von Robert Z.
Todes-Kreuz: Indikator oder doch nicht ?
Traditionell wurden (im Vor-Computer-Zeitalter) auf Listen die Kursdurchschnitte z. B. der vergangenen 200 Tage und 50 Tage notiert. Kreuzt der kurzfristige Durchschnitt den langfristigen Durchschnitt (Trend) – so galt/gilt dies als Signal für eine Trendwende. Beim S&P500 wurde das Kreuzen nach unten Todeskreuz genannt und die andere Richtung Goldkreuz.
Indikator? Ja! Bei jedem Bärenmarkt MUSS das T-Kreuz kommen. Die Frage ist nur – wie immer beim Traden – wie lange wird der „neue Trend“ anhalten. „We’ll see…” hat Aries kommentiert. In der Finanzkrise hat jemand, der z. B. den DAX (s. Chart) entsprechend verkauft hat, ca. 25% gewonnen, wobei der Kurs-Einbruch ca. 50% war. Beim S&P500 waren es ca. 40% auch bei ca. 50% Kurseinbruch. Selbstverständlich gibt es auch hierbei Fehlsignale – eben bei kurzen, wechselhaften Verläufen.
„Kontra-Indikator“ taucht in einem Kommentar von Raimund auf. Wie geht das denn? Nur wenn‘s in der Bild-Zeitung steht? Oder …..? 🤔
„We’ll see…” klingt auch für mich ganz gut.


Hier eine ganz gute Darstellung zur Bedeutung der Todeskreuze für die Anlagestrategie:
>>> https://www.flossbachvonstorch.de/de/impulse/artikel-und-meinungen/detail/boersen-omen-von-glaskugeln-und-todeskreuzen
Aries,
jaaa ! Aus diesem Institut kommen sehr gute, inhaltlich fundierte Beiträge. Nun ist – wie bereits angedeutet – dies einer der “Klassiker” und auf sma Basis. Heute verwendet man meist (auch ich) ema’s – weil sie kontinuierlich den “Nahbereich” stärker einbeziehen.
Trotzdem: Weiterhin „We will SEE …“