von Raimund Brichta
Bevor wir über 2026 reden, müssen wir über 2025 sprechen. Nicht aus Eitelkeit – sondern aus Disziplin. Wer Prognosen macht, muss sie später auch gegen die Realität halten. Ohne Ausreden, ohne „eigentlich hatte ich ja gemeint …“.
Und ja: Die Jahresprognose für 2025 ist aufgegangen.
Der DAX hat nach zwei starken Jahren tatsächlich ein drittes Gewinnjahr hingelegt. Das war kein Mut, sondern Statistik. Dass es am Ende +23 % wurden – und damit sogar mehr als in den beiden Vorjahren – überrascht mich. Ich war eindeutig zu vorsichtig. Aber an der Börse gilt: Lieber zu defensiv prognostizieren als später hektisch erklären müssen, warum alles ganz anders kam.
Autoaktien: Totgesagte leben länger
Auch bei den Autoaktien habe ich nicht auf Hoffnung gesetzt, sondern auf Erwartungsmanagement. BMW, Mercedes und Volkswagen waren Ende 2024 so unbeliebt, dass eigentlich nur noch schlechte Nachrichten erwartet wurden. Genau das ist oft die beste Voraussetzung für steigende Kurse.
Und siehe da: Trotz US-Zoll-Drohungen, trotz China-Sorgen legten alle drei zweistellig zu. Kein Wunder – schlechter ging es kaum noch.
Nur Porsche tanzte mit einem zweistelligen Minus aus der Reihe. Doch bei Porsche geht es ohnehin um mehr. Hier hat Ex-Vorstandschef Blume sogar zentrale Elemente des Geschäftsmodells infrage gestellt.
Der Frühjahrs-Einbruch: Entscheidend ist die Reaktion
Weil mir die Märkte zu Beginn des vergangenen Jahres überhitzt erschienen, rechnete ich für 2025 mindestens mit einem stärkeren Kurseinbruch. Und genau dieser kam – Ende März bis Anfang April. Trump und seine Zölle waren zwar der Auslöser, Märkte müssen nach Überhitzung aber immer Luft ablassen. Der Anlass ist fast egal. Er ist selten der Grund.
Dass sich die Kurse danach schnell erholten, obwohl die politische Unsicherheit blieb, war der Beweis dafür. Wer da noch auf den „großen Absturz“ wartete, verwechselte Schlagzeilen mit Marktmechanik.
Doch damit nicht genug.
„Die Bären haben fertig“ – der Wendepunkt
Am 14. April habe ich geschrieben:
„Die Bären haben fertig – die Börse dreht.“
Das war kein heroischer Moment, sondern ein unbequemer. Denn im April herrschte kollektive Nervosität. Selbst Profis redeten von Todeskreuzen, neuen Tiefs und dem angeblich „anderen“ Abschwung.
Spätestens mit dem Raketenschub-Indikator, dem Breadth-Thrust-Signal, am 24. April war für mich klar: Der Markt will dauerhaft nach oben. Nicht euphorisch – aber entschlossen.
War das ein außergewöhnliches Börsenjahr? Nein.
War es konsequent navigiert? Ja.
Und die wichtigste Erkenntnis bleibt: Die Börse belohnt Konsequenz. Wer sich von Emotionen treiben lässt, liegt meist falsch – egal, wie viele Argumente er hat.
2026: Hohe Messlatte – und ein klarer Fahrplan
Nach der Steuerung durch 2025 liegt die Messlatte hoch. Und ehrlich gesagt: Das macht mich eher nervös als selbstsicher.
Trotzdem habe ich einen Fahrplan. Bis April 2026 bleiben die Börsenampeln auf Grün. Der Raketensignal-Indikator hat seit dem Zweiten Weltkrieg eine Trefferquote von 100 %. Zwölf Monate nach seinem Auslösen lag der Markt stets zweistellig im Plus – meist höher als nach sechs Monaten, die diesmal schon rund 20 % brachten.
Aber dann wird es unbequem – der gefährliche Kontraindikator
Was mich vorsichtig macht, sind wie so oft keine Risiken von außen, sondern eines von innen: der extreme Optimismus. Fondsmanager halten so wenig Cash wie nie zuvor. Das ist kein Zeichen von Stärke, sondern von Sorglosigkeit – und Sorglosigkeit war an der Börse noch nie ein guter Ratgeber.
Welche Nachricht die nächste Korrektur auslöst, ist nebensächlich. Sie wird kommen, weil sie kommen muss. So wie 2025. Vielleicht nur heftiger.
Katastrophen-Hausse: Das große Bild bleibt intakt
Mein langfristiges Szenario bleibt unverändert: Wir befinden uns in einer Katastrophen-Hausse. Aktienkurse laufen den Gewinnen davon, die Bewertungen dehnen sich. Korrekturen, selbst Crashs, gehören dazu. Das ist kein Widerspruch, das ist System – und dauert vermutlich bis zum Wechsel dieses Jahrzehnts.
DAX 2026: Statistik ohne Trommelwirbel
Was die konkrete Jahresprognose betrifft, liefert die Statistik diesmal keinen klaren Fingerzeig – anders als in den vergangenen Jahren.
Ein Blick auf die DAX-Daten seit 1958 zeigt:
- Die Wahrscheinlichkeit, dass auf drei Gewinnjahre ein viertes folgt, liegt bei 59 %.
- Die Wahrscheinlichkeit für ein positives „6er-Jahr“ wie 2026 liegt bei 67 %.
Das sind Werte nahe am Münzwurf – allerdings mit positivem Drall. Da zudem die letzten vier 6er-Jahre allesamt positiv verliefen, lege ich mich fest:
👉 Auf Jahressicht könnte ein einstelliges DAX-Plus stehen – diesmal aber wirklich nur einstellig.
Und wenn es anders kommt? Dann nicht, weil ich mich geirrt habe – sondern weil sich die Börse nicht gern festnageln lässt.

Vielen Dank für die Prognose.
Bleibt man dann im WW-Depot voll investiert oder werden ggf. vorher
Verkäufe (Teilverkäufe) vorgenommen? Wie sieht die Strategie aus ?
Wir sind langfristig orientiert und werden nicht wegen eines kurzfristigen Absturzes hektisch reagieren. Das haben wir auch 2025 nicht getan.
Danke Raimund für den Ausblick 🙂 … mit einem einstelligen positiven Ergebnis im Dax rechne ich auch…
„Bis April 2026 bleiben die Börsenampeln auf Grün.“ Gerade daran glaube ich eher weniger, weil wir in meinen Augen bereits etwas überhitzt sind, zudem ist April/Mai Dividensaison.
Ich denke, selbst wenn der Januar weiter positiv sein sollte, dass wir dann im Februar/März vielleicht eine deutlichere Korrektur bekommen, bevor es Richtung Dividendensaison (April, Mai) nochmal nach oben geht.
Dein Ausblick bestätigt aber meine Strategie, bei gut angelaufenen Gewinnen, diese auch im Jahresverlauf mitzunehmen. Ich denke meine Cashquote wird dieses Jahr insgesamt höher im Mittel sein und nach starken Korrekturen bzw. bei Fear and Greed in „Extreme Fear“ wieder in den Markt fließen (unter Tradingaspekten).
„Ich denke, selbst wenn der Januar weiter positiv sein sollte, dass wir dann im Februar/März vielleicht eine deutlichere Korrektur bekommen…“
Es kommt halt drauf an, worauf man mehr vertraut: auf eigene Vermutungen oder auf 100-prozentige Signale wie den Breadth Thrust. Ich setze eindeutig auf Letzteren. Wenn der Markt am 24. April deutlich höher stehen soll, ist eine großer Absturz vorher unwahrscheinlich. Deshalb kann er erst nachher erfolgen. Stay tuned!
👍
Freut mich, dass du dich auch wieder mal meldest, lieber Peter. Wir haben dich schon vermisst.
Jo lieber Raimund dein Jahresausblick f. den DAX hat f. mich v. allen denkbaren Abläufen die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit. Schon 2025 war f. DAX-Werte ja ein erfreuliches Jahr, wenn ich auf die v. mir übergewichteten Dividendenwerte z.B. Siemens mit Siemens Energy, RWE, EON denke. Man liest ja allenthalben, daß f. KI viel Energie benötigt wird. Bei IBM in der Coronakrise erworben hatte ich einfach nur Glück. Gilt jetzt offenbar als KI-Proviteur. Hatte damals nen guten Quantencomputer. Mein Credo man sollte auch internationale dt. Werte im Depot halten gilt weiterhin…. aus Rechtsgründen (Firmen- u. Gerichtsstandort f. Inländer Inland) u. wg. des schuldenfinanzierten Investitionsprogramms… Kommt! Dank Merzumfaller. 2025 war der DAX in EURO im Vergleich ja ganz erfolgreich oder? Die BRD scheint mir aktuell im Verhältnis zu Trumps neuem Amerika rechtlich die etwas seriösere Investitionsmöglichkeit zu sein. Weltweite Streuung bleibt natürlich weiter wichtig. Das habe ich hier v. Aries gelernt…danke. Daher habe ich meinen ETF-Bestand die letzten 2 Jahre ausgebaut. Per Saldo auch Recht gut gelaufen. Bevor Michael danach fragt: Jaa meine Verlustposition Wacker Chemie halte ich auch noch.
Ob Wacker-Verlust oder nicht – Hauptsache, du bist wieder dabei. Welcome back!
Peter, Du wirst ja hier gefeiert wie bei der Heimkehr des verlorenen Sohnes. Ich hatte mir übrigens auch schon Sorgen um Dich gemacht.
Tja Johanne nur mitlesen war auch mal entspannend. Andererseits lebt das Forum v. möglichst vielen Floristen mit sachdienlichen Beiträgen. I.d.S. freue ich mich auch gelegentlich v. dir zu hören. Beste Grüße
Peter, es ging nicht nur Johanne so… du warst plötzlich sehr lang still und weg und da macht man sich schon Gedanken… „hey, was ist mit Peter, er schreibt gar nicht mehr?“ … hat sich auch nicht verabschiedet. Es kommen automatisch Sorgen und Gedanken, ob vielleicht auch etwas gesundheitlich ist.
Welcome back! 🙂
Moin Andreas, es ist jetzt abends wieder länger hell. Das u. Raimunds Ausblick haben mich wieder aktiviert. Freue mich auf sachlichen Meinungsaustausch.
Hallo Peter, ich freue mich auch!
Moin Andreas, es ist jetzt abends wieder länger hell. Das u. Raimunds Ausblick haben mich wieder aktiviert. Freue mich auf sachlichen Meinungsaustausch.
🙂
Wenn wir im 1.Quartal gut laufen wirds wohl schon auf eine ca. 30 % + – Korrektur im Dax heuer hinauslaufen , bei den US Tec,s vieleicht stellenweise auch auf 50 % + – . Das wären dann aber wieder schöne Einstiegskurse.
Schaun ma mal😜😜
Das wurde aber auch Zeit,das Jahr ist ja fast schon rum 🙂 (Spaß beiseite) Danke,war wie immer sehr interessant, ein gutes Jahr allen🤝
Herzlichen Dank, lieber Raimund.
Dein Punkt „Das grosse Bild bleibt intakt“ Ist für mich die wichtigste Aussage. Mit den Statistiken ziehe ich nicht so mit. Dass Du das Breadth-Thrust-Signal bei Deiner so langjährigen Erfahrung als Börsenexperte derartig ernst nimmst, stimmt mich nachdenklich. „Sei’s drum“. Alles Gute natürlich Dir und dem WWB.
Warum sollte ich ein Signal, dass seit dem Zweiten Weltkrieg eine 100prozentige Trefferquote hat, nicht ernst nehmen? Ich würde eher an all denen zweifeln, die es nicht ernst nehmen… 🤔
Hallo WahreWerte Community,
auch von mir vorab erstmal ein großes Dankeschön an Raimund Brichta und den Sprachkünstler Volker Schilling für dieses Forum, das zeigt, wie lebendig, offen und respektvoll Finanzdiskussionen sein können.
Hier treffen Meinungen aufeinander, Argumente zählen (meistens) mehr als Lautstärke – und genau das macht diese Community so besonders. Danke für die Arbeit, die Haltung und den Raum für echten Austausch.
Auf ein neues Jahr voller kluger Gedanken, kontroverser Debatten
und hoffentlich guter Entscheidungen😉
P.S. Meine Strategie für dieses Jahr: Ich warte bis zum nächsten größeren Absturz (also April) und gehe dann ALL IN bei (Rohstoffen & WahrenWerten) 😉
Raimund warten wir mal ab, ob Trumps Grönland Zollkeule dein 100%iges Treffersignal nicht zerstört… 😉
Ich könnte mir schon vorstellen, wenn es sich hochschaukelt und die Zölle (z.B. 25 % ab Juli kommen), dass die Stimmung am Markt auch die nächsten Wochen schnell kippen kann. Die Fonds sind z.B. viel zu stark aktuell investiert, historisch gesehen, und das könnte eine Verkaufswelle in den nächsten Wochen auslösen, die Unsicherheit steigt und das mag Börse bekanntlich gar nicht.
Glaubst du wirklich, dass Trump dies schafft? Zumal es bis zum 24. April noch über 3 Monate sind. Schau dir mal die Entwicklung im Umfeld von Trumps erster Zollkeule 2025 an – und die war gegen die ganze Welt gerichtet und nicht nur gegen ein paar läppische, unbeirrbare Grönland-Unterstützer 😉
Trump gegen Breadth Thrust – ich bin bereit, eine Wette von dir gegen Breadth Thrust anzunehmen. Traust du dich?
Raimund, ich möchte gar nicht wetten, weil ich ja sogar hoffe, dass du Recht hast. Ich bin zum Großteil ja auch investiert, daher sehr an steigenden Kursen interessiert.
Nur ganz so sicher und überzeugt wie du, bin ich aufgrund der aktuellen Gemengelage nicht, sollten wir temporär irgendwann in den nächsten drei Monaten einmal abtauchen, würde ich den Cash kurzfristig ja investieren, um möglichst kurzfristig dann paar Tradinggewinne zu realisieren.
an der Börse darf man nie sicher sein. Deshalb bin ich es auch nicht.
Na bitte! Trump gegen Breadth Thrust – Stand jetzt bleibt das Raketensignal vorne!
Eine Korrektur der Märkte ist auf jeden Fall fällig. Die Kurse haben sich doch sehr weit von der 200-Tageslinie entfernt. …
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Aber auch diese größere Korrektur sollte eher den langfristigen Aufwärtstrend bestärken als ihn brechen.
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Insgesamt erwarte ich ein ganz normales Börsenjahr mit viel Aufregung und Höhen und Tiefen. …. Und am Ende scheint dann wieder die Sonne.
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Einen Teil der Gewinne der letzten Jahre investiere ich gerade in die energetische Ertüchtigung unseres Hauses. …. Jetzt kann die Börse von mir aus etwas fallen. Neue Kaufkurse sind ja auch nicht schlecht.
„Einen Teil der Gewinne der letzten Jahre investiere ich gerade in die energetische Ertüchtigung unseres Hauses.“
Prinzipiell interessiert es niemanden hier, wer was mit seinem Geld macht, Aries.
Aber rein unter Renditeaspekten betrachtet ist es völlig unsinnig, in ein über 100 Jahre altes Uralt-Haus Geld reinzustecken.
Sofern Euer Haus ein freistehendes EFH in guter Lage ist, sprich: das Grundstück einen gewissen Wert besitzt, wird der Käufer das Uralt-Haus abreisen und ein neues auf dem Grundstück errichten.
Nach dem Sensenmann werden die Bagger kommen…
Lieber das Geld in Junior-Depots für die Enkel stecken! Deren Vermögensaufbau erfolgt steuerfrei dank Freibeträge.
Nicht in Alt investieren, sondern in Jung!
Michael, unser Haus ist sogar schon 120 Jahre alt. Deshalb ist es gemütlich – eine Backsteinschönheit. Wir wohnen gerne darin.
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Es war auch preisgünstig. Ich habe es gekauft, als die Häuser noch billig waren, und dann habe ich es in Eigenleistung auf den heutigen technischen Stand saniert. 10 Jahre habe ich es vermietet. So hat es sich zum Teil selbst bezahlt.
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Dann haben wir es noch etwas weiter saniert und wir wohnen jetzt selber hier.
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Das Haus ist durchaus zukunftsfähig. Damit meine ich nicht die PV-Anlage etc. Das Erdgeschoss kann separat bewohnt werden. Es verfügt über ein großes Bad und eine Terrasse zum Garten hin. Ideal für Senioren. Zur Zukunftsfähigkeit gehört auch, dass man mit dem Rollator gut zu verschiedenen Ärzten, zur Apotheke und in den Bio-Supermarkt kommt.
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Für die Gegenwart verfügt das Haus über 2 Büros und einen Praxisraum für meine Frau. Ja, und der Autobahnanschluss ist um die Ecke. …
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Was wir jetzt hier einbauen, ist eher das Sahnehäubchen. …. Es macht mir Spaß. Und – keine Angst – für die Enkel bleibt schon genug übrig.
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Wie machst du das eigentlich mit dem Wohnen? Und warum meinst du, die Enkel brauchen vor allem dein Geld?
Aries, das Thema hier ist bekanntlich Renditeoptimierung. Lass uns darauf konzentrieren.
Und diesbezüglich ist es meist ein krasses Minusgeschäft, in Uralt-Häuser Geld reinzustecken. Käufer bezahlen diese „Investitionen“ nicht vollumfänglich.
Wenn der Sensenmann kommt, werden Eure Kinder das Haus verkaufen – sofern sie einen Käufer finden.
Dein jetziges Vermögen, sofern es ansehnlich ist, wirst Du in Deinem verbleibenden Leben nicht mehr ausgeben können.
Insofern ist es aus Renditeaspekten vorteilhaft, JETZT Junior-Depots anzulegen.
Beispiel:
– zwei Enkelkinder
– Junior-Depot a 100.000 Euro
– Bei Schenkungen gilt der Freibetrag iHv 200.000 Euro pro Enkel, also sind die beiden Schenkungen STEUERFREI
– Annahme jährliche Rendite von 8% ergibt 8.000 Euro Gewinn, welche dank der Freibeträge Diener Enkelkinder STEUERFREI sind
Unter Renditeaspekten mEn hervorragend.
Ja, der steuerliche Gesichtspunkt ist bei einem Enkelkonto interessant. Aber diese Variante lässt sich nicht auf Renditeoptimierung reduzieren.
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Wenn dieser erhebliche Geldbetrag die Enkel dazu verleitet, ihre Ausbildung zu vernachlässigen und ihr Leben auf kein gutes Fundament zu stellen, ist das Geld sehr schlecht investiert. Es ist besser, wenn sie wissen, dass sie sich schon selber anstrengen müssen.
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Das selbe gilt für unser Haus. Für unsere Lebenssituation ist es goldrichtig. Und in der Gestehung war es wirklich preiswert. Von daher ist es sehr wirtschaftlich und sinnvoll. Und in der Lage, wo es sich befindet, wird es gewiss Käufer finden. ….
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Allerdings, du hast recht, für die neuen Investitionen wie PV etc. werde ich kaum noch etwas bei einem Verkauf heraus bekommen. … Dafür werden sich diese Investitionen in der Lebensspanne, die ich hoffentlich noch habe, durch Einsparungen bezahlt gemacht haben. (So Gott will / inshallah)
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Außerdem, wenn ich ihre Ausbildung heftig sponsere, kann ich da auch einiges steuerfrei rüber schieben.
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Sie brauchen vor allem gute Großeltern, die für sie da sind. Sie sollen wissen, wo sie herkommen und was ihre Familie über die Generationen geprägt hat.
Hhm Andreas, Trumps Auftritt i.S. Grönland irritiert schon. Andererseits ist die Altersvorsorge der amerikanischen Bevölkerung stark v. der Entwicklung am Aktienmarkt abhängig. Bald sind Zwischenwahlen. Der Kapitalmarkt u. die republikanischen Senatoren werden m.E. ein Zurückrudern erzwingen….wäre nicht erstmals. Wer gern optimal mächtig wiedergeboren werden will, kommt am besten als Kapitalmarkt auf die Welt. Andernfalls würde ich auch einen Sturz v. Trump nicht ausschließen.
Na bitte geht doch.
„Bis April 2026 bleiben die Börsenampeln auf Grün. Der Raketensignal-Indikator hat seit dem Zweiten Weltkrieg eine Trefferquote von 100 %. Zwölf Monate nach seinem Auslösen lag der Markt stets zweistellig im Plus – meist höher als nach sechs Monaten, die diesmal schon rund 20 % brachten.“
Kannst du das quantifizieren Raimund bzw. hast die Zahl auf dem Schirm? Wie hoch müsste denn der DAX z.B. steigen bzw. am 24. April 2026, damit sich die Trefferquote von 100% auch bestätigt?
Von April 2025 zweistellig im Plus nach 12 Monaten, da kann der Dax doch sogar sinken oder? Wenn nur meist nach 12 Monaten höher als nach 6 Monaten, „meist“ ist nicht 100% zumindest.
Der Indikator gilt nur für den S&P 500 – er lag nach zwölf Monaten stets stärker im Plus als nach 6.
Das ist klar, dann für den S&P 500, hast du etwa die Zahl parat, wo man ungefähr (mindestens) am 24. April 2026 rauskommen müsste, damit die 100% Trefferquote noch erfüllt ist?
Dazu kannst du dir gerne selbst eine Meinung bilden. Der bisherige Durchschnittswert für 12 Monate wurde diesmal FAST schon nach 6 Monaten erreicht. Nimm mal die bisherige durchschnittliche Steigerung von 6 auf 12 Monate als Proxy und teile uns dein Ergebnis mit.
Bisher ergab sich im Durchschnitt früherer Signale ein Plus 17,2% nach 6 Monaten. Nach 12 Monaten liegt die durchschnittliche Entwicklung bei beachtlichen 23,3%.
Raimund vielen Dank für die Info. Für tiefere Recherche habe ich schlicht und einfach keine Zeit. Aus deinen Ausführungen entnehme ich aber, dass bis Mitte April 2026 eben kaum ein Anstieg mehr notwendig ist, um das Signal zu erfüllen.
D.h. es ist auch im Schnitt unterm Strich eine fast Seitwärtsbewegung ausreichend, um das Signal zu erfüllen, weil wir schon sehr gut gelaufen sind und momentan ist mir die Stimmung einfach zu gut (auch wenn Fear and Greed gerade mal am Greed aktuell kratzt). Ich lass mich gern eines besseren belehren, zum Großteil bin ich ja trotzdem investiert und hoffe dass die Nachzügler laufen. Wenn ja und die gut im Gewinn sein sollten, nehme ich diesen auch mit.
Das sind nicht ganz die richtigen Schlussfolgerungen, meine ich. Die von mir genannten Werte sind Durchschnittswerte. Entscheidend ist, dass es einen Anstieg zwischen dem Sechs- und Zwölf-Monatszeitraum gibt. Du solltest auch nicht recherchieren, sondern nur mal diesen Anstieg berechnen und auf die aktuelle Situation ummünzen.
Festzuhalten bleibt auf jeden Fall: wenn das Signal wieder wirken soll, dann darf es bis zum April keinen größeren Kurseinbruch geben. Genau das ist es, was ich mit der Formulierung „Börsen-Ampel auf Grün“ meinte.
Für die Formulierung zahle ich gerne fünf Euro in die – bei uns nicht vorhandene – Phrasenkasse.
Hallo Raimund, da Du mit Deinen Jahresprognosen immer richtig lagst, hätte ich das fast schon als selbstverständlich erachtet. Fast. Zum Glück fiel es mir ein. Es ist nicht selbstverständlich, es zeugt u.a. auch von einer großen Lebensweisheit. Ich möchte mich bedanken dafür, dass wir das hier haben.
Es freut mich, dass ihr alle dabei seid – durch euch und eure Beiträge ist der Blog zu etwas Besonderem geworden.
Übrigens: Alphabet auf All Time High. Gut, dass wir nicht rebalanciert haben 😉
Es wird nicht das letzte ATH für Alphabet sein… 😉
Hopefully
Würden wir es denn mitbekommen, wenn es das letzte ATH ist?
Klar, derjenige der das Licht aus macht wird es hier noch vorher posten.