wieder neue „Mitspieler“nach.“

        Stimmt nicht.

        1) die bekannten Big Player verdienen unverändert zig Milliarden Dollar pro Quartal, bzw generieren ihre Umsätze. Sie werden ja nicht ersetzt. Falls doch, von wem?

        2) Neue Player haben gar keine Chance, weil diese die astronomischen Investitionen nicht stemmen können.
        Wie soll das auch gehen?

        • Willi Betz sagt:

          die bekannten Big Player verdienen unverändert zig Milliarden Dollar pro Quartal, bzw generieren ihre Umsätze. Sie werden ja nicht ersetzt. Falls doch, von wem?

          2) Neue Player haben gar keine Chance, weil diese die astronomischen Investitionen nicht stemmen können.
          Wie soll das.

          Michael, du hast natürlich vollkommen recht, die big Player verdienen jetzt viel Geld mit großen Umsätzen. Aber ob sie es auch in ein paar Jahren noch so schaffen steht in den Sternen. Ich glaube schon das in China in den nächsten Jahren die ein oder andere Überraschung noch kommt.

          Und China hat auch mittlerweile die Inovationskraft und die finanziellen Mittel das zu leisten. Vom Billiglohnland rede ich garnicht.
          Die deutschen Autobauer können zurzeit ein Lied davon singen.( Sind vieleicht auch etwas selbst schuld).

          Das eine US Administration die Magnaten protegiert ist ein alter Hut. Präsident Mc Kinley ließ vor 130 Jahren schon Carnegie (Stahl ),
          JP.Morgan ( Finanzen ),Rockefeller ( Öl),Vanderbilt (Eisenbahn ) Dupont, Pulitzer, etc…………. schalten und walten wie sie wollten.
          Ein paar Jahre später hat sein Parteikollege Präsident Theodor Roosevelt die im wahrsten Sinne Auswüchse wieder nach und nach unterbunden weil mann gemerkt hat das diese Entwicklung zu großen Verwerfungen und Unruhen in der US Bevölkerung geführt hat.

          Übrigens, ich nutze auch seit ganz langer Zeit schon Google, aber wenn ich dafür bezahlen muß ist es ganz schnell wieder vorbei.
          Da sind wir wieder im Kern der Sache, wenns China in Zukunft billiger oder fast umsonst macht hat der ein oder andere ein Problem.
          Vor 20 Jahren spielte China keine Rolle. Aber jetzt eine große, und in Zukunft eine gewaltige.

          • Michael sagt:

            Spannende Punkte, lieber Herr Betz.

            Ein paar Anmerkungen meinerseits:

            1) Klar, China ist mindestens auf Augenhöhe mit den USA.
            MEn ist Alibaba dort gesetzt.
            Der US-Gesetzgeber wird es aber nicht zulassen, dass eine China-KI den genannten US-Konzernen das Wasser abgraben darf…

            2) „Übrigens, ich nutze auch seit ganz langer Zeit schon Google, aber wenn ich dafür bezahlen muß ist es ganz schnell wieder vorbei.“

            Die allermeisten werden auch privat für KI-Dienste zahlen – was sind schon bspw 10 oder 20 Euro im Monat? Amazon, Spotify, Streaming-Dienste uvm haben bereits die meisten…und wollen darauf nicht verzichten.

            3) „Vom Billiglohnland rede ich garnicht.
            Die deutschen Autobauer können zurzeit ein Lied davon singen.( Sind vieleicht auch etwas selbst schuld).“

            Die deutschen Autobauer haben das Problem, dass über gesteuerte Medienkampagnen incl sog. NGOs ein „Dieselskandal“ massiv aufgebauscht wurde, völliger Nonsens eines Verbrenner-Verbots zur „Weltklima-Rettung“ durchgesetzt wurde (während China alles baut und exportiert…), und die Energie hierzulande künstlich teuer gemacht wird.
            Es haben ja genug Leute mitgemacht / sich empört. Und jetzt geht der Wohlstand verloren…wie gewählt, so wird geliefert.

            • Willi Betz sagt:

              Michael, ich geb dir in sehr vielen Punkten völlig recht.
              Aber der Arm der US Gesetzgeber reicht nur bis zur dortigen Grenze.In Asien schert sich da keiner was darum.Wenn dann noch mal ein Regierungswechsel in🇺🇸 ist schaut auch wieder alles anders aus.
              Wenn durch KI die großen Veränderungen kommen und viele Leute ihren Job direkt oder indirekt verlieren , wer hat von der breiten Bevölkerung
              ausser ein paar vermögenden
              Leuten überhaupt was davon von Ki.
              Irgendwie kommen mir da die roaring Twentys in den Sinn.
              Danach kamm der Schock. ( 1929)

              • Michael sagt:

                „Wenn durch KI die großen Veränderungen kommen und viele Leute ihren Job direkt oder indirekt verlieren , wer hat von der breiten Bevölkerung
                ausser ein paar vermögenden
                Leuten überhaupt was davon von Ki.“

                Es reicht doch, wenn ein paar Vermögende ihr Vermögen behalten…

                Für den Rest gilt: Umerziehung der breiten Bevölkerung ist eine Möglichkeit.

                „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein“ – WEF

                Google KI:

                „Der Satz „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein“ ist eines der bekanntesten Zitate der jüngeren Vergangenheit. Er stammt ursprünglich aus einem Video des Weltwirtschaftsforums (WEF) aus dem Jahr 2016.

                Die Idee dahinter und die Kontroversen dazu lassen sich wie folgt zusammenfassen:

                Der Ursprung: Der Slogan geht auf einen Essay der dänischen Politikerin Ida Auken zurück, der 2016 auf der WEF-Website erschien. Sie beschrieb darin eine hypothetische Zukunftsvision des Jahres 2030, in der die Menschen keine Güter mehr besitzen, sondern alles mieten oder teilen (Sharing Economy).

                Klimawandel & Konsum: Die Überlegung hinter diesem Konzept ist ökologischer Natur: Durch die gemeinsame Nutzung von Autos, Werkzeugen oder Elektronik könnten Ressourcen geschont und der CO2-Ausstoß reduziert werden.“

                Einfach 1 + 1 zusammen zählen…

  • Marco Dargel sagt:

    Ich nutze seit ca. 2 Monaten die Claude KI: Dabei habe ich festgestellt, dass ich Google fast gar nicht mehr nutze. Noch konsequenter: Seiten wie Finanznachrichten. de besuche ich gar nicht mehr. Auch andere Seiten sind aus meinem Sichtfeld verschwunden, Ratgeber, Börsenseiten etc. KI liest diese Seiten und fasst sie für mich zusammen und wird vermutlich diese Seiten langfristig oder sogar kurzfristig kaputt machen. Ich lasse mir von der KI sogar Nachrichten zusammenfassen, für die ich bestimmte Suchparameter vorgebe.

    Dadurch verliert KI allerdings auch die Option von diesen Seiten zu lesen.

    KI wird sehr viel verändern.

    P.S. Ich überlege wirklich, ob ich Alphabet verkaufen oder reduzieren sollte.

    • Raimund Brichta sagt:

      Es kommt noch besser: Google will langfristig angeblich die herkömmlichen Suchergebnisse vollkommen abschaffen, bei denen auf Webseiten verwiesen wird. Dann soll es nur noch die KI antworten geben. Frage allerdings: was ist dann mit den Werbeeinnahmen aus den gesponserten Links?

      • Michael sagt:

        Google (und Co) wird sich seine KI-Dienste bezahlen lassen…und von fast jedem einen monatlichen Obulus erhalten. Ähnlich Amazon Prime oder Spotify.

        Mir geht’s übrigens genauso wie Marco („KI liest diese Seiten und fasst sie für mich zusammen“), nur dass ich persönlich die Google KI verwende.

        Meine Partnerin nutzt ChatGTP, genannt „Chatty“ – Gewohnheit eben.

        Die Teilnehmer an Trump’s Amtseinführung haben den Markt mEn bereits unter sich aufgeteilt. Insofern bleibe ich bei Amazon, Microsoft und Alphabet investiert.

        Und ja, es werden mEn sehr viele (gut bezahlte) Arbeitsplätze wegfallen. Das ganze Geschwätz vom angeblichen „Fachkräftemangel“ hierzulande ist Nonsens und hat mEn einen anderen Zweck.

  • G.braig sagt:

    KI wird vieles verändern. Was sich mit Sicherheit ändern wird das die Claude KI und andere KI irgendwann kostenpflichtig werden und dann ist man abhängig von ein paar Firmen. Und wenn die Ausgaben der Firmen wie Alphabet sieht könnten die Ki Anfragen richtig teuer werden. Die Ausgaben müssen irgendwann wieder verdient werden.

  • Marco Dargel sagt:

    Zitat „Und ja, es werden mEn sehr viele (gut bezahlte) Arbeitsplätze wegfallen. Das ganze Geschwätz vom angeblichen „Fachkräftemangel“ hierzulande ist Nonsens und hat mEn einen anderen Zweck.“

    Vor allem hatten wir die Fachkräfte ja, Frauen halt, die sich um ihre Kinder kümmern müssen und deswegen nicht Vollzeit arbeiten können. Bei der Kinderbetreuung hat unser Staat total versagt.

    Zitat „Und China hat auch mittlerweile die Inovationskraft und die finanziellen Mittel das zu leisten. Vom Billiglohnland rede ich garnicht.“

    Vor allem werden sie im Bereich menschliche Roboter stark: Deren Maschinen beherrschen wohl auch schon die menschliche Handkoordination. Wenn die Maschinen in ein paar Jahren massiv den Markt fluten, dann werden auch viele „Fachkräfte“ aus dem Niedriglohnsektor frei gesetzt.

    • Michael sagt:

      „Vor allem hatten wir die Fachkräfte ja, Frauen halt, die sich um ihre Kinder kümmern müssen und deswegen nicht Vollzeit arbeiten können.“

      Ein ganz wesentlicher, gesellschaftlicher Punkt, der von den Medien mEn bewusst totgeschwiegen wird.

      Früher hat das Durchschnittseinkommen eines Vaters gereicht, um eine komplette Familie zu ernähren. Es konnte sogar noch ein Haus finanziert werden – so entstand Familienvermögen. Der Staat hat bspw die Eigenheimzulage an die eigene Bevölkerung verteilt (heute finanziert er andere Dinge…).

      Die Mutter hat gesund (!) gekocht, Hausaufgaben mit den Kindern gemacht, und Werte mitgegeben – basierend auf dem aufgeklärten christlichen Abendland.

      Die Kinder haben eine vernünftige Ausbildung gemacht oder etwas anspruchsvolles studiert. Waren allesamt schlank und sportlich – gesund und belastbar. Der deutsche Arbeitsmarkt hatte die besten (!) Arbeitnehmer weltweit, und konnte die besten Produkte der Welt herstellen. Das Ausland hat anerkennend zu Deutschland auf geschaut.

      Btw: Auffällig, wie medial gegen die Mütterrente geschossen wird. Oder gegen das Ehegattensplitting. Auch das ist für mich kein Zufall…

      Aktuelles:
      https://www.n-tv.de/politik/Es-ist-Zeit-fuer-die-Muetterrenten-Notbremse-id30969298.html

      Eine verblödete Bevölkerung ist mEn im Interesse bestimmter Kreise.

      • Willi Betz sagt:

        Michael,
        Bin vollkommen deiner Meinung in diesem Beitrag.
        Du hast im wahrsten Sinne den Nagel auf dem Kopf getroffen. 👏👏👏👏

  • JanG sagt:

    Ich habe aus Überzeugung nicht SpaceX gezeichnet oder gekauft.

    Ist es nicht völlig krank was mit SpaceX passiert ?

    Selbst mit der lächerlichen Bewertung ist der Kurs sehr stark angestiegen.
    Ist SpaceX jetzt mehr wert als Amazon ? Bald mehr wert als Microsoft und Co ?
    Vielleicht ist es ja auch bald mehr wert als alle zusammen, mich würde gar nichts mehr wundern.
    Wenn ich daran denke, dass bald die ETFs zugreifen wird mir ganz übel.
    Nahezu alle Projekte von Elon Musk sind lächerliche Rohrkrepierer, trotzdem wird ein Traum gekauft, egal was vorher passiert ist. Ich verstehe nicht wie man sich so blenden lassen kann.
    Das Video fasst das ganz gut zusammen.
    https://www.youtube.com/watch?v=j8bEzOjFdYQ

    Viele Grüße

  • Marco Dargel sagt:

    Zitat: „Nahezu alle Projekte von Elon Musk sind lächerliche Rohrkrepierer, trotzdem wird ein Traum gekauft, egal was vorher passiert ist. Ich verstehe nicht wie man sich so blenden lassen kann.“

    Falscher Film. Ich habe jahrelang gegen ihn spekuliert. Und richtig verloren. Man sollte niemanden unterschätzen, der richtig Erfolg hatte. Er kommt aus armen Verhältnissen und ist aktuell die Nummer 1 der Welt? Bist Du irgendwie dumm? Ich denke, dass Space X deswegen so steigt, weil er bei vielen das Charisma eines Machers hat. Ich meine, Tesla hat auch ewig kein Geld gemacht und ich habe mit Shorts richtig Geld verbrannt. Momentan hasse ich mich, weil ich keine Space X Aktien gekauft habe.

    • Marco Dargel sagt:

      Ach ja, nur so erwähnt: Ich habe in den letzten 30 Jahren keine Medien erlebt, die den Erfolg von Amazon und Google vorhergesagt haben. Also nicht jetzt, eher vor 25 Jahren.

    • JanG sagt:

      Ja Marco, ich bin irgendwie dumm.

      Warum er so reich geworden ist? Charisma, Glück und seit Jahren nur noch Hype um seine vollmundigen Ankündigungen mit sehr begrenzten Erfolgen. Die Bewertung der Firmen finde ich nur lächerlich.

      • Marco Dargel sagt:

        Ich bin auch irgendwie dumm: Ich finde und fand Tesla immer zu teuer, komplett überteuert und reif für die pleite, die Bewertung von Amazon hat mir vor 25 Jahren mehr graue Haare wachsen lassen als die Weisheit des Alterns. Ich kaufe auch keine Space X Aktien. Aber ich werde auch nicht dagegen spekulieren.

        Allerdings ist er kein Schaumschläger: Seine Space X ist die einzige Unternehmung am Markt, die jederzeit massenhaft Satelliten ins All schicken kann. Da hat er den richtigen Riecher gehabt. Seine Idee von orbitalen Rechenzentren kann auch keiner so schnell nachmachen. Da hat er richtig Vorsprung. Ob das klappt, ist offen, aber wenn es einer packen kann, dann er. Er hat als einziger die Voraussetzungen dafür.

        Seine KI habe ich übrigens getestet und bin nicht begeistert: Da ist Claude deutlich besser.

  • Andreas B sagt:

    Musk mag Visionen haben und in vielen Bereichen die Dinge auch puschen, was die ganzen Entwicklungen betrifft, keine Frage, stimme ich zu… aber menschlich ist der Typ ein Vollniete und deshalb bei mir unten durch.

    Deshalb kaufe ich nie Musk seine Aktien, sondern shorte sie, wenn es mich in den Fingern mal juckt.

    • Marco Dargel sagt:

      Da gibt es Schlimmere: Ursula v.d.L, Spahn, sogar Merz, alle Grünen Politiker, nur eine Frage, was man glauben will: Ich halte Ursula xyz für nicht weniger korrupt als Trump, den ich allerdings für den korruptesten US Präsidenten aller Zeiten halte. Aber vielleicht habe ich nicht genug Plan über Geschichte. Also, ich akzeptiere lieber 5 Jahre Musk als nur ein Jahr Ursula. Aber Menschen sind auch verschieden. Und wenn Menschen nur langsam korrupt werden degenerieren unsere Wahrnehmungsfähigkeiten schneller. Ich meine, vergleiche Ursula mal bitte mit Musk. Also mir ist ein Musk 1000 mal lieber als eine Ursula. Ich meine, wir müssen uns nur mal die Kollegin A.B. in New York ansehen: Was macht die eigentlich dort? Ich meine halt, der Satz Musk ist schlimm adelt die grüne Politik in Deutschland, die in ein paar Jahren in einem Sieg der AFD enden wird.

  • Michael sagt:

    „aber menschlich ist der Typ ein Vollniete“

    Und Bill Gates? Oder Zuckerberg?
    Wer in diese Sphären aufsteigt, erreicht dies nicht durch Empathie, Rücksicht oder Menschlichkeit.

    „Deshalb kaufe ich nie Musk seine Aktien, sondern shorte sie, wenn es mich in den Fingern mal juckt.“

    Ich habe eine bestimmte Meinung über Bill Gates, aber dennoch halte ich Microsoft.

    9. Verbot von Kostolany: „Sich nicht von politischen Sympathien oder Antipathien bei der Aktienauswahl beeinflussen lassen“

    @Andreas: Interesse halber – ist Deine Shortbilanz positiv?

    • Andreas B sagt:

      Michael, ehrlich gesagt unterm Strich nicht… es gab positive und negative, insgesamt negativ.

      Dennoch würde ich bei Gelegenheit und ich denke wenn guter Zeitpunkt mit etwas Spielgeld gegen SpaceX z.B. wetten.

      • Marco Dargel sagt:

        Ich finde echt witzig, wie viele hier den Bitcoin für keine Blase halten, sich aber bei Space X sicher sind. Dabei hat gerade der Bitcoin einen inneren Wert von Null. Schon mal gelesen, dass hier jemand gegen Bitcoin short gehen will?

        • Andreas B sagt:

          Bitcoin und SpaceX sind zwei völlig andere Paar Schuhe… für den Bitcoin gibt es klare Hintergründe und Annahmen, weshalb er seine Berechtigung in meinen Augen hat. Ob er sich so entwickeln wird, wie erwartet die nächsten Jahre, keine Ahnung, aber die Schuldenorgie global spricht für Bitcoin und Edelmetalle…

          SpaceX ist maßlos überteuert und bald müssen die Index-Fonds zwangsläufig kaufen, das wird ein Schub nach oben geben, dann war es das aber in meinen Augen und ich vermute die Überbewertung wird dann bei irgendeiner Gelegenheit abgebaut…

          Ob Bitcoin im Grundsatz überbewertet ist, weiß ich auch nicht… als Wertaufbewahrung gegenüber Fiatgeld hat er aber noch klares Potenzial… natürlich setze ich da long klar auf Bitcoin anstelle von SpaceX…

          • Aries Eeberg sagt:

            Andreas, im Prinzip stimme ich dir zu.
            .
            Ich denke aber, dass SpaceX ähnlich wie Tesla sehr lange überteuert am Markt gehandelt werden wird.
            .
            Natürlich kaufe ich deshalb kein SpaceX und halte meine Bitcoins weiter.

          • Peter Czeck sagt:

            Die Korrektur bei Space x kann auch viel schneller kommen.

          • Marco Dargel sagt:

            Zitat: „SpaceX ist maßlos überteuert und bald müssen die Index-Fonds zwangsläufig kaufen, das wird ein Schub nach oben geben, dann war es das aber in meinen Augen und ich vermute die Überbewertung wird dann bei irgendeiner Gelegenheit abgebaut…“

            Ich verstehe Deine Gefühle, nur halte ich den Bitcoin für noch mehr überteuert. Seine Wertsteigerungen der letzten 20 Jahren haben mit Inflation nichts zu tun und wenn es Dir nur darum geht, dass etwas wertloses die Schuldenorgie abmildert, dürfte Space X langfristig besser abschneiden. Erstens haben sie keinen wertlosen Kern, vielleicht machen sie sogar bald deutlich mehr Gewinn und Umsatz. Beim Bitcoin weiß man nur, dass sich beim nächsten Halving die Kosten verdoppeln.

            Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich fasse Space X nicht an. Ich finde nur komisch, dass jemand Bitcoin für solide hält und Space X für eine Blase. Dabei ist die Haupteigenschaft einer Blase, dass die meisten sie nicht für eine Blase halten. Sonst würden sie nicht zu überhöhten Kursen kaufen. Ich sage Dir jetzt mal einen ganz wichtigen Satz und ich bitte jeden dagegen zu argumentieren. Der innere Wert von Bitcoin ist null. Sollte je ein Reset stattfinden, wäre Bitcoin am nächsten Tag wertlos. Die neue Währung wäre für Jahrzehnte sicher. Bitcoin verliert also am ersten Tages nach einem Reset jede Existenzgrundlage. Der innere Wert von Space X ist aber größer null. Auf wen sollte also ein Mathematiker wetten? Ach ja und schon erwähnt, dass der echte innere Wert von Bitcoin auch jetzt null ist? Bitcoin kann in 10 Jahren 1 Euro wert sein oder 10 Milliarden, nur mit mit einem Schönheitsfehler. Da sich die Kosten mit jedem Halving verdoppeln, muss der Bitcoin steigen. Das ist anders als bei Space X.

            • Peter Czeck sagt:

              Im Fall einer Währungsrefom kommt ne neue Währung. Dann geht das Spiel von vorne los, mit einer vmtl. anfangs stabilen neuen Währung. Das könnte f. Bitcoin f. den Fall einer weltweiten Waehrungsneuordnung negativ ausgehen. M. E. hat Marco hier einen Punkt.

              • Raimund Brichta sagt:

                klar, wie schon des Öfteren beschrieben, gilt das gleiche für Gold. Aber bis es soweit ist, eben nicht.

                • Peter Czeck sagt:

                  Ja gilt m. E. f. Gold ähnlich…aber da droht kein Totalverlust…bei Bitcoin ist ein Totalverlust wohl eher wahrscheinlich

                  • Raimund Brichta sagt:

                    Totalverlust beim Bitcoin schließe ich aus – aber die Kursphantasie dürfte fürs erste raus sein. Wo sich der Preis in der neuen Währung dann einpendelt, wird sich zeigen. Schauen wir mal, ob wir den Reset überhaupt noch erleben.

                • Marco Dargel sagt:

                  Nein, das ist bei Gold anders. Bei Gold gibt es eine Nachfrage, bei der Gold auch verbraucht wird. Es ist nicht nur die Schmuckindustrie. Gold hat einen echten Nutzen. Das hat der Bitcoin nicht. Der hat seine Anhänger nur wie einst eine Tulpe, weil es eine lange Kursrally gab. Außerdem verdoppeln sich bei jedem Halving die Kosten pro Bitcoin. Auch das gilt nicht für Gold.

                  • Raimund Brichta sagt:

                    Aber der Schmuckfaktor ist mit Sicherheit nicht maßgeblich für die derzeitige Fantasie des Goldpreises verantwortlich. Der Schmuckfaktor gilt schließlich schon seit tausenden von Jahren. Die Haupttreiber bei Gold und Bitcoin sind derzeit identisch.

                    • Michael sagt:

                      „Die Haupttreiber bei Gold und Bitcoin sind derzeit identisch.“

                      Kaufen auch die Inder und Chinesen privat fleißig Bitcoin?

                      Gold wird in diesen – und anderen – Kulturen sehr gerne gekauft gegen den Währungsverfall; seit Jahrzehnten aus Gewohnheit. Gold ist Geld seit Jahrtausenden.

                      Ich bezweifle, dass Bitcoin diese Goldkauf-Gewohnheit den Rang abläuft.

                      In unseren Breitengraden nehme ich Bitcoin sehr wohl als Zockerelement wahr.

                      Bitcoin jedenfalls knackig unter 60.000 US$…da standen sie bereits vor 5 Jahren. Halbiert vom ATH.

                      Faktor Geld offenbar negativ. Wir haben das vor ca zwei, drei Wochen transparent gemacht…

                      „Schauen wir mal, ob wir den Reset überhaupt noch erleben.“

                      Das sind neue Worte von Dir, Raimund..ich hoffe Du bist gesund. Du siehst jedenfalls sehr fit aus im TV.

                      • Raimund Brichta sagt:

                        „Gold wird in diesen – und anderen – Kulturen sehr gerne gekauft gegen den Währungsverfall“

                        Na bitte, das ist derselbe Treiber wie beim Bitcoin. Und gezockt wird beim Gold ebenfalls. Bei Silber war das sogar schon zu Zeiten der Gebrüder Hunt der Fall.

                        „ ich hoffe Du bist gesund.“

                        Top fit 💪

                        Das ist auch nicht neu, sondern ich schreibe schon immer, dass ich den Zeitpunkt nicht vorhersagen kann. Nur „frühestens zum Jahrzentwechsel“.

                    • Marco Dargel sagt:

                      Ja, aber nur in „wertloser“ Fiat Währung. Nehmen wir mal an, der Bitcoin hätte wirklich eine Wertspeicherfunktion: 2010 kaufte jemand zwei Pizzen für 10000 Bitcoins. Das entspricht 0,004 USD pro Bitcoin. Dann nehmen wir mal eine böse Inflation von 15 Prozent pro Jahr. Dann läge der Bitcoin heute bei 0,037 USD. Jetzt erklär mal den Rest vom Wert. Ach ja, habe ich vergessen, wie Du denkst. Er steigt natürlich stärker in einer Währung, die eigentlich wertlos ist, aber reich machen kann, naja, solange sie existiert. Der Bitcoin wäre ohne eine Fiat Währung gar nichts. Und er hat nur solange Existenzrecht, solange man in Fiat Währung an ihn glaubt. Sein innerer Wert ist null. Seinen Wert hat er nur in einer Fiat Währung und hat in der Vergangenheit nur Leute reich gemacht, die Leute gefunden haben , die bereit waren einen noch höheren Kurs in der Fiat Währung dafür zu bezahlen. Der Bitcoin konnte also Leute reich machen, weil in der Fiat Währung der Kurs nach oben gepuscht wurde. Sie wurden aber in der Fiat Währung reich, nicht in Bitcoin. Bitcoin ist absoluter Quatsch. Wäre er wirklich nur eine Art Wertspeicher, dann läge der Kurs unter 1USD. Er ist eine Spekulationsobjekt mit einem inneren Wert von Null, ganz anders als Gold. Vielleicht liegt ihre Fantasie an einem gemeinsamen Haupttreiber. Aber Gold ist nach unten abgesichert. Der Bitcoin nicht. Du siehst nur einen ewig steigenden Bitcoin. Ich nicht. Ich denke, sein letzter Kurs wird 0 USD sein.

                      • Raimund Brichta sagt:

                        „Der Bitcoin wäre ohne eine Fiat Währung gar nichts.“

                        Genau, wir messen alles in Fiat-Währung, Bitcoin, Gold, Aktien. Auch die Aktienhausse der letzten 15 Jahre hätte es ohne Fiatwährung nicht gegeben.

                        • Andreas B sagt:

                          Genau Raimund, der gesamte Hintergrund für Gold, Bitcoin und auch Aktien sind die Fiatwährungen und die zwangsläufigen Schuldenorgien in unserem Finanzsystem.

                          @Marco: das nervt und du wiederholst dich. Niemand hat gesagt, dass man Bitcoin auch nach dem Reset hat und haben sollte, aber in Richtung des Resets sind Bitcoin und Gold in meinen Augen wichtige Beimischunen zu Aktien.
                          Und du wirst es nicht glauben, ich habe heute Bitcoin sogar weiter nachgekauft. Man kann nahe am Reset den Verkaufsknopf drücken.

                          • Michael sagt:

                            @Andreas: ja, Marco wiederholt seine Argumente – und das ist gut so.

                            Das hat er bei anderen Aktien-Themen ebenfalls gemacht – auch dank seiner Ausführungen habe ich vor Jahren meine Strategie geändert. Mit dem Ergebnis, letztes Jahr 27% erzielt zu haben.

                            Es kommt auf die Gewichtung an – wie viel Prozent Depotanteil hast Du in Bitcoin? 2%, 10% oder 20%?

                            Ich lese bei Dir häufig das Thema „Reset“ heraus – für mein Empfinden versteifst Du Dich auf dieses Thema. Vielleicht solltest Du das Thema „Reset“ komplett ausblenden.

                            • Andreas B sagt:

                              Michael, der Anteil an Bitcoin ist durch einen familiären völlig unerwarteten Schicksalsschlag gesunken, deswegen kann ich weiter aufstocken.

                              Ja mein Anteil ist vergleichsweise trotzdem hoch, ich sehe aber Bitcoin wie Gold/Edelmetalle und bemesse beiden einen relativ hohen Depotanteil zu. Einfach aus dem Grund allein, der zwangsläufig weiter massiv global ansteigenden Schulden.

                              Den Reset habe ich im Blick, egal wie lange es bis dahin noch dauert, die Richtung ist aber klar. Marco „unterstellt“ immer, man kauft etwas und hat es ewig und kann nur mit seinen Investments verlieren, dem ist aber bei mir nicht so… wenn der nächste starke Hype beim Bitcoin kommt, baue ich größere Positionen auch steuerfrei ab.

                              Jetzt die Käufe beim Bitcoin sind rein Trading und die Gewinne sind auch zu versteuern… mein Gedanke, wo steht Bitcoin in 1 Jahr, höher oder niedriger als 60.000 US-$. Und selbst wenn Bitcoin nur ein Anstieg auf 80.000 US-$ macht, sind das über 30%. Man kann beim Bitcoin auch gut höhere Volatilität ausnutzen.

                              Glückwunsch zu deinem Erfolg mit den 27%.

                              • Michael sagt:

                                Andreas,
                                „wenn der nächste starke Hype beim Bitcoin kommt,“

                                Vielleicht kommt nie wieder ein Hype um Bitcoin. Das ist sehr gut möglich.

                                Was ich Dir anhand meiner Erfahrung sagen möchte: ich lag mit meiner früheren Strategie bzw früheren Anlageideen falsch.

                                Bspw von Gazprom war ich total überzeugt. Die Strategie ging auch auf, Gazprom ging durch die Decke.
                                Auf einmal passiert das für mich undenkbare: Russland marschiert in die Ukraine ein, der Westen setzt seine vorbereiteten Sanktionen um.

                                Und: ich hatte zu wenig gestreut.

                                Schau Dir bitte Kostolany, Gebot 5 und 9 an, sowie Verbot 3.

                                „deinem Erfolg mit den 27%.“

                                Das ist kein Erfolg und keine Leistung.
                                Erfolge oder Leistungen erzielt man auf anderen Gebt, aber nicht an der Börse.

                                • Andreas B sagt:

                                  Michael, vielen Dank für deine Gedanken…

                                  Ja, vielleicht kommt nie wieder ein Hype bei Bitcoin, aber die Absicherung gegenüber Fiatgeld bleibt in meinen Augen bestehen. Sehen wir nie wieder 100.000 US-$ beim Bitcoin oder die 5.000 US-$ bei Gold? Das glaube ich gewiss nicht, also kaufe ich sowohl Bitcoin wie auch Edelmetalle nach.

                                  Was heißt zu wenig gestreut? Wie viel % darf eine Position in einem gut gestreuten Depot denn überhaupt maximal einnehmen? @Raimund: vielleicht ein gutes neues Blog-Thema zum Austausch. 1%, 2%, 5%, 10%, 20%?

                                  Z.B. gestern habe ich sogar Bitcoin indirekt weiter nachgekauft, diesmal über die Bitcoin Group. Warum? Weil dort der Nettoeigenbestand an Bitcoin viel höher ist im Wert, als aktuell die Marktkapitalisierung des Unternehmens. Weiterhin die neue überarbeite Plattform für Kryptowährungen soll an den Start Ende Juni gehen. Die Tochterbank stellt eine Lizensierung nach MiCa-Verordnung. Momentan ist die Stimmung bei Kryptos am Boden, es war nie ein schlechter Zeitpunkt für Käufe.

                                  Blick in mein Depot: neben Bitcoin, Edelmetallen, der größte Teil Aktien: meine größten Aktienpositionen aktuell: Mutares, Lang und Schwarz, MWB Wertpapierhandelsbank, Alibaba, Bitcoin Group, Hecla Mining, RTL, Freenet u.a.

                                  Eine grundsätzliche Streuung auf Basis dieser drei Assets neben einer Cashposition ist also gegeben.

                                  Es ist trotzdem dein Erfolg, weil du hast für dich die Anlageentscheidungen getroffen und das ist dein Erfolg.

                                  @Marco: wie ich hier schon paar Mal provokant gesagt habe, in meinen Augen gibt es kein wirklichen wahren Wert. Einige hier gedachte wahre Werte verglühten und waren es doch nicht. Und ja auch Bitcoin und Gold sind es nicht, denn auch Gold kann 50% im Wert fallen. Deine Aussage ist also grundsätzlich berechtigt, aber bei allen Assets schwanken Preise und damit auch ihr Wert.

                                  • Peter Czeck sagt:

                                    „bei allen Assets schwanken Preise.“ Jo Andreas nix f. ungut manche schwanken aber auch nach und nach auf 0,–z.B. Wirecard

                                    • Andreas B sagt:

                                      Das ist klar Peter, Wirecard habe ich selbst live erlebt, konnte aber den Totalverlust der Position schnell wieder ausgleichen, hatte daher nochmal Glück gehabt. Natürlich prägt der Fall Wirecard auch meine Anlageentscheidungen.

                                      Der Wert für Bitcoin soll gegen Null gehen, wo sich Banken und alle großen Institutionellen damit beschäftigen? Den Bitcoin gibt es so lange schon und wenn er im Grundsatz nur Scam, ein Schneeballsystem und kein Sinn hat, kein Wert, dann hätte er nicht diese Entwicklung und dann wäre er medial schon längst und an den Märkten zerfleischt worden. Ich fühle mich mit Bitcoin aktuell drei Mal wohler, als z.B. mit KI-Werten, eine absurde Blase.

                                      Wie gesagt, manche Positionen sind steuerfrei beim Bitcoin und jetzt in der Bärenmarktphase verkaufe ich nicht. Andere Positionen sind reine Tradingaspekte und nach 20 oder 30% würde ich Positionen auch bereits wieder abstoßen.

                                      Nun nehme ich erstmal noch (sehr) gute Dividenden von Mutares, MWB Fairtrade und Lang und Schwarz noch mit. Ich habe z.B. in Teilen auch Umbau zu reinen Dividendenlieferanten, weshalb auch RTL und Freenet aus dem Grund im Depot sind. Es ist gut wenn man jährlich einen guten Cashflow durch Dividenden generieren kann.

                          • Marco Dargel sagt:

                            Im Vergleich pro Bitcoin gegen no Bitcoin liege ich hinten. Ich weiß, dass niemand es hören möchte. Aber mal ganz im Ernst. Ihr Pros grabt auch dauernd Eure alten Argumente aus. Das mache ich auch. Es ist nur so: Ihr bestärkt Euch und ich haue dagegen. Dass das nervt verstehe ich. Aber mich nervt auch, dass wir etwas als wahren Wert hier haben, dass mal ohne Wirtschaftskrise über 50 Prozent verliert und nicht den Status eines wahren Wertes verliert: Darum ändere ich mal etwas. Kann etwas ein wahrer Wert sein, dass ohne Krise mal so nebenbei 50 Prozent an Wert verliert? Mit der Frage werde ich vermutlich richtig nerven. Dann müssten wir uns auch fragen, ob Novo Nordisk oder Fiserv doch echte wahre Werte sind?
                            Nur um es so zu sagen: Wenn wir sagen, dass kein wahrer Wert mal so nebenbei über 50 Prozent an Wert verlieren sollte, dann wäre Bitcoin hier raus. Aber nun frage ich mal Raimund das Schlimmste: Wenn Bitcoin eine Aktie wäre und Charttechnik gilt, was macht Bitcoin hier noch?

                            • Raimund Brichta sagt:

                              Dass ich den Bitcoin wegen seiner extrem hohen Schwankungen nicht als wahren Wert nach unserem Verständnis betrachte, habe ich hier schon mehrmals geschrieben. Trotzdem betrachte ich ihn als eine Versicherung gegen die Schwächen unseres Geldsystemd – eben eine extrem volatile Versicherung.

                              Könntest du deine Frage zum Bitcoin im Zusammenhang mit Chart-Technik noch einmal präzisieren?

                              • Marco Dargel sagt:

                                Ich bin kein Charttechniker. Meine Frage daher: Was sagen denn die Charts zum Bitcoin. Du hat ja schon oft erwähnt, dass Charts bei Aktien ein gutes Instrument waren: Was sagen denn die Charts zum Bitcoin? Gab es „wir müssen raus oder rein Signale“

                                • Raimund Brichta sagt:

                                  Fürs kurzfristige Traden, gab es die natürlich. Aber da ich kein Trader bin, interessieren die mich nicht. Langfristig gilt immer noch: long

                          • Marco Dargel sagt:

                            Klingt, als würde man sagen, ich verkaufe im Hype natürlich am Höchstpunkt. Macht jeder mit links

                            @Raimund
                            Ich habe eine Falschaussage getätigt. Gibt es eine Möglichkeit die betreffende Aussage mit einem “ ist komplett falsch“ zu kennzeichnen?

  • Michael sagt:

    „„ ich hoffe Du bist gesund.“

    Top fit 💪“

    Sehr gut, das ist das Wichtigste.

    Der mutmaßliche Währungs-Reset ist mEn ohnehin ein nachgelagertes Thema – bzw spielt ggf in Hintergrund mit den aktuellen Veränderungen, mit dem AKTUELLEN RESET, rein.

    Wir befinden uns mEn im GRÖSSTEN RESET seit Lebzeiten!
    Die aktuellen – signifikanten – Veränderungen betreffen fast jeden, aber noch nicht alle begreifen es.

    Mittendrin, statt nur dabei.

  • Michael sagt:

    „Kann etwas ein wahrer Wert sein, dass ohne Krise mal so nebenbei 50 Prozent an Wert verliert?“

    Ich finde diese Frage von Marco hervorragend – und möchte diese gerne ausschließlich auf Aktien beziehen und in die Runde werfen.