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Depotalarm: Fiserv und Old Dominion raus – neue Chance für Novo

10. November 2025
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Beim heutigen Hygienetag haben wir Herbstputz gemacht: Fiserv und Old Dominion wurden rausgewischt. Beide haben ihre langfristigen Aufwärts-Trends gebrochen. Bei Fiserv kommt das Gerede über Bilanz-Manipulation dazu.

 

Dafür bekommt Novo Nordisk nach seinem heftigen Einbruch (mehr als gedrittelt!) eine neue Chance. Der mittelfristige Abwärtstrend ist zwar noch nicht gebrochen, aber es gibt gute Chancen auf eine Unterstützung auf dem derzeitigen Kurs-Niveau. Wir tragen dem Restrisiko Rechnung, indem wir nur mit einer Anfangsposition von circa 2.500 € einsteigen.

 

Der Plan: Wenn der besagte mittelfristige Abwärtstrend gebrochen wird, kaufen wir zu. Der ganz langfristige Aufwärtstrend ist jedenfalls noch intakt.

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Kommentare

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  • Thomas Lauer sagt:

    Mir juckt es ehrlich gesagt auch in den Fingern mit einer kleinen Position jetzt in novo einzusteigen.

  • Aries Eeberg sagt:

    Das ist mir zu hoch.
    .
    Eine Aktie, die über 5 Jahre solche Kurssprünge nach oben und unten vollführt, kann kein Wahrer Wert sein.
    .
    Außerdem: Auch logarithmisch sehe ich da keinen intakten langfristigen Aufwärtstrend. … Vor 2000 hatte Novo auch schon einmal einen längere und sehr nachhaltige Abwärtsbewegung. …
    .
    Aber ihr seid wegen eurer Erfahrung klüger. Vielleicht brauche ich ja Nachhilfe.
    .
    Das einzige, was charttechnisch für eine Novo-Chance spricht ist: Wenn man durch das Hoch von 2000 und 2015 eine Linie zieht, kommt man beim heutigen Kurs raus. … Das könnte etwas Hoffnung begründen.
    .
    Ach ja, auch das Eigenkapital von 31% spricht nicht unbedingt für einen Wahren Wert.
    .
    Immerhin gibt es eine schöne Dividende. Und die Bruttorendite ist gigantisch.

    • Raimund Brichta sagt:

      Die EK-Quote ist ein gutes Gegenargument. Wir haben die Quote heute nicht mehr neu geprüft, weil wir die Aktie schon bis 2018 im Depot hatten. Damals lag die Quote allerdings noch bei 46% und damit in akzeptablem Abstand zu unserem 50%-Ziel. Da wir nur mit einer kleinen Position eingestiegen sind, sollte die Verfehlung m. E. aber keine allzu große Konsequenz für unser Gesamtdepot haben. Was meinst du, Volker? Und was meinen die anderen?

      Tatsache ist, dass wir noch eine Reihe anderer Ersatzbänkler haben (z.B. Republic Services, Lincoln Electric, Parker, Sherwin, Idexx), die das EK-Kriterium in ähnlicher Größenordnung reißen und deshalb derzeit draußen bleiben.

      Über die extrem hohe Vola von Novo habe wir dagegen schon diskutiert heute. Wir sind jedoch zu dem Schluss gekommen, dass wir sie als Korrektur der überaus heftigen Übertreibung der vergangenen Jahre ansehen und deshalb in diesem Fall als Ausnahmefaktor akzeptieren. Wie stark die Übertreibung war, sieht man daran, dass der Kurs trotz des Einbruchs noch höher liegt, als zurzeit unseres damaligen Ausstiegs im Jahr 2018.

    • Raimund Brichta sagt:

      Und was den Chart anbelangt, hatte Volker heute einen langfristigen Bloomberg–Chart präsentiert, auf dem der ganz langfristige Aufwärtstrend noch intakt war. Vielleicht kannst du, Volker, ihn an dieser Stelle einmal posten?

      Ich kann bei Comdirect nur händisch etwas krakelig einzeichnen, was es nur ungefähr trifft. Aber auch hier ist die Aussage: Wenn der Kurs an dieser Linie nicht dreht, wo sollte er dann drehen? Auf jeden Fall scheint mir das Chance-Risiko-Verhältnis an dieser Stelle relativ attraktiv zu sein. Denn der Kurs ist in der Nähe der ganz langfristigen Linie. Das heißt: Bei einem Durchbruch wäre das Verlustrisiko nicht allzu hoch. Dazu noch unsere relativ kleine Position …

      Fazit: Von der reinen Chart-Betrachtung her ist es verständlich, wenn es an dieser Stelle auch anderen Foristen in den Fingern juckt 😉

      • Chris sagt:

        Für mich sieht der Langfrist Chart von Novo Nordisk gebrochen aus, sowohl an der Börse Kopenhagen als auch an der NYSE.
        Vielleicht ist es ja aber auch ein nur kurzzeitiger Bruch…

        • Raimund Brichta sagt:

          Für mich ist das noch kein Bruch – schon gar kein signifikanter. Der Kurs kämpft aktuell mit dieser Linie. D. h. sie zeigt Wirkung.

  • Raimund Brichta sagt:

    Ach ja, noch etwas: unser Rückgriff auf Novo Nordisk ist auch dem Umstand geschuldet, dass wir bei der Diskussion aller unserer anderen Ersatzbänkler zu dem Ergebnis kamen, dass diese entweder auf Höchsttänden sind und deshalb kein attraktives Einstiegsniveau bieten oder dass sie eben unseren EK-Anforderungen nicht genügen.

    Deshalb die Aufforderung an euch alle: Bitte macht euch auf die Suche nach attraktiven Depot-Vorschlägen! Jeder Vorschlag ist willkommen!

    • Christian Wolf sagt:

      Leider habe ich momentan nicht die Zeit für einen ausführlicheren Vorschlag. Darum hier in Kurzform.

      Pentair (WKN A115FG) mit KGV 26,5 und einer EK-Quote von 55 %. Es gibt eine kleine Dividende von 0,94 % und der Chart ist auch ganz OK.

    • Sandro sagt:

      Ich hatte vor einiger Zeit mal ein paar Aktien ins Spiel gebracht, allerdings eher so nebenbei… für einen wohl formulierten Vorschlag fehlte mir u. a. die Zeit.

      • Raimund Brichta sagt:

        stimmt, weißt du noch, welche es waren?

        • Christian Wolf sagt:

          Wenn ich mich recht erinnere hat Sandro u. a. Cranswick erwähnt. Ein interessanter, kleiner Wert, finde ich.

          • Raimund Brichta sagt:

            Wer verbirgt sich in der Cranswick? Kannst du den Wert kurz vorstellen?

            • Sandro sagt:

              Cranswick (WKN 882401) ist ein britisches Lebensmittelunternehmen, dass sein Geld vor allem mit Fleischprodukten verdient, wie der einstige Wahre Wert Hormel Foods. Sie stellen aber auch Tiernahrung her. Der langfristige Chart ist beeindruckend (kurzfristig ein wenig wacklig, ca. 15 % unter dem Allzeithoch). Eigenkapitalquote > 64 %.

              Auf der Website betonen sie ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Umwelt und dass ihnen sehr viel am Tierwohl liege, und sie zeigen schöne Bilder, z. B. von freilaufenden glücklichen Schweinen. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie wahrscheinlich wie andere landwirtschaftliche Betriebe genauso Massentierhaltung betreiben. Außerdem setzen sie auch Antibiotika ein. Zum Tierwohl, sagen sie.

              Wer regelmäßig günstige Fleischprodukte vom Discounter kauft, hat sicherlich keine moralischen Probleme, die Aktie zu kaufen. Wer auf die strenge Einhaltung von ESG-Kriterien bedacht ist, vielleicht schon.

              Hier der Link zur Website: https://cranswick.plc.uk/

              Anbei noch der Chart (London Stock Exchange) mit dem S&P500 als Referenzindex:

              • Raimund Brichta sagt:

                Auch interessant. Weißt du, warum die Eigenkapitalquote in den letzten sechs Jahren von 74 auf 64 % gefallen ist?

                • Sandro sagt:

                  Laut dem, was ich bei Comdirect lese, ist die Eigenkapitalquote seit 2021 stets sehr nah bei 65 % geblieben und nur geringfügig geschwankt (Minimum 64,518 %, Maximum 67,2645 %). Das deckt sich mit Daten bei finanzen.net, wo noch zusätzlich die Jahre 2020 mit 61,73 % und 2019 mit 74,51 % angezeigt werden. Weshalb genau die Eigenkapitalquote vor 6 Jahren höher war, weiß ich allerdings nicht. Ich fürchte, dazu muss man sich die Arbeit machen, in die alten Geschäftsberichte zu schauen, ob es damals Zukäufe, Umstrukturierungen oder ähnliches gab, und danach ist man wahrscheinlich auch nicht schlauer.

                  Entscheidend ist für mich, dass die Eigenkapitalquote – so wie es aussieht – nun relativ konstant bleibt und zumindest nicht sinkt. Weiterhin entscheidend ist für mich, dass das Eigenkapital stets gestiegen ist.

                  Unabhängig vom prozentualen Anteil, ist das Eigenkapital im betrachteten Zeitraum stets gestiegen, von 535 Mio GBP im Jahr 2019 auf 988 Mio GBP im Jahr 2025, was auf kontinuierliches Wachstum hinweist. Auch das ist etwas, was ich bei LURO-Aktien gerne sehe. Wenn dies nicht zuträfe, wäre ich skeptischer.

                  Ein Negativbeispiel hierzu wäre Linde. Die EKQ von Linde war zwar größer als 50 %, und die Gewinne von Linde waren jahrelang gestiegen, entsprechend auch der Kurs. Nicht jedoch die Summe des Eigenkapitals – sie war sogar gesunken. Und nun, da die Gewinn- bzw. Renditesteigerungen offenbar nicht mehr im gleichen Maße möglich sind, ist der Aufwärtstrend gebrochen. Aus gesagten Gründen hatte sie vorher schon unter strenger Beobachtung und frühzeitig verkauft.

        • Sandro sagt:

          „weißt du noch, welche es waren?“

          Ich hatte noch einige Werte gennant, die ich eher als LURO zweiter Klasse beschreiben würde, weil sie irgendeinen Makel haben, wie z. B. eine höhere Volatilität oder einen stärkeren Einbruch in fernerer Vergangenheit oder eben nicht ganz so wachstumsstark sind, auch wenn sie mit dem S&P500-Index mithalten können sollten. Oder die Eigenkapitalquote erfüllt nicht ganz das Soll von 50 %. Oder sie stehen möglicherweise in Konflikt zu ESG-Kriterien – ich weiß nicht, wie ernst ihr das noch nehmt.

          Aus Europa waren z. B.:
          Iberdrola (WKN: A0M46B) (Versorger, erneuerbare Energien, Spanien)
          Schneider Electric (WKN: 860180) (mittlerweile hauptsächlich Anbieter von Lösungen und Technologien im Bereich Energieverbrauch und Automationsmanagement, Frankreich)
          Goodwin (WKN: A0B60R) (Industriewert aus GB, u. a. mit Bezug zur Öl-, Gas-, Energie-, Verteidigungs- und Bauindustrie)

          Aus den USA:
          Dover (WKN: 853707) (Engineered Systems, Fueling Solutions, Imaging & Identification, Pumps & Process Solutions sowie Refrigeration & Food Equipment)
          Donaldson (WKN: 859763) (Filtrationsysteme und Ersatzteile)

          Darüber hinaus gibt es natürlich u. a. noch Tech-Werte aus den USA, die ganz interessant sind:
          – Z. B. Analog Devices (WKN: 862485) (schöner LURO-Wert, trotz hohen KGV vielleicht ein guter Einstiegszeitpunkt)
          Lam Research (WKN: A40L1V) (wurde kürzlich vom Mitforisten Thomas Lauer genannt, habe ich auch im Depot, derzeit aber vielleicht etwas teuer)
          Arista Networks (WKN: A40V33)

          GGf. noch weitere, aber irgendwie kommt es mir vor, als trauten sich manche Mitforisten nicht, solche Werte vorzuschlagen. Bei den letzten obigen drei Werten dachte ich eigentlich immer, dass sie gar nicht erst vorgeschlagen werden müssten, weil sie bekannt genug sind bzw. medial genannt wurden… Der Nasdaq-Index ist ohnehin die beste Anlaufstelle auf der Suche nach Wachstumswerten. Im bereich KI / Cloud-Comuting gibt es natürlich noch mehr, nicht nur in den USA. Haben aber hohe KGVs und werden vermutlich abschmieren, wenn irgendwann die KI-Blase (und damit vermutlich insgesamt der Bullenmarkt) zu Ende geht.

          – Vielleicht wäre noch CACI (WKN: 906006) etwas (Information Technology, Intelligence, Communications und Cyber Security). U. a. wegen möglicherweise zu starken militärischem Bezug hatte ich sie nie vorgeschlagen. LURO seit 1987. Der vorherige Einbruch ist sicher irrelevant, da es die aktuellen Tätigkeitsfelder damals so noch gar nicht gab. Bezogen auf die Chart-Entwicklung ist sie seit 1987 sogar relativ defensiv, auch wenn sie vielleicht zuletzt wieder ein wenig gehyped wurde.

          – Da fällt mir noch ein: Jochen hatte einmal auf Parker-Hannifin (WKN: 855950) hingewiesen. Die Eigenkapitalquote ist mittlerweile weiter gestiegen und nur noch leicht unter den 50 % (laut Comdirect nunmehr: 46,45 %). Schöne Aktie, könnte auch etwas sein. Aber vielleicht nicht der beste Einstiegszeitpunkt (nahe ATH nach sprunghaftem Anstieg).

          Irgendetwas davon wird vermutlich schon brauchbar genug sein…

        • Sandro sagt:

          Nachtrag: Einen hatte ich noch vergessen: Watts Water Technologies (WKN: 876388) (Entwicklung und Herstellung von Produkten zur Regelung, Sicherheit und Effizienz von Wassersystemen, USA).

        • Sandro sagt:

          Übrigens hat auch Amazon mittlerweile eine Eigenkapitalquote von 45,76 %, also schon relativ nahe dran am Sollwert > 50 %. Aber vielleicht passt das nicht ganz in die ESG-Welt oder Wahre Werte Welt, wegen der Geschäftspraktiken. Mircrosoft wolltet ihr ja auch nicht…

          • Michael sagt:

            Alphabet, Microsoft und Amazon gehören für mich in jedes Depot und gelten für mich als „unverkäuflich“.

            Diese drei Unternehmen gehören zu den Infrastrukturunternehmen des 21. Jahrhunderts.

          • Raimund Brichta sagt:

            Danke fürs EK-Quoten-Update, lieber Sandro. Beide fielen damals nach meiner Erinnerung hauptsächlich wegen der niedrigen Eigenkapitalquoten durchs Raster. Aber das dürfte sich hiermit erledigt haben. 2 typische Ersatzbänkler, finde ich.

        • Sandro sagt:

          Anbei noch eine weitere ganz interessante US-amerikanische LURO-Aktie: Abbott Laboratories, WKN 850103. Branche Gesundheitsprodukte: Established Pharmaceutical Products, Nutritional Products, Diagnostic Products und Medical Devices.

          Ich glaube, sie war vor vielen Jahren schon einmal vorgeschlagen worden. Vielleicht war damals die Eigenkapitalquote nicht akzeptabel. Laut Comdirect lag sie zuletzt im Jahr 2024 bei 59,1274 %. Im 5-Jahreszeitraum war sie kontinuierlich gestiegen, angefangen von 45,7931 % im Jahr 2020.

          Die aktuellen Wachstumsprognosen sehen allerdings etwas mau aus, und der Kurs notiert unterhalb des ATH zum Jahreswechsel 2021/2022. Sofern der Ausbruch erfolgt, wäre sie vielleicht ein Kauf. Zumindest wert, beobachtet zu werden, meine ich.

          • Raimund Brichta sagt:

            Danke, auch sehr interessant. Ek-Quote hat den richtigen Verlauf (2018-2024 von rechts nach links).

            Eigenkapitalquote in %
            58,84 53,03 49,58 47,91 45,49 46,11 45,74

            Interessant ist auch der Chart: Sieht am Ende nach Tasse-Henkel-Formation aus. Kursziel 190 $ ‼️

        • Sandro sagt:

          Mein heutiges Blitz-Screening hat noch weitere 7 LUROs zutage gefördert. Darunter teilweise wohl eher LUROs zweiter Klasse, z. B. wegen höherer Volatilität oder stärkeren Einbrüchen in der Vergangenheit. Ganz langfristig betrachtet ist beste Wert davon wohl die Texas Pacific Land Aktie (s. u.). Die ist aber wohl nicht ganz ESG-konform, denn das Unternehmen verdient u. a. auch Geld mit der Erschließung und Verpachtung von Mineralölvorkommen.

          Steris Aktie (WKN: A2PGLV) (Irland) (Infection Prevention, Healthcare Products und Healthcare Specialty Services)

          Eaton Corp. Aktie (WKN: A1J88N) (Irland) (Electrical Products und Electrical Systems and Services)

          Steel Dynamics (WKN: 903772) (USA) (Stahlindustrie)

          Texas Pacific Land Aktie (WKN: A2QL4H) (USA) (Landmanagement und Ressourcenentwicklung)

          Teledyne Technologies (WKN: 926932) (USA) (Instrumentation, Digital Imaging, Aerospace and Defense Electronics und Engineered Systems)

          Westinghouse Air Brake Tech (abgekürzt Wabtec) (WKN: 896022) (USA) (Railway Equipment Manufacturing, Railroad and Transit System Services und Digital Electronics, insb. Komponenten und Systeme für den Schienenverkehr wie Bremsen, Kupplungen, Türen und Klimaanlagen für Züge, Wartung und Reparatur von Schienenfahrzeugen und -Komponenten, Entwicklung von Software und Technologie zur Überwachung und Steuerung von Schienenverkehrssystemen)

          Halma (WKN: 865047) (GB) (Process Safety, Infrastructure Safety, Medical und Environmental & Analysis)

          Das sollte nun wirklich erst einmal reichen für die Ersatzbank…

          • Raimund Brichta sagt:

            Danke dir, lieber Sandro. Unser Ersatzbank ist momentan ganz gut gefüllt. Aber für später werden wir uns diese Werte einmal anschauen.

  • Michael sagt:

    Dirk M. hat Novo Nordisk nach dem Absturz auf 39 Euro durchleuchtet und positiv bewertet – die von ihm genannten fundamentalen Argumente sind mEn valide.

    Der jetzige Zeitpunkt für das Einsammeln von Novo Nordisk – da stimme ich Raimund zu – ist gut.

    Charttechnisch könnte sich bei ca 39 Euro ein Doppeltief herausbilden.

    • Christian Wolf sagt:

      Cranswick plc ist ein britisches Lebensmittelunternehmen, das Schweine- und Geflügelfleisch produziert und verarbeitet, Fertiggerichte und Feinkostprodukte herstellt,
      sowie seine Tiere selbst züchtet und füttert (vom Hof bis zur Verpackung).
      Früher war Cranswick ein landwirtschaftlicher Betrieb – heute ist es einer der größten Premium-Fleischproduzenten Großbritanniens.

      EK Quote 64 %, KGV 18, Div. 2,16 % lt. Comdirect.

  • Marco Dargel sagt:

    Zitat“ Dirk M. hat Novo Nordisk nach dem Absturz auf 39 Euro durchleuchtet und positiv bewertet – die von ihm genannten fundamentalen Argumente sind mEn valide.

    Der jetzige Zeitpunkt für das Einsammeln von Novo Nordisk – da stimme ich Raimund zu – ist gut.

    Charttechnisch könnte sich bei ca 39 Euro ein Doppeltief herausbilden.“

    Das beste Argument gegen Novo. Dirk M hat Novo durchleuchtet, das ist gut. Vielleicht wie Wirecard? Novo ist ein Glücksspiel. Den Abnehmkrieg haben sie verloren. Ob etwas Neues in die Pipeline kommt ist offen. Ich fasse Pharmawerte allerdings selber nie wieder an ausser mit Casino Geld. Novo könnte auch ein Phizer 2.0 werden oder schwaffelt heute noch wer von deren Abnehmspritze? Oder glauben wir jetzt, dass der Markt Sonderangebote macht, damit man mal ordentlich Geld scheffeln kann? Was spricht dann gegen Bayer? Novo ist nicht der einzige untergegangene Pharmawert und ich kenne einige, die Bayer bei 80 Euro für ein Schnäppchen hielten. Pharmawerte haben maximal für 25 Jahre einen Burggraben. Und das Rennen dafür müssen sie erstmal gewinnen. Es ist nicht wie Cola oder Big Mac. Naja, vielleicht erfindet Novo ja ein neues Medikament gegen Hysterie. Es gab schon Krankheiten, die ausstarben, nachdem die Medikamente dagegen ihre Patente verloren haben. Das macht jeden Pharmawert nur zu einem Zock und damit zur Frage? Warum nicht Bayer? Die wurden sogar stärker geschrottet. Und die könnten sich schon deswegen verdreifachen, wenn die Amis es nicht schaffen, dass Unternehmen in den nächsten 15 Jahre pleite zu machen.

    Zitat :“Deshalb die Aufforderung an euch alle: Bitte macht euch auf die Suche nach attraktiven Depot-Vorschlägen! Jeder Vorschlag ist willkommen!“

    Texas Roadhouse für die Ersatzbank oder einem ersten Wiedereinstieg. Man sollte ehrlich sein, Aktien sind nicht billig.

    Ich habe auch das Problem, dass ich keine guten neuen Positionen sehe und gehe deswegen den Warren B Weg und habe US Staatsanleihen dieses Jahr gekauft. Aktienmärkte sind teuer. Aber mit Bargeld an der Seite kann man auch scheitern. Deswegen die Spekulation auf fallende Zinsen und einer Cashreserve für Sonderangebote in Form von Staatsanleihen.

    • Raimund Brichta sagt:

      „ Texas Roadhouse für die Ersatzbank oder einem ersten Wiedereinstieg. Man sollte ehrlich sein, Aktien sind nicht billig.“

      Haben wir im Blick, Kurs war un noch nicht attraktiv genug

    • Michael sagt:

      „Novo ist ein Glücksspiel. Den Abnehmkrieg haben sie verloren. Ob etwas Neues in die Pipeline kommt ist offen.“

      Volle Zustimmung.
      Ich sehe Pharma ähnlich…

      „Novo ist nicht der einzige untergegangene Pharmawert und ich kenne einige, die Bayer bei 80 Euro für ein Schnäppchen hielten.“

      Ich auch 🙂

      • Andreas B sagt:

        Ich auch Michael und bin sogar mit gehebelten Produkten bei Bayer auf die Schnauze gefallen…

        Nun habe ich bei Bayer einen EK von unter 30 € und das ist ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis, denke ich… Richtung 50 bis 60 € könnte sie in den nächsten Jahren irgendwann plötzlich mal laufen, denke ich…

        Fiserv hatte ich nun eine Miniposition gekauft, dachte Wahrer Wert und nichts da…

        Ich stelle bewusst mal die provokante Frage, gibt es überhaupt in echt Wahre Werte die nie ihren LURO-Chart verlassen? Es gabe ja nun auch schon einige Tauschkandidaten, wo man dachte es ist ein echter WW, aber nichts da…

        Bei mir schmerzt gerade Krypto sehr, was mir jetzt kurz vor Jahresende die Jahresperformance zerschossen hat, aber ich verkaufe auch nicht, gerade meine steuerfreien Positionen, da es hier noch keine Euphorie gab und dann endet i.d.R. überlicherweise ein Bullenmarkt, zudem sollte im Laufe 2026 die Liquidität von den Notenbanken deutlich – zwangsweise – ausgeweitet werden.

        Fear and Greed oder auch Fear and Greed Krypto… viel Luft nach unten ist bei der Stimmung nicht mehr…

        • Aries Eeberg sagt:

          Marco, ich habe schon an dich gedacht. Bitcoin ist ja nun im Abwärtstrend und die anderen Cryptos auch. Miss Crypto war da eine wirklich gute Warnerin.
          .
          Deshalb habe ich meine BTC-Position reduziert. Aber 5 % halte ich und werde sie bei weiteren Verlusten wieder auf diesen Anteil aufstocken.
          .
          Zur Not kann man ja aus den Verlusten vor einem Jahr Haltezeit immer noch einen Steuer-Vorteil ziehen.

          • Raimund Brichta sagt:

            Wundert dich das, lieber Aries, dass die Kryptos jetzt mal im Abwärtstrend sind? Ist das nicht eine vollkommen normale Entwicklung? Muss man beim Bitcoin nicht immer mal mit einer Halbierung rechnen?

            • Aries Eeberg sagt:

              Ja, Raimund, die Abwärtsbewegung ist völlig normal. Deshalb habe ich ja rebalanciert, als BTC oben stand.
              .
              Mit einer Halbierung rechne ich aber nicht – eher mit einer ganz normalen Korrektur. BTC hat in der Volatilität deutlich nachgelassen.
              .
              … Es kann nicht immer nur bergauf gehen. … Wenn sich die Märkte beruhigen zur Weihnachtszeit, womit ich auch rechne, dann wird auch BTC wieder Fuß fassen.
              .
              Allerdings Miss Crypto, die sehr kompetent ist, rechnet über kurz oder lang mit einem Ende der aktuellen BTC-Hausse.
              https://www.youtube.com/watch?v=bTUN5CUWe24 ….
              Es spricht für sie, dass sie keine Permabullin ist. … Allerdings glaube ich, dass sie sich dieses Mal irrt. … Ja, sie ist sehr fasziniert von dem Todeskreuz beim BTC.

              • Raimund Brichta sagt:

                Wer ist Miss Crypto? Welchen Hintergrund hat sie? Übers Todeskreuz bei Aktien haben wir ja ausführlich diskutiert 😉

                • Aries Eeberg sagt:

                  Hier findest du alles über Miss Crypto. Eigentlich ist sie Doktor der Medizin. ….https://misscrypto.de/ueber-mich

                  • Raimund Brichta sagt:

                    Danke! Hoffentlich beherrscht sie die Kryptowelt besser als die deutsche Sprache 😉

                    Zitat: „Ich freue mich, auch dir auf dieser Reise durch die Kryptowelt zu unterstützen.“

                    • Aries Eeberg sagt:

                      Die Seite ist selbstgestrickt. Miss Crypto steht noch ziemlich am Anfang. Aber ihr Durchblick in der Krypto-Welt ist groß – auch bei kleineren Tokens und Projekten.
                      .
                      Da investiere ich nicht – nur BTC. Aber lernen sollte man davon.
                      .
                      Ihr Hauptanalysetool ist die Charttechnik. Wie sollte es auch anders sein bei Cryptos.
                      .
                      Ansonsten kennt sie Insider und hat ein Verständnis dafür, wie die Blockchain unsere Welt verändern wird.
                      .
                      Wie ein echter Nerd ist Sie wahrscheinlich nicht so kommunikativ wie du Raimund.

                      • Raimund Brichta sagt:

                        Die Website und die verlinken Social-Media-Kanäle sehen mir aber nach dem Gegenteil aus: äußerst kommunikativ, sogar kommunikativer als ich 🙂

                        • Aries Eeberg sagt:

                          Na Raimund, warte erst mal ab, wenn du in Rente bist. Dann wirst du auch auf anderen Kanälen funken, um dein Mitteilungsbedürfnis zu erfüllen.
                          .
                          Zu Miss Crypto: Ich denke sie baut hier eine Haupteinnahmequelle auf. Da muss man sich schon regen.
                          .
                          Ich kenne das von mir. Ich bin eigentlich ein sehr zurückhaltender und nachdenklicher Mensch. Aber ich hatte einen Beruf, wo ich immer nach außen gehen musste. Es drängte mich auch dazu, obwohl es mich anstrengte. … So ist das dann eben – nicht so elegant und etwas angestrengt – aber fundiert.
                          .
                          Du hingegen bist der geborene Kommunikator – und sachkundig dazu.

          • Michael sagt:

            Aries, „Deshalb habe ich meine BTC-Position reduziert. “

            Nach oder vor der Korrektur?

            Btw: Auch ein Buffet ist manchmal später dran als notwendig

            https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/buffett-steigt-bei-alphabet-ein-20390418.html

          • Aries Eeberg sagt:

            „Marco, ich habe schon an dich gedacht.“ …. Entschuldigung, ich meinte dich, Andreas, weil du ja unser Crypto-Investor bist.

            • Andreas B sagt:

              Alles gut Aries, ich wusste wen du meintest 😉 Marco als Kryptoinvestor, das hätte alles auf den Kopf gestellt.

              Ja, nun aktuell gesehen, ist meine Kryptoquote eindeutig zu hoch. Momentan geht es auch weiter runter. Ich habe viele Positionen steuerfrei, so dass ich diese momentan auch nicht aus Angst heraus schmeißen würde, denn die Steuerfreiheit ist wertvoll.

              Ich möchte daran glauben, dass wir noch nicht den Peak gesehen haben, denn die Stimmung war zu schlecht, Bullenmärkte enden doch normalerweise in der Euphorie oder?

              Momentan ist Risk off und vor allem gibt es Liquiditätsprobleme an den Märkten, was man so liest und daher auch Zwangsliquidierungen. Ich denke 2026 muss massiv Liquidität in die Märkte gegeben werden, die Schulden werden immer mehr überall ausgeweitet. Das sollte Bitcoin auch perspektivisch wieder antreiben. Auch glaube ich nicht, dass die großen Altcoins wie ETH, SOL oder XRP untergehen.

              Persönlich finde ich Werte wie Nvidia oder Palantir deutlich überbewertet, trotz KI.

              Vielleicht ist Raimund aber vom Krypto-Bulle zum Krypto-Bären geworden oder glaubst du auch weiterhin an die Zukunft von Kryptos?

              • Raimund Brichta sagt:

                „ Vielleicht ist Raimund aber vom Krypto-Bulle zum Krypto-Bären geworden oder glaubst du auch weiterhin an die Zukunft von Kryptos?“

                Warum sollte ich? Die Mengenlehre gibt die langfristige Entwicklung vor. Kurz- und mittelfristig könnte es wieder ne Durststrecke geben. Wäre nicht das erste Mal. Und die Bitcoin-Statistik: Bei 3 Jahren Haltedauer 0,7% Verlustwahrscheinlichkeit.

    • Raimund Brichta sagt:

      außerdem gefällt mir bei Texas Roadhouse diese Zahlenreihe nicht (2018-2024, von rechts nach links):

      Eigenkapitalquote in %
      39,35 37,84 37,16 39,20 37,10 43,05 63,44

  • Marco Dargel sagt:

    Ja so ist das, ich bin es nicht. Ich bin eher derjenige, der schief guckt, weil ihm viele Taxi Fahrer mit fremden Wurzeln seit 2 Jahren erzählen, dass sie Bitcoin gekauft haben. Sie haben keine Ahnung von Aktien. Aber: Wenn die in den nächsten 10 Jahren gewinnen, habe ich in den letzten 30 Jahren nichts an der Börse gelernt

    • Aries Eeberg sagt:

      Schade, dass ich kein Taxi fahre. Dann wäre ich klüger, Marco.

      • Marco Dargel sagt:

        Ja das ist immer so eine Sache: Auch Telefonkartenanleger waren mal klüger als ich. Und Tulpenkäufer waren auch mal klüger als wir beide. Ich bleibe dabei: Was schnell kommt, kann auch schnell gehen. Ob Bitcoin wirklich das moderne Gold wird? Oder eher die Tulpe von Gestern. Bitcoin frisst wahnsinnig viel Geld und produziert nichts. Damit hat es sogar einen Nachteil gegenüber Gold. Wenn Gold erstmal draußen ist, kostet es nichts mehr- außer man will es sicher lagern. Bitcoin frisst schon Milliarden, nur weil es Bitcoin gibt. Wir werden es sehen

        • Aries Eeberg sagt:

          Na ja, wenn BTC weiter fällt, werde ich wieder auf 5 % aufstocken. Ich sehe das wie Raimund. Die Knappheit von BTC und seine Unabhängigkeit von Staats-Finanzen wird zu steigenden Kursen führen.
          .
          (Ich hoffe, ich werfe dem schlechten Geld kein gutes hinterher.)

  • Robert Z. sagt:

    Dieser Kauf erinnert mich an unsere Unterhaltung zu West Pharma, lieber Raimund. Beide Aktien haben offensichtliche Ähnlichkeiten (20J.-Chart: Novo blau). Damals hast Du noch der „Versuchung“ widerstanden (wahrscheinlich zu Recht) – aber diesmal überwog wohl (D)eine – latent präsente – „Spekulations-Lust“. 🤔

    • Raimund Brichta sagt:

      West Pharma haben wir übrigens immer noch auf der Ersatzbank sitzen. Auch deren Chance kommt …

      • Robert Z. sagt:

        Raimund, „West Pharma … immer noch auf der Ersatzbank sitzen“ Vlt. solltest Du es lieber mal in die Kabine schicken. Der Chart zeigt doch einen leicht negativen Trend seit 2021/22.

        So „ganz“ verstehe ich Deine Äusserungen in diesem Beitrag bzgl. eines Mangels an Alternativen (zu Novo) nicht. Du wolltest doch EH von 40 Positionen auf 30 im Depot kommen. Da wäre doch eine stärkere Gewichtung der vorhandenen „Renner“ die logische Handlungsweise – falls diese Absicht noch besteht. OK UFP Techno könnte (jetzt) eine „Ausnahme“ sein.

        • Raimund Brichta sagt:

          „Vlt. solltest Du es lieber mal in die Kabine schicken. Der Chart zeigt doch einen leicht negativen Trend seit 2021/22.“

          Aber genau das ist er Punkt. LURO-Dauerläufer haben immer wieder mal solche Phasen, in denen es jahrelang seitwärts/abwärts läuft. Solange das eine Konsolidierung im langfristig Aufwärtstrend ist, sind solche Phasen sogar dringend nötig. Voraussetzung bleibt natürlich, dass der langfristige Aufwärtstrend erhalten bleibt. Und darauf achten wir ja.

          „Du wolltest doch EH von 40 Positionen auf 30 im Depot kommen. Da wäre doch eine stärkere Gewichtung der vorhandenen „Renner“ die logische Handlungsweise – falls diese Absicht noch besteht.“

          Im Prinzip hast du recht. Aber einerseits wollen wir Positionen mit hohem Gewicht nicht durch Zukäufe noch mehr Gewicht geben. Hier wird oft sogar das Gegenteil vorgeschlagen, nämlich zu rebalalancieren und solche Gewichte zu verringern. Davon halte ich bekannterweise nichts. Google und Co. scheinen mir recht zu geben.

          Andererseits müssen wir uns mit solchen Einwechslungen auch dafür wappnen, dass wir andere Spieler vom Feld nehmen müssen, weil sie zum Beispiel langfristige Trends brechen (etwa Fiserv). dann stehen zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt gerade geeignete Ersatzkandidaten bereit. Zumindest nicht zu akzeptablen Chance-Risiko-Verhältnissen.

          • Robert Z. sagt:

            „Voraussetzung bleibt natürlich, dass der langfristige Aufwärtstrend erhalten bleibt. Und darauf achten wir ja.“ D. h. Du meinst dass der langfristige Aufwärtstrend bei West Pharma noch erhalten ist? Darüber kann man (zumindest) streiten!

            • Raimund Brichta sagt:

              Gerne! Ich würde sagen, der Trend seit 2003 steht noch. Was meinst du?

              • Robert Z. sagt:

                Da sieht man eben wie unterschiedlich man „Trendlinien“ einzeichnen kann. In meinen obigen Chart würde ich sie so einzeichnen dass die 3 Berührungspunkte möglichst auch noch in der Nähe des Schnittpunkts mit der Kurslinie liegen. (Chart 1)

                Du hast nur 2 Punkte gewählt die BEIDE ziemlich in der Vergangenheit liegen. Zur „Übertreibung“ dessen habe ich noch 2 grüne Punkte (Chart 2) gewählt die noch weiter in der Vergangenheit liegen. Da wäre die Aktie noch sehr lange im langfristigen Trend.

                Da haben wir eben unterschiedliche Meinungen. Für Dich sind die 8 Jahre 2003 bis 2011 am wichtigsten und für mich die 11 Jahre 2012 bis 2023.

              • Robert Z. sagt:

                Chart 2

                • Raimund Brichta sagt:

                  Sagen wir es so:

                  Ein Zehnjahrestrend wurde gebrochen, und der Kurs sitzt aktuell auf seinem 20jahrestrend auf. Damit wird dieser längere Trend aus Chance-Risiko-Erwägungen für mich zum maßgeblichen Trend.

                  Der ganz lange 50jahrestrend ist dagegen zu weit weg, um aktuell eine Entscheidungshilfe zu sein.

                  • Robert Z. sagt:

                    „Sagen wir es so“ wie’s ist:

                    Nix sitzt da bei Deiner Linie auf, wenn sie ohne Knick (nach dem 2. Punkt) gezeichnet wird (blaue Linie). Ob Du die blaue wie auch die grüne Gerade, die beide nur auf 2 weit extrapolierten Punkten beruhen, gleich als Trendlinien ausrufen möchtest? Kann man machen – gut ist was Erfolg hat.

                    Den Trend ab 2012 sehen wir jedenfalls beide als gebrochen an.

                    • Raimund Brichta sagt:

                      Gut, bei gerader Linie ist der Trend noch gar nicht erreicht und damit noch nicht gebrochen. Aber er ist auch nicht mehr allzu weit entfernt. Deshalb sollte er momentan der maßgebliche sein.

                      Aber wir diskutieren hier über einen Wert, der zwar auf unserer Ersatzbank sitzt, aber auf keinen Fall auf der Prioritätenliste steht. Damit ist die ausgiebige Diskussion über ihn hier fast schon zu viel der Ehre 🙂

          • Aries Eeberg sagt:

            Raimund, du wirst immer mehr zu einem richtigen Fondsmanager, der stärker aktuelle Entwicklungen berücksichtigt und der auch aufpassen muss, dass ihm nicht die Kunden davon laufen, wenn er dem Gesamtmarkt hinterherhinkt.
            .
            Von einem Vermögensverwalter habe ich gelesen: Eine seiner Hauptbeschäftigungen ist es, die Kunden bei der Stange zu halten, während er seine langfristige Strategie verfolgt. … Jede Strategie hat eben ihre Durststrecken.

  • Michael sagt:

    Novo Nordisk weiter abgeschmiert.

    Die alte – hiesige und interessante – Diskussion zeigt: Marco liegt mit seinen Einschätzungen meist richtig. Auch was Bitcoin betrifft.

    An der Börse ist es wichtig Fehler zu vermeiden und breit zu streuen.

    • Raimund Brichta sagt:

      Welche Bitcoin-Einschätzung meinst du konkret?

      • Michael sagt:

        „Welche Bitcoin-Einschätzung meinst du konkret?“

        Konkret: Bitcoin überzugewichten und mutmaßliche Dips zu kaufen.

        Ein Bitcoin-Sparplan mit kleinen Beträgen mag vertretbar sein – aber kein Sachwert ist „eine sichere Sache“.

        • Raimund Brichta sagt:

          Beide Aussagen haben für mich einen gegensätzlichen Grundton:

          1. „Bitcoin überzugewichten und mutmaßliche Dips zu kaufen“ klingt nach Bitcoin positiv

          2. „Ein Bitcoin-Sparplan mit kleinen Beträgen mag vertretbar sein – aber kein Sachwert ist „eine sichere Sache“.“ klingt nach Bitcoin kritisch.

          🤔

          • Michael sagt:

            Jepp, unpräzise meinerseits:

            1. „Bitcoin überzugewichten und mutmaßliche Dips zu kaufen“ klingt nach Bitcoin positiv

            -> dies machen offenbar u.a. Andreas und Aries.

            2. „Ein Bitcoin-Sparplan mit kleinen Beträgen mag vertretbar sein – aber kein Sachwert ist „eine sichere Sache“.“ klingt nach Bitcoin kritisch.

            -> mW hast Du einen Bitcoin Sparplan.
            Aus meiner Sicht ist dies mit kleinen Beträgen vertretbar.

            3. Mein Standpunkt zu Bitcoin: ich brauche kein Bitcoin, da ich mittlerweile ohnehin sehr breit gestreut unterwegs bin.

            Damit hätten wir das geklärt. 😉

            • Raimund Brichta sagt:

              okay, danke. Aber meine Frage bezog sich eigentlich darauf, welche Argumente Marco denn für oder gegen den Bitcoin hatte. Du hattest doch erwähnt, Marco habe oft richtig gelegen, und du hattest dabei den Bitcoin erwähnt (neben dem dänischen Pharmakonzern).