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Seid ihr auch nervös? Bei uns spielen jetzt Abbott und UFP mit!

20. November 2025
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Die Nvidia-Party war kurz und ist schon wieder vorbei. Die Nervosität an den Märken nimmt zu. Fear&Gread nähert sich seinem Tief von Anfang April.

Das gefällt mir – und Volker auch. Deshalb haben wir heute eure Vorschläge Abbott Labs und UFP Technologies ins Rennen geschickt – mit kleineren Positionen von jeweils knapp 2einhalb tausend Euro. Das Geld dafür kam aus der Kasse.

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Kommentare

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  • Thomas Lauer sagt:

    Sehr schön. Abbott habe ich auch schon lange. Kursentwicklung seit Corona Ende eher enttäuschend, aber ein schöner defensiver Wert. In der jetzigen Zeit sicher gut geeignet.

    • Raimund Brichta sagt:

      und dann noch die mögliche Tasse-Henkel-Formation mit Kursziel 190 🙂

      • Michael sagt:

        @Raimund und Volker: Warum verkauft ihr nicht ein paar Alphabet, um dafür Amazon und Microsoft ins WWD aufzunehmen?

        Früher habt ihr „Texas Roadhouse ist zu weit gelaufen“ gerufen – jetzt hat sich Alphabet doch deutlich von der 200 Tagelinie entfernt…

        Microsoft und Amazon gehören mEn in jedes Depot, habt ihr auf der Ersatzbank.

        • Raimund Brichta sagt:

          Klingt ja erst mal vernünftig, aber: die Diskussion ist alt. Warum sollten wir ausgerechnet unsere erfolgreichste Aktien stutzen, also unser Depot rebalancieren, wie es so schön heißt? Schon vor Jahren war die Google-Aktie unser stärkstes Investment. Und schon damals hieß es, warum rebalanciert ihr nicht? Die Aktie gibt darauf die beste Antwort, finde ich.

          Das ganze erinnert mich an die Diskussion über die Gewichtsbegrenzung im DAX oder anderen Indices. Davon halte ich nichts. Und warum sollten im konkreten Fall ausgerechnet Amazon und Microsoft in Zukunft besser laufen als Google?

          • Aries Eeberg sagt:

            Was Michael vorschlägt, ist eigentlich kein Rebalancieren sondern ein Diversifizieren mit ähnlichen Werten.
            .
            Die Frage ist, ob das von euch überhaupt gewünscht ist.

            • Raimund Brichta sagt:

              Wie schon gesagt, haben wir nichts gegen Amazon und Microsoft. Beide sitzen auf der Ersatzbank. Wir schauen uns ganz einfach, auf diesen hohen Niveau einzusteigen. Wir würden lieber eine heftige Korrektur abwarten. Denn diese kommt bestimmt.

              • Michael sagt:

                „kein Rebalancieren sondern ein Diversifizieren mit ähnlichen Werten“

                Richtig, Aries. Genau das ist der springende Punkt.

                „Wir schauen uns ganz einfach, auf diesen hohen Niveau einzusteigen. Wir würden lieber eine heftige Korrektur abwarten.“

                Amazon und Microsoft haben sich bereits abgekühlt, während Alphabet heiß gelaufen ist (u.a 200-TagenLinie, sämtliche Good News eingepreist).

                Mich hätte Volkers Meinung interessiert, er ist ja schließlich Fondsmanager.

                • Raimund Brichta sagt:

                  Heiß gelaufen ist richtig. Aber der Punkt ist doch der: Wenn wir jetzt Google-Aktien verkaufen, fehlen sie uns für immer. Sie fehlen uns auch dann, wenn Google nach einer Korrektur wieder zulegt und irgendwann in der Zukunft auf neue Höchststände klettert. Deshalb bin ich dagegen.

                  Klar, Volker sollte sich dazu auch äußern, aber wenn ich mal was Internes preisgeben darf: Er hat schon mehrfach in Telkos vorgeschlagen, Google abzubauen – vermutlich, weil Fondsmanager das so machen und weil sie auch ihre Gründe dafür haben. Über diese Gründe haben wir im Blog bereits ausgiebig diskutiert.

                  Aber: Das WWD ist kein Fonds und macht vieles anders als andere.

                  • Michael sagt:

                    „Wenn wir jetzt Google-Aktien verkaufen, fehlen sie uns für immer.“

                    Ja, aber ihr habt keine Microsoft und keine Amazon, das ist der springende Punkt. Ihr werdet sie sonst nie haben.

                    Diese drei teilen den Markt unter sich auf.

                    Bin auf die Meinung von Volker und weiteren Foristen gespannt. Aries hat es ja voll verstanden.

                    „Dafür würden wir zu gegebener Zeit weniger gut laufende Werte abgeben. Es ist also eher eine Frage des Timings.“

                    Im Idealfall habt ihr keine Verlierer im Depot.
                    Timing: Amazon und Microsoft haben etwas korrigiert, deshalb erachte ich einen Tausch aktuell für günstig.

                    Ich habe heute ca ein Drittel Alphabet verkauft, habe aber bekanntlich Microsoft und mittlerweile auch Amazon.

                    • Raimund Brichta sagt:

                      „ Ihr werdet sie sonst nie haben.“

                      Das stimmt nicht. Ich habe doch geschrieben, dass wir bei beiden auf günstige Einstiegsmöglichkeiten warten. Die Zeit drängt nicht. Wir sind langfristig unterwegs.

                    • Raimund Brichta sagt:

                      Ein weiteres Gegenargument. Schaut euch die EK-Quoten der drei an:

                      Alphabet: 72%
                      Microsoft 55%
                      Amazon 46%

                      Amazon reißt unsere 50%-Regel schon jetzt, wenn auch nicht allzu stark. Microsoft liegt nur 5%-Punkte drüber. Alphabet dagegen beruhigende 22%-Punkte.

                      Wie ihr wisst, sind derzeit alle drei dabei, ihre Schulden zu erhöhen, um die riesigen KI-Investitionen zu stemmen. Allein Alphabet hat gerade 24 Mrd Dollar aufgenommen.

                      Für diese „Verschuldungsorgie“ ist Alphabet also am besten gerüstet. Ich möchte ungern ausgerechnet diese Aktie teil-verkaufen, um sie gegen 2 größere Wackelkandidaten auszutauschen.

                      • Robert Z. sagt:

                        Meine Meinung Raimund:

                        1. Alphabet sooo weiter „Reiten“

                        2. Wenn man Amazon und/oder Microsoft kaufen möchte – mit Minder-Performern finanzieren.

                        3. Für mich wäre zunächst Microsoft dran – auch in ernsten Krisen können die Unternehmen nicht darauf verzichten – ist zu sehr „integriert“.

                        (Siehe auch meinen Kommentar vom 26.11.2025 in diesem Beitrag)

              • G.Braig sagt:

                Die Korrektur kommt bestimmt. Mit Sicherheit man schaue sich den Chart vom Nasdag 100 an und legt die 200 Tage Linie darauf und schaut wie weit diese auseinander liegen.
                Entweder Korrektur oder längere Seitwärtsbewegung. Nach kostolany wird der Hund wieder zurück laufen.

          • Michael sagt:

            „Und warum sollten im konkreten Fall ausgerechnet Amazon und Microsoft in Zukunft besser laufen als Google?“

            Das ist gar nicht Hintergrund meiner Frage. Zumal diese niemand beantworten kann.

            Vielmehr FEHLEN Amazon und Microsoft in Eurem Depot – deshalb mein Vorschlag, wie ihr diese einbinden könnt, ohne die Gewichtung der Infrastrukturunternehmen des 21. Jahrhunderts zu verändern.

            • Raimund Brichta sagt:

              Wenn die genannte Infrastruktur ein langfristig vielversprechendes Investment ist, wovon wir ausgehen, würden wir unser Engagement in diesem Bereich auch gerne ausreiten. Dafür würden wir zu gegebener Zeit weniger gut laufende Werte abgeben. Es ist also eher eine Frage des Timings.

        • Raimund Brichta sagt:

          Noch ein Beispiel: ich glaube, du hattest uns empfohlen, Intuitive Surgical nach einem Kursgewinn von 170 % zu Rebalancieren. Im Moment stehen sie plus 223 % – und das, obwohl der Dollar inzwischen kräftig nachgegeben hat.

          • Aries Eeberg sagt:

            Raimund, hatten wir wirklich schon darüber diskutiert, ob Rebalancieren oder Laufen-Lassen besser ist? Daran kann ich mich nicht erinnern.
            .
            Da ich ein Anhänger des Rebalancierens bin – aber kein fanatischer -, interessiere ich mich für deine Argumente in Bezug auf die andere Strategie.
            .
            p.s.: Für mich hat aktuell das Rebalancieren von Gold und Bitcoin wirklich gut funktioniert. Davon hatte ich dann Aktien-ETFs zugekauft, die jetzt gerade wieder steigen.

            • Raimund Brichta sagt:

              wir hatten darüber zu verschiedenen Anlässen diskutiert. Einer war, glaube ich, die Frage, ob das Gewicht einzelner Aktien wie SAP im DAX begrenzt werden soll oder nicht. Inwieweit du daran beteiligt warst, weiß ich nicht. Vielleicht schaust du mal im Verlauf nach.

              Ich kann jetzt nicht alle meine Argumente wiederholen, aber im Kern geht es um die alte Börsen-Weisheit: Gewinne(r) laufen lassen, Verluste begrenzen.

  • Willi Betz sagt:

    Fear und Gread bei 8 , da dürfte der Wendepunkt nach oben nicht mehr weit sein . Der Dax hat seine 200 Tage Linie nach unten touchiert , beim Nasdaq 100 reduziert sich der Abstand zur 200 Tage Linie signifikant .
    Da kann sich ein schönes Potenzial nach oben entwickeln.
    Für eine Jahresendrally werden die Bäume wohl nicht mehr in den Himmel wachsen, aber das erste Quartal 2026 wird wohl sehr viel versprechend ausfallen

  • Raimund Brichta sagt:

    Sieht so eine Blase aus?

  • Robert Z. sagt:

    Lieber Raimund, zur Diskussion der Depot-Struktur mein PRINZIPIELLER Kommentar:

    1. Es gibt keine Richtlinien, sondern nur Entscheidungen wie der Einzelne Performance maximieren, Risiko gestalten … möchte. Beispiel Buffett kaufte Apple in 2016 und hatte bis „kürzlich“ 500% Gewinn. Im Sept. 2025 war Apple nach etlichen Verkäufen immer noch ca. 25% des Portfolios.

    2. Strebt jemand an einen Index zu definieren so muss er sich Regeln unter vielem anderem auch zu Gewichtungen setzen und diese strikt einhalten.

    3. Ob man Amazon und Microsoft kauft und wie man den Kauf finanziert ist eine SPEZIELLE Entscheidung.

    4. Wirft man 1. bis 3. in EINEN Topf landet man bei prinzipienloser Beliebigkeit.