von Thomas Lauer
Also der logarithmische langfristige Chart von Bitcoin ist definitiv signifikant gebrochen. Meine persönliche Meinung zu bitcoin ist/war immer sehr negativ. Kann ehrlich gesagt gar nicht verstehen darin zu „investieren“. Dabei musste ich mir in der Vergangenheit sinngemäß oft vorhalten lassen, wie dumm ich doch sein, nicht in bitcoin zu „investieren“. Der Kurs könne doch einfach nur weiter steigen und er stehe schon bald bei 1 Mio Euro. Ich sehe langfristig ehrlich gesagt 0 Euro als Ziel. Rein charttechnisch sollte man doch jetzt so schnell wie möglich raus. Auch der mittelfristige Charttrend seit Anfang 2023 ist nach unten gebrochen. Aber ich weiß, dass es hier im Forum sicher auch große Bitcoinfans gibt. Aber was soll in Zukunft noch für Bitcoin sprechen? Da wir es hier bestenfalls mit einer Art Wertspeicher zu tun haben, sollte gerade hier die Charttechnik noch besser funktionieren, als bei wertschöpfenden Unternehmen, wo die Fundamentaldaten die Charttechnik oft drehen bzw. stark beeinflussen können.

„Aber was soll in Zukunft noch für Bitcoin sprechen?“
Die Mengenlehre
Aber trifft das nicht auch auf alle anderen Cryptowährungen zu? Auch auf viele Rohstoffe. Notenbanken haben in letzter Zeit viel Gold gekauft, kein Bitcoin. Gut, die Lagerkosten sind bei Gold größer, aber dafür glänzt es schön und man hat etwas zum Anfassen.
Für Gold gilt das genauso. Für andere Kryptos nur zum Teil. Ethereum und Solana unterliegen zumindest nicht derselben Mengenbeschränkung. Bei ihnen soll die „Geldverbrennung“ das Wachstum bremsen. Wie das funktionieren wird, muss ich noch zeigen. Jedenfalls gibt es die Geldverbrennung beim Fiat-Geld ja auch. Dort funktioniert sie jedenfalls nicht als Mengenbegrenzung.
Und was andere Rohstoffe anbelangt, so sind diese nicht zum Spekulieren und Anlegen da, sondern zum Verbrauchen. Dies gilt im übrigen auch für die Kryptos Solana und Ethereum. Deswegen werden sie ja auch als digitales Öl bezeichnet – im Unterschied zu Bitcoin als digitalem Gold.
Korrekterweise sollte man bei den Kryptos allerdings von ge-brauchen reden statt von ver-verbrauchen. Denn bei der Verwendung für Smart-Contracts, Tokenisierung etc. werden sie im strengen Sinne nicht verbraucht.
Ich gebe gerne zu, dass ich von Bitcoin, altcoin, Blockchain, token, cold wallet und wie das alles so heißt, keine Ahnung habe. Es hat mich irgendwie nicht interessiert. Ist mir zu freaky. Aber ich kann verstehen, dass es für andere durchaus faszinierend ist. Ich halte es da eher wie Buffet und kaufe nur das, was ich halbwegs verstehe.
Aber sind wir uns alle einig, dass die Charttechnik auch bei Bitcoin funktioniert? Dann müsste man Bitcoin doch jetzt eigentlich verkaufen. Oder man nutzt bei bitcoin den linearen Chartverlauf. Da sieht die Sache natürlich anders aus. Ich werde die Entwicklung des Bitcoin jedenfalls mit Interesse verfolgen. Aber können nicht andere schlaue Menschen in Zukunft nicht auch einen Bitcoin 2, Bitcoin 3 usw usw kreieren, wo dann das Argument der Mengenlehre ad absurdum geführt wird? Naja schauen wir mal.
Richtig, Bitcoin 2 oder Bitcoin 3 könnte jemand kreieren. Siewären aber nicht Bitcoin 1. Alle drei könnten sich unterschiedlich entwickeln, oder?
Und die Charttechnik signalisiert mit dem Bruch eines Aufwärtstrends eine längere SchwächePhase. Das wäre nicht die erste beim Bitcoin. Der Bitcoin hat sich im Lauf seiner relativ kurzen Geschichte schon des Öfteren halbiert oder gedrittelt. dies gehört absolut dazu. Wer damit nicht leben kann, lässt selbstverständlich die Finger davon.
Vielen Dank, lieber Herr Brichta, für Ihre ausführlichen Antworten und Einschätzungen zum Thema Bitcoin. Dieses Forum ist wirklich vorbildlich. Man kann hier auf einem hohen Niveau kontrovers diskutieren und die Teilnehmer haben ausnahmslos großen Sachverstand. Ich für meinen Teil werde in Bitcoin nicht investieren, da ich mich darin unwohl fühlen würde und das irgendwie nichts für mich ist. An den großen Reset zu Lebzeiten glaube ich allerdings auch. Das werden dann so richtig aufregende Jahre mit großen Verwerfungen. Naja ich denke jede Generation bekommt sein Paket zu tragen, bis auf vielleicht die Geburtsjahrgänge direkt nach dem Krieg.
Lob! Thomas, vielen Dank für Dein Lob an die Community.
„Dieses Forum ist wirklich vorbildlich. Man kann hier auf einem hohen Niveau kontrovers diskutieren“
Lob insbesondere an Raimund, der die kontroversen Diskussionen zulässt, obwohl er ja noch ein Mann der Öffentlichkeit ist. Dazu gehört auch Mut seinerseits, obwohl dies ja eigentlich in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte.
„Ich für meinen Teil werde in Bitcoin nicht investieren, da ich mich darin unwohl fühlen würde und das irgendwie nichts für mich.“
Geht mir genauso, lieber Thomas. Man muss ja auch nicht überall dabei sein. Und schon gar nicht irgendwo hinterher rennen.
Breit gestreut in Sachwerte, insbesondere US-Aktien, etwas physisches Gold (kennt man seit Jahrtausenden) und eine Immobilie zur Eigennutzung in hervorragender Lage – dann hat man keinen Grund zur Klage und ist gut aufgestellt.
Ob und wann es einen Reset a la Raimund geben wird wird hier ja ebenfalls kontrovers diskutiert.
Ich persönlich verweise ja auf den mehr als offensichtlichen Abstieg Deutschlands und Europa nebst Konsequenzen (welche in ihrer Heftigkeit erst noch kommen werden).
Insofern zähle ich neben der obigen Vermögenssicherung insbesondere den Aufbau und Erhalt von echtem Sozialkapital auf – in schwierigen Zeiten wichtiger denn je.
Über weitere Beiträge von Dir, Thomas, freuen sich sicherlich alle hier – Du hast einen sehr angenehmen Schreibstil (Lob zum Abschluss).
Bitcoin2 ?
Nun, sowas gibt es ja.
Neben dem Bitcoin BTC
gibt es den Bitcoin Cash BCH (eine verwandte Abspaltung vom BTC)
ebenfalls auf 21 Mio. beschränkt.
Genau, das ist ein gutes Beispiel. Allerdings verdoppelt dies nicht die ursprüngliche Knappheit des ursprünglichen Bitcoin (BTC), da es sich um zwei separate, konkurrierende Währungen handelt. D.h. der ursprüngliche Bitcoin bleibt auf 21 Mio beschränkt.
Jeder, der zum Zeitpunkt der Abspaltung 1 Bitcoin besaß, hatte danach zusätzlich 1 Bitcoin Cash (BCH). die Wertentwicklung von beiden unterscheidet sich in den letzten Jahren aber deutlich: Obwohl die Kryptoinvestoren zusätzlich BCH-Coins erhielten, hat sich nur der ursprüngliche Bitcoin als digitaler Wertspeicher durchgesetzt. Bitcoin Cash gilt dagegen eher als Zahlungsmittel.
Haltet mich für verrückt, aber eine Mini-Position Bitcoin habe ich soeben gerade trotzdem noch gekauft. Rein aus Tradingaspekten, das Produkt unterliegt auch der Kapitalertragssteuer, also nix 1 Jahr halten und steuerfrei, vielleicht auch schon in wenigen Wochen oder Monaten abstoßen, hoffentlich mit Gewinn. 😉 Der Fear and Greed Crypto, vielmehr nach unten kann er nicht mehr absacken… generell sind Kryptos formal nach dem Rutsch überverkauft, können natürlich immer noch weiterfallen. Nächste Woche ist Thanksgiving und ich erinnere mich dunkel, dass es da häufig eine kleine Rallye historisch gibt, nach den Einbrüchen jetzt bei Aktien, Krypto, Fear and Greed… es kann natürlich noch weiterfallen, Sicherheit gibt es bei Aktien oder Crypto nie, aber vielleicht sind die Chancen jetzt nach der heftigen Korrektur gar nicht so schlecht.
Nun mal zum Inhalt und meine persönliche Sicht, Altcoins klammere ich mal aus, jetzt mal rein auf Bitcoin gesehen.
„Aber was soll in Zukunft noch für Bitcoin sprechen?“
Massive Verschuldung global im Fiatgeld und mit ansteigender, gar beschleunigter Tendenz… wir steuern auf ein Reset zu.
Wenn die Notenbanken nicht alles crashen lassen wollen, müssen sie früher oder später einlenken und weiter Geld drucken… Liquidität ausweiten und davon gehe ich zumindest aus. Keine Notenbank wird sich sagen lassen wollen „ihr wart Schuld“ und die Altersvorsorge basiert in den USA im großen Maße auf Aktienbesitz.
Wenn ich es richtig gehört habe, die tschechische Notenbank kauft Bitcoin bzw. plant Bitcoin zu kaufen (habe ich nur aufgeschnappt). Etwas was nur Null wert sein soll, aber einzelne Notenbanken oder auch Pensionskassen, Pensionsfonds usw. glauben daran bzw. fragen gerade Bitcoin nach?
Irgendwie ist doch in USA auch eine Kryptoregulierungsgesetz unterwegs, was kurz vor Abschluss ist und es ermöglicht Banken, Vermögensverwalter u.ä. dann offiziell auch in Kryptos zu investieren, da gesetzliche Regulierung somit gegeben ist.
Raimunds „Mengenlehre“ bei Bitcoin, die Nachfrage wird in der Tendenz weiter steigen, da eben die Verschuldung und Ausweitung des Fiatgeldsystems mit Schulden und in meinen Augen wird es dann automatisch Geld auch in Bitcoin treiben, weil eben begrenzt und daher als Wertaufbewahrung in Analogie zu Gold möglich ist bzw. es angesehen wird.
Natürlich basiert es einzig darauf, dass es Vertrauen bildet, vor allem Bitcoin und dadurch die Nachfrage ansteigt. Die Volatilität, Crashs usw. tragen dazu natürlich nicht bei. Die Gier durch gehebelte Produkte, Angst, Panik und Liquiditätsengpässe lösen Verkaufsdruck aus.
Häufig wenn das Blut die Straßen herunterfließt, planke Angst herrscht, gar Panik, Zwangsliquidierungen war es mit dem Glauben an die Zukunft kein schlechter Zeitpunkt. Also auf Youtube hört man nur noch „Crash“, „es ist passiert, Bärenmarkt“, „Crypto-Winter gestartet“ usw.
Wer aber nicht an Bitcoin glaubt, davon nicht überzeugt ist, den Sinn dahinter nicht für sich sieht, bleibt bitte auch davon fern und geht kein Risiko ein.
Jeder trifft seine eigene Entscheidung und das ist auch völlig richtig so. Ja, mein Depot blutet gerade regelrecht, aber ich glaube weiterhin an Bitcoin und die großen Altcoins.
Ich bleibe dabei: Alles was Raimund zu Gunsten von Bitcoin sagt, galt auch mal für Telefonkarten. Bitcoin ist für mich etwas Telefonkarte mit einem Hauch von Tulpe. Bitcoin könnte auch eine Blase sein wie die Tulpenblase, die erst nach ca. 30 Jahren platzte. Mengenlehre hin oder her, das galt auch mal für Telefonkarten bis der technische Fortschritt Telefonkarten zu einem Dinosaurierprodukt machten. Das kann dem Bitcoin auch passieren. Richtig ist: Bitcoin ist nicht endlos vermehrbar, Kryptos allgemein sind es aber, wie damals Telefonkarten. Die erste Telefonkarte, die viel wert war, ist heute trotzdem wertlos. Die Tulpenblase blühte übrigens über 30 Jahre. Das hat der Bitcoin noch nicht geschafft.
„Alles was Raimund zu Gunsten von Bitcoin sagt, galt auch mal für Telefonkarten.“
Waren Telefonkarten grundsätzlich in ihrer Menge begrenzt? Und waren sie deshalb gefragt oder eher aus Sammleraspekten wie Briefmarken?
Waren Telefonkarten als Versicherung gegen die Risiken des Fiatgelds gefragt?
Galten Tulpen als Versicherung gegen ein Fiatgeld, das es damals noch gar nicht gab?
„Galten Tulpen als Versicherung gegen ein Fiatgeld, das es damals noch gar nicht gab?“
Ich bezweifle, dass die Mehrheit der Krypto-Investoren ihre „Investitionen“ als Versicherung gegen das sogenannte Fiatgeld sieht – vielmehr wollen sie zocken und dabei gewinnen.
Da ist jedoch eine Vermutung.
Google „Krypto Stromverbrauch“ liefert:
„Bitcoin: Schätzungen zufolge liegt der jährliche Stromverbrauch bei etwa 125 TWh oder mehr. Dies entspricht fast 0,6 % des weltweiten Stromverbrauchs.
(…)
Energiequellen: Ein Großteil des Stroms für Bitcoin-Mining stammt laut Studien aus fossilen Brennstoffen wie Kohle,
(…)
Rohstoffabbau: Abgesehen vom Stromverbrauch haben auch die für die Hardware benötigten Rohstoffe eine negative Auswirkung auf die Umwelt, da diese oft unter schwierigen Bedingungen abgebaut werden. “
Fazit: jeder, der dort investiert, ist de facto ein Klimasünder, und trägt zur Klimakatastrophe bei, an die einige von Euch ja glauben.
Daran sieht man die Widersprüche der Lemminge in Deutschland – einerseits plappern sie das Geschwafel von der Klimakrise nach, andererseits wollen sie mit Krypto Gewinne machen.
Da „Klimaschutz“ ja im Grundgesetz steht, müsste hierzulande der Bitcoin Handel eigentlich verboten werden.
Wie stehen eigentlich „Friday for Future“ oder Luisa Neubauer speziell zu Kryptowährungen wie Bitcoin?
Den hohen Energieverbrauch von Bitcoin haben wir hier schon das Öfteren thematisiert. Deshalb gehört zum Beispiel das Königreich Bhutan zu den fleißigsten Minern. Die haben WasserEnergie im Überschuss und nutzen Sie zum schürfen. Der Energieverbrauch für die KI dürfte Schätzungen zufolge in Kürze höher sein als der für den Bitcoin – MIT WEITER STEIGENDER TENDENZ. und ja, technischer Fortschritt und Klimaschutz laufen in vielen Bereichen konträr. Das gehört zur Wahrheit dazu. Aber was den Bitcoin betrifft, ist in absehbarer Zeit Entlastung in Sicht: denn sobald der Reset da ist, verliert der Bitcoin seine VersicherungsEigenschaft gegen das FiatGeld. Zumindest fürs erste. Denn egal welches System dann kommt, bis zum nächsten Reset dauert es relativ lange.
Zur Spekulation: dass beim Bitcoin auch viele Spekulanten dabei sind, ist klar. Das gilt für jedes Asset. Allerdings möchte ich in Erinnerung rufen, dass Satoshi Nakamoto den Bitcoin bewusst als Alternative zum Fiat Geld kreiert hat. Hier stand die Versicherungseigenschaft also Pate bei der Geburt. Und viele Bitcoin Jünger sehen das genauso. Das Nakamoto den Bitcoin ursprünglich auch als Zahlungssystem etablieren wollte, ist dazu kein Widerspruch. Die Eigenschaft als Zahlungsmittel hat er nicht und wird ja auch nie bekommen. Die Eigenschaft als WertAufbewahrung/Versicherung aber schon.
„denn sobald der Reset da ist, verliert der Bitcoin seine Versicherungseigenschaft gegen das FiatGeld.“
Eigentlich eine logische Schlussfolgerung. Da der Markt ja meist vorausschauend läuft, wird Bitcoin dann aber eine ganze Zeit vor dem Reset schon einen großen Teil seines Werts verlieren. Und sich davon im Gegensatz zu Aktien aber nicht mehr erholen oder?
warum sollte er vor dem Reset schon an verlieren? Das ist für mich unlogisch. Ich rechne eher damit, dass er genau zum Reset einen Wert X in der neuen Währungseinheit erhält. Etwa vergleichbar mit den Aktienkursen in der Hyperinflation 1923. Die sind genau bis zum Reset in die Millionen gestiegen und wurden erst dann in die neue Währung umgestellt.
Sobald die Marktteilnehmer einen Reset einpreisen, werden sie auch den zukünftigen Sinn und Zweck des Bitcoins nach einem Reset einpreisen.
Generell wird ein Reset jetzt schon eingepreist. Man weiß nur noch nicht, wann er kommt. Und diese Unsicherheit bleibt vermutlich bis zum Schluss bestehen. Denn so ein Reset wird i.d.R. nicht von langer Hand angekündigt. Er kommt über Nacht. Der Bitcoin dürfte also erst im unmittelbaren Umfeld eines Resets neu bewertet werden.
Vermutlich hat der eine oder andere mitbekommen, dass das Thema Besteuerung von Kryptogewinnen und Abschaffung der Haltedauer hochfloppt, vor allem ausgehend von SPD, Grünen, Linke. Wird es dann auch Gold betreffen, falls mal etwas kommt?
Für mich gibt es nur vier Möglichkeiten, falls es zu einer Besteuerung einmal kommen sollte.
1. Die Steuer greift ab Zeitpunkt X und gilt für alle Verkäufe egal wie lange man die Sachen hatte (auch bei über 1 Jahr Haltedauer), für mich rechtlich unzulässig (bin aber kein Jurist).
2. Die Steuer greift ab Zeitpunkt X und gilt für alle Verkäufe bzw. Gewinne, die ab Zeitpunkt X entstehen, auch Gewinnteile, die aus Kryptos mit über 1 Jahr Haltedauer ab Zeitpunkt X sich generieren. Möglicherweise auch das in Teilen rechtlich unzulässig.
3. Die Steuer greift ab Zeitpunkt X und gilt für alle Verkäufe, die bis zu dem Zeitpunkt X noch nicht die Haltedauer überschritten hatten und für Neukäufe ab Zeitpunkt X.
4. Die Steuer greift ab Zeitpunkt X und gilt für alle Neukäufe, aller alter Besitz und daraus entstandende Gewinne, den man vorher hatte und den man mindestens 1 Jahr hält, bleibt steuerfrei. Mit der Abgeltungssteuer war es genauso.
Für mich gehen rein rechtlich nur Möglichkeit 3 und 4, wobei ich in Analogie zur Abgeltungssteuer Variante 4 am wahrscheinlichsten halte, vor allem weil es juristisch wasserfest sein muss. Haben wir hier einen Juristen oder Steuerberater als Leser, der seine Einschätzung teilen kann, falls es mal zu einer Steuer kommen sollte, wie es ablaufen könnte?
Zumindest wird aus der Sache deutlich was Steuerfreiheit bedeutet, die möglicherweise auch rechtlich fest ist und da wäre mir ein Kryptowinter egal, weil ich auf den Hype und die Euphorie warte und mittel- bis ggf. langfristig von Gewinnen ausgehe und erst ein Teil meiner steuerfreien Positionen im Hype und einem überschießen nach oben abstoßen werde.
In meiner Logik hat Bitcoin jetzt ein Todeskreuz gebildet (38/200 TL).
.
Das könnte darauf hinweisen, dass der Tiefpunkt bald erreicht ist.
Interessant, dass du das Todes-Kreuz als Kontraindikator wertest. Bei den Aktien werde ich es als fifty-fifty Indikator, der dem Werfen einer Münze gleichkommt. Das zeigt zumindest die Statistik für den US Aktienmarkt in den letzten 50 Jahren.Beim Bitcoin habe ich noch keine entsprechenden Recherchen angestellt. Aber vielleicht weißt du mehr?
Ich habe geschrieben: „Vielleicht ist der Tiefpunkt bald erreicht.“ Das entspricht 50/50. Immerhin erwäge ich deshalb jetzt wieder etwas nachzukaufen.