Menü
Close Menu Icon
Zurück

Greiffbar – Total Eclipse

10. Juli 2026
Volker Schilling
Facebook Icon Twitter Icon Linkedin Icon Whatsapp Icon

von Volker Schilling

Welche Themen waren diese Woche am Finanzmarkt relevant?

 

Total Eclipse of the Heart

Die Welt hat diese Woche eine ihrer unverwechselbarsten Stimmen verloren. Bonnie Tyler ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Eine Stimme, die klang, als hätte sie bereits vor dem Frühstück drei Krisen, zwei Börsencrashs und einen Auftritt von Donald Trump überstanden. Passender hätte der Soundtrack für diese Woche kaum sein können: Total Eclipse of the Heart. Gerade schien über den Börsen wieder die Sonne, da schob sich der Iran-Konflikt vor das Licht. Trump erklärte das Abkommen kurzerhand für vorbei, der Ölpreis sprang nach oben und die Aktienmärkte nach unten. Here She Comes, die geopolitische Risikoprämie ist zurück. Für Anleger ist das gleich doppelt unangenehm. Ein höherer Ölpreis belastet nicht nur die Konjunktur, sondern bringt auch die Inflation zurück auf die Bühne. Und plötzlich heißt es an den Märkten wieder Have You Ever Seen the Rain? Dabei zeigte sich Trump beim NATO-Gipfel in Ankara zunächst von seiner versöhnlichen Seite. Das Bündnis bekannte sich erneut zu Artikel 5, die Europäer präsentierten steigende Verteidigungsausgaben und selbst Trump sprach am Ende von einem erfolgreichen Gipfel. Believe in Me lautete offenbar die Botschaft der Europäer an den amerikanischen Präsidenten. Nur einer durfte nicht mitfeiern: Spanien. Trump attackierte Madrid wegen zu geringer Verteidigungsausgaben und forderte sogar einen Handelsstopp. Lost in France war gestern, heute ist Spanien die ungeliebte Nation. Gerade glaubt man, The World Starts Tonight, da wird es am nächsten Morgen schon wieder dunkel.

Holding Out for a Hero

Dabei könnte der amerikanische Kontinent einen Hero gerade gut gebrauchen. Der Arbeitsmarkt schwächelt, die Inflation bleibt hartnäckig und der fallende Ölpreis droht wieder zu kippen. Zinssenkungen? Zinserhöhungen? Abwarten? Holding Out for a Hero, Notenbankchef Kevin Warsh, nur weiß niemand so genau, was der Held eigentlich tun soll. Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten enttäuschten. Eigentlich ein Argument für niedrigere Zinsen. Gleichzeitig warnt die Fed weiter vor Inflationsrisiken: It’s a Heartache. Besonders pikant ist dabei ausgerechnet der KI-Boom. Künstliche Intelligenz sollte die Produktivität erhöhen, Kosten senken und die Welt effizienter machen. Nun könnten die gigantischen Investitionen in Rechenzentren, Chips, Stromnetze und Infrastruktur selbst zum Inflationstreiber werden. Die KI frisst Chips, Strom, Kupfer, Kapital und am Ende vielleicht auch noch die Zinssenkungen. Faster Than the Speed of Night fließen derzeit Milliarden in neue Rechenzentren. Für Nvidia, Broadcom und Co. war das lange eine wunderbare Geschichte. In dieser Woche gerieten Chipwerte allerdings unter Druck. Der Börsianer weiß längst: Helden erkennt man meistens erst hinterher. Vorher nennt man sie Spekulanten. Aber:

The Best Is Yet to Come

Nach Iran, Inflation, Zinsen und fallenden Börsen könnte man jetzt natürlich verzweifeln. Aber Bonnie Tyler hätte vermutlich gesagt: Don’t Turn Around. Denn zwischen all den Krisen gab es in dieser Woche auch erstaunlich gute Nachrichten. Der NATO-Gipfel endete erfolgreicher als viele erwartet hatten. Europa übernimmt mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit. Die transatlantischen Beziehungen sind trotz aller verbalen Attacken erstaunlich belastbar. Und selbst der Handel zwischen Europa und den USA erreichte trotz aller Zolldrohungen neue Rekordwerte. Politiker bauen Handelsbarrieren, Unternehmen bauen Handelsbeziehungen. Straight from the Heart ist das sicher nicht. Aber direkt in die Bilanzen. Gelingt damit wieder Wirtschaftswachstum? If You Were a Woman (And I Was a Man) wäre vermutlich einfacher zu beantworten. Aber Börse lebt nicht von Gewissheiten. Börse lebt von Wahrscheinlichkeiten. Und manchmal auch von Zuversicht. Bonnie Tyler hat einmal gesungen: Simply Believe. Der Iran-Konflikt kann eskalieren. Der Ölpreis kann steigen. Die Fed kann die Zinsen erhöhen. Die KI-Blase kann Luft verlieren und Donald Trump kann jederzeit den nächsten Verbündeten von seiner Weihnachtskartenliste streichen. Die Börse kann aber trotzdem steigen. Die Welt hat mit Bonnie Tyler eine außergewöhnliche Stimme verloren. Eine Stimme, die uns gelehrt hat, dass selbst Herzschmerz mit genügend Gitarren, Pathos und einer gehörigen Portion Zuversicht irgendwann ziemlich gut klingen kann. Deshalb verabschiede ich mich diese Woche mit dem Titel ihres letzten Studioalbums: The Best Is Yet to Come. Hoffen wir, dass sie recht behält.

Ihr Volker Schilling

Weitere Greiffbar-Ausgaben lesen

Zurück Weiter

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

wp-puzzle.com logo
  • Michael sagt:

    „Gelingt damit wieder Wirtschaftswachstum?“

    Die Weltwirtschaft wächst und wächst und wächst.

    Für Deutschland ist hingegen DE-GROWTH angesagt, verkauft als „Klimaschutz“.

    Bitte nicht über die kontinuierlichen Steuer- und Abgabenerhöhungen beklagen, denn viele von Euch haben entsprechend gewählt.

    Vielmehr rational und objektiv denken, und entsprechend das Vermögen innerhalb der Familie sichern.

    Herrliches Wetter draußen, ich wünsche ein schönes Wochenende. 🙂

    • Sandro sagt:

      „DE-GROWTH angesagt, verkauft als „Klimaschutz“.“

      Klimaschutz muss nicht zwingend im Widerspruch zu Wachstum stehen, wenn man nicht unbedingt alles dafür macht und wenn das, was gemacht wird, richtig gemacht würde. Ein Blick ins Ausland wäre hilfreich. Wie gesagt, hat sich mittlerweile viel verändert.

      Wetten, dass die Klimaneutralität bis 2045 abgeblasen wird? Statt immer noch vorzugeben, besser als die anderen zu sein, sollte man mal beginnen, mehr vom Ausland zu lernen.

      • Michael sagt:

        „und wenn das, was gemacht wird, richtig gemacht würde“

        Früher wurden in der Bundesrepublik Deutschland die meisten Dinge richtig gemacht.

        Seit mindestens 11 Jahren aber nicht mehr.

        Nach meiner Einschätzung ist die Abwicklung und der Abstieg Deutschlands voll beabsichtigt.

        Die aktuellen „Reformen“ der „Regierung Merz“ bestätigen meine Einschätzung vollstens.

        • Sandro sagt:

          „Für Deutschland ist hingegen DE-GROWTH angesagt, verkauft als „Klimaschutz“.“

          „Nach meiner Einschätzung ist die Abwicklung und der Abstieg Deutschlands voll beabsichtigt.“

          Zu diesen Themen verweise ich einmal auf einen Artikel aus dem n-tv Klimalabor. Ich gebe keine Wertung zum Artikel ab, möchte ihn aber einmal denjenigen ans Herz legen, die häufig ähnliche Mantras predigen.

          Link zum Artikel (Mär der Deindustrialisierung „Das ist kein Niedergang, sondern eine Veränderung“):
          https://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-ist-kein-Niedergang-sondern-eine-Veraenderung-id31044676.html

          Auszug aus der Einleitung:
          „Die deutsche Industrie befindet sich im freien Fall. Energiekosten, Klimaschutz und Bürokratie erdrosseln die Wettbewerbsfähigkeit. So die Erzählung. Ein Industrieexperte widerspricht. Ihm zufolge zeigen die Daten ein differenziertes Bild. Der Industriestrompreis ist etwa niedriger als vor zehn Jahren. „Warum ist die Industrie nicht damals untergegangen, wenn hohe Energiekosten das Problem sind?“, fragt Harro Heilmann im Podcast „Das Klima-Labor von ntv“. Der Professor für Produktion und Management sagt: Die Daten werden fehlinterpretiert. Absichtlich. „Die missbräuchliche Verwendung ist politisch motiviert. … “ …“

    • Raimund Brichta sagt:

      Richtig! Herrliches Wetter! Schöne Grüße aus Bayern

  • Sandro sagt:

    Was macht eigentlich die Blaue Eule? Was ist von einem Artikel wie diesem zu halten: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Profiteure-von-2008-wetten-auf-den-naechsten-Crash-id31063550.html ? Neue Finanzkrise?

    • Raimund Brichta sagt:

      Das macht die blaue Eule (Siehe Chart). Wohlwollend betrachtet, könnte das am Ende eine Art schräges Doppelttief sein. Damit wäre das Gröbste fürs erste überstanden. Lasst euch auf keinen Fall irre machen. Die nächste Finanzkrise wird daraus nicht.

      • Peter Czeck sagt:

        Jo die Notenbanken einschl. FED sind lernfähig. Feuerchen werden frühzeitig gelöscht. Seit Lehman brothers ist nix mehr angebrannt…vgl. z.B. auch Credit suisse. Notfalls löscht Raimund mit Wasser aus seinem Löschteich (vgl. Foto)

      • Michael sagt:

        „Lasst euch auf keinen Fall irre machen. Die nächste Finanzkrise wird daraus nicht.“

        Der Hannes sieht das aber etwas anders, zumindest sieht er Parallelen zu einer Finanzkrise:

        https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Profiteure-von-2008-wetten-auf-den-naechsten-Crash-id31063550.html

        Ich bin – wie Raimund – tiefenentspannt: so lange Trump Präsident ist, werden wir mEn keinen „Killervirus 2.0“ erleben, und auch keine Finanzkrise.

        Die US-Wirtschaftsdaten sind hervorragend, die US-Wirtschaft läuft gut. Das Ergebnis vernünftiger Innen- und Wirtschaftspolitik.

        In Bayern ist die Welt noch halbwegs in Ordnung. Sicherlich sehr erholsam dort für Menschen aus FFM…

        • Raimund Brichta sagt:

          Ich weiß nicht, wer Hannes ist, aber ich weiß, das solche Artikel immer möglichst viele Klicks generieren sollen. Und Klicks erzeugt man dadurch, dass man die Lage dramatisch darstellt. Ist eigentlich ganz einfach.

      • Bernd S. sagt:

        „Die nächste Finanzkrise wird daraus nicht.“

        Aber hattest Du nicht genau das in einem anderen Thread als mögliches Szenario angedeutet?

        • Raimund Brichta sagt:

          Soweit ich weiß, hatte ich eher gesagt, dass andere diese Gefahr sehen, ohne mir diese Sichtweise ausdrücklich zu eigen zu machen. Aber selbst wenn: inzwischen ist die Zeit weiter fortgeschritten und ich konnte beobachten, wie sich die Lage entwickelt. Rücksetzer ja, aber keine Finanzkrise. Außerdem sitze ich gerade am Löschteich.

          • Peter Czeck sagt:

            „Rücksetzer ja“ Hhm. Warsh hat das Thema deutliche Bilanzverkuerzung Fed pressewirksam thematisiert. Die Psyche der Anleger wird -auch wenn der weitere Verfahrensablauf noch Zeit benötigt- dadurch nicht stabiler. Andererseits sind Kursrückgänge an den US-Boersen f. Republikaner in Hinblick auf die Zwischenwahlen nicht wünschenswert…aber die Fed ist ja unabhängig. DAX Versorger aktuell Kursverluste…Banken Versicherungen stabil. Hhm wie weiter?

            • Raimund Brichta sagt:

              Wie weiter? Wie immer!

              • Andreas B sagt:

                Aber mit der Bilanzkürzung hat Peter recht… auch wenn sie zwangsläufig einknicken wird müssen, „wie immer“ , wie mit der Zahnpasta zurück in die Tube, kann die FED trotzdem vorher deutlichen Schaden anrichten, weil sie meint „ja das geht mit der Bilanzkürzung“…

                Und den Schaden vorher kann keiner gebrauchen…

            • Aries Eeberg sagt:

              Ich hoffe auf einen kräftigen Rücksetzer. Ich habe gerade Geld, das ich anlegen muss. … Vielleicht ist Mrs. Market ja so gnädig. … Ansonsten sind die Märkte ja überraschen stabil. …. Vielleicht plagt aber auch andere, die auf der Seitenlinie stehen, FOMO. … Dann kann ich lange warten.
              .
              Also: Alles so wie immer.

              • Michael sagt:

                „Ich habe gerade Geld, das ich anlegen muss.“

                Fatale Einstellung.

                Du hast Bitcoin bei 90k gekauft, dann nochmal bei etwa 70k?

                Für eine Neuanlegerin hast Du Gold bei ca 4.500$ gekauft.

                Warum hast Du nicht einfach die Füße still gehalten, genießt den herrlichen Sommer und schaust mal nicht ständig auf Aktienkurse und den Bildschirm?

                Zumal es ja wirklich völlig egal ist, wenn Du irgendwelche Kleckerlesbeträge anlegst.

                • Chris sagt:

                  Michael, Danke für Deine tollen Tipps. Stets wertschätzend den anderen gegenüber.

                  Hab auch was interessantes gefunden: Laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung sind Menschen, die die AfD unterstützen, zunehmend unzufriedener mit ihrem persönlichen Leben und ihrer finanziellen Situation als Unterstützende anderer Parteien. Wer sich von der Partei wieder abwende, würde dagegen eine Verbesserung im Wohlbefinden empfinden.

                  Da musste ich irgendwie an Dich und Deine Posts hier denken, weiss auch nicht warum.

                  Genieße den Sommer. 🙂

                  • Michael sagt:

                    „Laut einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (…)“

                    Die Angestellten dieses „Wissenschaftszentrums“ haben immerhin einen sicheren Job, da sie von Steuergeldern finanziert werden.

                    Google KI:

                    „Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) vergütet seine Mitarbeitenden in der Regel nach den Tarifverträgen der Länder (TVöD bzw. TV-L).
                    (…)
                    Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen: Postdocs, Forscher und wissenschaftliche Projektmitarbeiter:innen werden üblicherweise nach TV-L (Bund/Berlin) eingruppiert. Je nach Stellenanteil (oft 65 % bis 100 %) und Entgeltgruppe (E 13 bis E 15) entspricht dies einem Brutto-Jahresgehalt zwischen ca. 45.000 € und 65.000 € für Vollzeitstellen.“

                    Niedrige Gehälter.

                    Ich könnte mir vorstellen, dass darunter einige zunehmend unzufriedener mit ihrem persönlichen Leben und ihrer finanziellen Situation sind, denn die Lebenshaltungskosten steigen ja insbesondere dank CO2-Steuern und weitere Steuern- und Abgabenerhöhungen.

              • Raimund Brichta sagt:

                Ich würde mich den Sommer über auch zurücklehnen und entspannen. Cashquote der Fonds laut Bofa-Umfrage extrem niedrig. Sie dürfte bis Herbst wieder ansteigen. Dann gibt‘s auch wieder Kaufkurse.

  • Michael sagt:

    Aries, Du findest doch JD Vance – den hoffentlich nächsten US- Präsidenten – so interessant.

    Er hat ein Interview mit Joe Rogan gemacht, der in den USA eine große Reichweite hat. Kannst Du Dir anschauen, geht knapp drei Stunden.

    In Puncto Epstein hat er etwas mEn sehr offensichtliches erwähnt, was sind anderen Ländern kommuniziert wird.

    https://www.aljazeera.com/news/2026/7/16/epstein-linked-to-israeli-deep-state-us-intel-says-vance-what-we-know

    Schau Dir auch mal wieder „James Bond – Liebesgrüße aus Moskau“ an… Klassische Geheimdienstarbeit… Einfach 1+1 zusammen zählen.

  • Michael sagt:

    Samsung: habe ich bekanntlich vor wenigen Wochen deutlich reduziert. Die restlichen Aktien bleiben im Depot.

    Alibaba: neben meiner Fixposition kürzlich gekauft (da der Kurs mEn ausgebombt war), aber diese wieder verkauft.

    Mercedes: neben meiner Fixposition aufgestockt. Absatzzahlen in EU und den USA positiv. Die Absatzzahlen in China sind eingebrochen, auch deshalb der Kursrückgang.

    Turnaround mEn sehr wahrscheinlich:
    – Kostensparmaßnahmen
    – Produktionsverlagerungen raus aus Deutschland (sehr gut, da dies implizit der Wählerwille hierzulande ist – bspw Sindelfingen wird evtl das neue Detroit werden, on top noch CO2 neutral)
    – Verlagerung (Produktion und F&E) in die USA, Investitionen von ca 7 Mrd $ (Glückwunsch an Trump und die USA für ihre erfolgreiche Wirtschaftspolitik, u.a. niedrige Steuern, niedrige Energiepreise, keine Bürokratie, keine Verbote a la „Verbrennerverbot“)
    – ggf schützten die USA ihren Markt vor chinesischen Autos, wovon Mercedes massiv profitieren würde!
    – Modelloffensive von Mercedes in China, passend für chinesische Kundenwünsche
    – vollelektrische CLA und C-Klasse sehr überzeugend, dürfte mEn einschlagen

    • Andreas B sagt:

      Chinawerte Alibaba, Xiaomi, Tencent habe ich deutlich ausgebaut in letzter Zeit… im Gegensatz zu US-Techs, weisen sie nach den Rückgängen ein für mich gutes Chance-Risiko-Verhältnis aus…

      Nach den Rücksetzern habe ich am Freitag erste kleine Positionen auch in Siltronic und Aixtron eröffnet… das war alles extrem heiß gelaufen.

      Mit Lang und Schwarz habe ich teilweise ziemlich auf die F… bekommen, wegen Trade Republic, aber generell profitieren sie wie MWB Fairtrade von zunehmendem Börsenhandel und jetzt mit dem Altersvorsorgedepot und die junge Generation, es fließt mehr Geld an die Märkte, volatile Märkte und viel Handel… eigentlich gut für solche Werte. Mal schauen wie die Halbjahreszahlen von MWB am Dienstag ausfallen und am 23.7. ist HV und es werden 0,80 € Dividende ausgezahlt, auch aktuell eine gute Rendite.

      Auf den Niveaus sind auch viele Werte wieder perspektivisch interessant, SAP z.B. oder Metaplanet oder Strategy wegen Bitcoin, die ich auch nachgekauft habe. Ich denke im Laufe des 4. Quartal sollte der Bärenmarkt bei Bitcoin/Kryptos zumindest enden und dann gehe ich davon aus, dass die Kurse wieder anziehen sollten.

  • Andreas B sagt:

    Korrktur: glaube am 22.7., also am Mittwoch kommen die Halbjahreszahlen von MWB

    … aber ist eh für das Forum sehr spezifisch und unrelevant 😉

    • Peter Czeck sagt:

      „MWB“ naja Andreas ist halt eine Wette auf das Handelsvolumen an den Börsen. Die Gewinne/Verluste von MWB schwanken entsprechend stark. M.E. nach Kursrückgängen während ruhiger Börsenphasen kaufen und auf starke Umsätze an den Börsen warten…mit Geduld…die starken Umsätze kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit früher oder später… Hoffentlich immer rechtzeitig

      • Andreas B sagt:

        Peter, das ist klar… natürlich hast du da im Grundsatz Recht. Ich gehe aber wegen Altersvorsorgedepot und junge Generation davon aus, dass das Handelsvolumen grundsätzlich weiter steigt an den Börsen und das für Jahre… mindestens bis Systemcrash.

        Außerdem heute HV. Vom heutigen Kurs aus immer noch 7% Div-rendite gewesen und wenn ich mir die gestrigen Halbjahreszahlen anschaue, wieso sollte es unter Trump nicht weiter volatil an den Börsen bleiben. Ich rechne nächstes Jahr mit mindestens 1€ Dividende, sollte der Kurs in nächster Zeit Ex-Dividende oder wegen Sommerloch unter 10€ fallen, stocke ich weiter auf, denn 10% Div.Rendite reicht mir.

      • Andreas B sagt:

        „Die Gewinne/Verluste von MWB schwanken entsprechend stark.“

        Ich stecke zwar nicht im Detail in der Tiefe drin, weiß aber gar nicht ob MWB auch bei Flaute überhaupt Verluste schreibt, die Gewinne schmelzen deutlich zusammen, das ja.
        Guter Dividendenwert ist es trotzdem und man öffnet sich auch neuen Themenfeldern, um vom reinen Börsenhandel etwas unabhängiger zu machen. Für mich eine langweilige Depotbeimischung, die aber durch die gute Dividende trotzdem noch 3x mehr abwirft als auf dem Sparbuch. Und meine Kaufkurse waren nicht bei 20 €, sondern um die 10 € im Schnitt. 😉