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18 Treffer, 0 Fehlversuche: Der beste Börsenindikator, den fast niemand kennt

24. April 2026
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Einer der treffsichersten Börsenindikatoren überhaupt liefert erneut ab: Der sogenannte „Raketenschubindikator“ – offiziell das Zweig Breadth Thrust Signal – hat in der Vergangenheit eine beeindruckende Erfolgsbilanz gezeigt. Und auch diesmal? Punktlandung.

In dieser Folge von Brichta & Bell erklären Etienne und ich, warum dieser kaum bekannte Indikator so außergewöhnlich ist: Er misst, ob aus einer Phase der Schwäche plötzlich ein breiter, dynamischer Aufschwung am Aktienmarkt entsteht – und genau das gilt historisch als Startsignal für starke Kursgewinne.

Das Ergebnis ist verblüffend: In allen bisherigen Fällen seit dem Zweiten Weltkrieg lag der US-Aktienmarkt sechs und zwölf Monate später im Durchschnitt zweistellig im Plus. Auch diesmal hat sich dieses Muster bestätigt.

Doch wie belastbar ist ein Signal, das nur selten auftritt? Welche Kritik gibt es – und warum könnte genau das seine Stärke sein? Und vor allem: Was bedeutet das jetzt für die Märkte und Anleger?

Eine Folge über einen fast unbekannten, aber erstaunlich treffsicheren Indikator – und die Frage, wie viel Vertrauen man solchen Signalen schenken sollte.

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Kommentare

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  • Manfred Wortmann sagt:

    Einfach herrlich geschrieben, lieber Volker.
    Bitte weiter Gas geben !

  • Freddy sagt:

    Vielen Dank Raimund, für den Podcast. Wie immer sehr informativ.
    Schade, dass das mit dem erneuten Signal des Indikators nicht geklappt hat. Vielleicht haben wir ja Glück und müssen nicht sehr lange warten.

    • Raimund Brichta sagt:

      nur keine Panik, auch wenn das Signal nicht auftritt, können die Börsen steigen – Beispiel 1984-2000 🙂

  • Michael sagt:

    „Die US-Regierung kaufte INTC-Aktien zu 20,47 Dollar und hat nun einen Buchgewinn von über 37 Milliarden Dollar.“

    Clever.

    https://www.goldseiten.de/artikel/698147–Technischer-Short-Squeeze-dauert-an.html

  • Aries Eeberg sagt:

    Was sagt ihr zu Gold aus charttechnischer Sicht? Ich kann mir zurzeit darauf keinen Reim machen.

    • Raimund Brichta sagt:

      Ich persönlich schau bei Gold zurzeit nur am Rande auf die Charts. Als langfristiges Basis-Investment haben die Charts für mich beim Gold momentan keine allzu große Bedeutung – weil der Preis zuletzt so stark nach oben gegangen ist. Zur Erinnerung: wir sind bei 1000-1500 $ eingestiegen.

      Der jüngste Anstieg war allerdings so gewaltig, dass er mich arg an eine Fahnenstange erinnert. Selbst ein Rückfall auf 2000 $ (den ich nicht erwarte) würde im Chart langfristig keinen Schaden anrichten. Er wäre lediglich ein Rückfall auf das Ausbruchs-Niveau.

      • Aries Eeberg sagt:

        Aber was soll man kaufen, wenn man Geld übrig hat?
        .
        Zuletzt habe ich etwas in BTC gesteckt. Das scheint richtig gewesen zu sein.
        .
        Meiner Systematik nach, sollte ich Gold nachkaufen, weil es unter den geplanten Prozentsatz gefallen ist. … Ich hatte ja auch etwas verkauft, um damit Aktien zu kaufen, als diese noch tiefer standen. Aber das mit der Fahnenstange macht mich auch vorsichtig.
        .
        Vielleicht warte ich auch auf die Aktien-Korrektur. Psychologisch fällt es mir schwer, Geld auf der Seitenlinie zu haben.

        • Raimund Brichta sagt:

          Richte doch einen „Sparplan“ auf Gold ein, in dem du dein verfügbares Geld in mehrere Tranchen aufteilst. Wenn ich mich richtig erinnere, sind wir genau nach diesem System 2014/15 sukzessive bei Gold eingestiegen.

        • Peter Czeck sagt:

          „Fahnenstange“ hhm. Aries/Raimund 🤔neben dem Chartbild Fahnenstange, für den Goldpreis gibt es auch eine ausgeprägte Fahnenstange, die durch die Entwicklung der US-Staatsschulden gebildet wurde…. aktuell wohl 39 Billionen US Dollar…und der Krieg gegen Iran wirkt nicht gerade schuldmindernd. M.E. besteht zwischen den beiden Fahnenstangen ein sachlicher Zusammenhang…evtl. ein schwer auflösbarer. Silber find ich aus fundamentalen Gründen -wie schon vor einiger Zeit mitgeteilt – auch eher gut

          • Aries Eeberg sagt:

            Peter, du hast mich überzeugt.

            • Peter Czeck sagt:

              Oha Aries der Markt liest mit oder du bist ein bedeutender Marktteilnehmer….ist doch der Goldpreis seit deinem zustimmenden Kommentar klar gestiegen 😎

              • Aries Eeberg sagt:

                Peter, ich habe zwar gekauft – aber nicht viel. Und der Goldpreis hat sich ja auch schon wieder beruhigt.
                .
                Ich habe für eine Neu-Anlegerin gekauft und wollte nicht, dass sie mit fallenden Kursen gleich frustriert wird.
                .
                Aber die fallenden Kurse gehören natürlich zur Anleger-Karriere.
                Kostolany: „An der Börse gibt es Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen und dann kommt das Geld.“

                • Raimund Brichta sagt:

                  und gegen die Schmerzen gibt es auch ein Mittel: das ratierliche Kaufen 🙂

                  • Sandro sagt:

                    Oder Kostolanys Schlaftabletten nehmen…

                  • Aries Eeberg sagt:

                    Das Cost-Avaraging ist gewiss sinnvoll beim Vermögensaufbau und, wenn man aus den regelmäßigen Einnahmen einen Betrag spart.
                    .
                    Wenn man aber große Beträge langfristig anlegt, ist die Sofortinvestition in den meisten Fällen rentierlicher.
                    Siehe zum Beispiel >>> https://www.quirinprivatbank.de/anlegerwissen/news/ml210225-aktienanlage-alles-auf-einmal-oder-einstieg-in-raten

                    • Raimund Brichta sagt:

                      Es kann aber auch die eigenen Nerven schonen oder „Schmerzen“ lindern, wenn es kurz nach der Erstinvestition bergab geht. Ich verstehe Sparplan in diesem Sinne also nicht immer als langfristiges, dauerhaftes investieren zu immer gleichen Beträgen. Für mich kann es auch mal ein ratierliches Investieren über mehrere Monate sein – so wie wir es damals beim Gold gemacht haben.

                      Vielleicht sollte ich das in Zulunft deutlicher machen und nicht flapsig von Sparplan reden, sondern von einem Einstieg in Raten. Ob dieser auf lange Sicht mehr Rendite bringt, steht auf einem anderen Blatt. Mir geht es hier nur um den Faktor „Nerven und Schmerzen“, da vor allem für Einsteiger eine größere Rolle spielt.

                • Michael sagt:

                  „Ich habe für eine Neu-Anlegerin gekauft und wollte nicht, “

                  Mir tut die Neuanlegerin leid.
                  Hast Du ihr auch gesagt, dass Du letztes Jahr trotz ständigem Hin und Her an der Börse schwache und weit (!) unterdurchschnittliche 11% Rendite erzielt hast?

                  Warum sagst Du der Neuanlegerin nicht, dass sie sich bspw einen ETF a la MSCI World kaufen soll, vzw via Sparplan?

                  Die Neuanlegerin sollte eigenständig sich finanziell bilden, und sich dabei nicht an Anlegern orientieren, die gegen den Durchschnitt verlieren.

                  Les Dir nochmal die 10 Verbote von Kostolany durch…

                  • Aries Eeberg sagt:

                    Michael, dein Verhältnis zur Wahrheit ist in etwa so wie das deines großen Vorbildes in den USA.
                    .
                    11% Gesamtrendite in 2025 ist 2% besser als der ACWI. Das ist besser als der Durchschnitt!
                    .
                    Wenn du allerdings der Ansicht bist, dass ich ein durchschnittlicher Anleger bin, nehme ich das als Kompliment. Langfristig schaffen das die wenigsten aktiven Vermögensverwalter.
                    .
                    Wenn du, Michael, aber so ein hervorragender Anleger bist, solltest du uns mal an deiner Portfolio-Gestaltung Anteil haben lassen. Man kann schließlich nur lernen.

                    • Raimund Brichta sagt:

                      Hallo Ihr Lieben, bitte tut uns einen Gefallen und streitet nicht darüber, ob eure eigenen Anlage-Ergebnisse gut oder schlecht sind. Da wir sie hier ohnehin nicht überprüfen können und wollen, bringen solche Zahlen meiner Ansicht nach wenig. Da du, lieber Michael, nach meiner Erinnerung Aries in dieser Hinsicht ein wenig provoziert hast, kannst du dich besonders angesprochen fühlen. Nichts für ungut. Nur eine Bitte 🙂

            • Peter Czeck sagt:

              PS: Silberpreis auch

        • Michael sagt:

          „Psychologisch fällt es mir schwer, Geld auf der Seitenlinie zu haben.“

          Warum?

          Vielleicht kannst Du Dir bei diesem Problem professionelle Hilfe holen?

          Oder ein Junior Depot einrichten?

          Ich jedenfalls habe damit kein Problem.

  • Sandro sagt:

    Sehe ich das richtig, dass die AAON-Aktie gerade einen Raketenschub erfährt? Und das nur wegen Quartalszahlen? + 50 %, nicht schlecht … (freu) 🙂

    • Raimund Brichta sagt:

      Vorteil von buy and hold: Man ist auch aaon Tagen wie diesen dabei 🙂

      Liegt wohl am Zauberwort „KI-Rechenzentren“, das im Quartalsbericht steht. Diejenigen, die die Rechenzentren bauen, rennen Aaon derzeit offenbar die Bude ein, weil sie Klima- und Lüftungsanlagen brauchen.

    • Raimund Brichta sagt:

      Leider gibt es nicht denselben Effekt bei Watsco, weil die mit Kühlanlagen nur handeln.