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Die Wirtschaft läuft besser als befürchtet …

26. November 2023
Raimund Brichta
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von Raimund Brichta

Das wird nach dem Ifo-Geschäftsklima-Index vom Freitag deutlich. Damit rückt die Prognose der 5 Wirtschaftsweisen (minus 0,4 Prozent für 2023) erfreulicherweise schon jetzt in weite Ferne – nur 2 Wochen, nachdem sie gemacht wurde. Die Experten des Ifo-Instituts jedenfalls sehen sich mit der neuen Umfrage in ihrer Einschätzung bestätigt, dass die Wirtschaft im laufenden Quartal um 0,3 Prozent wächst und nicht deutlich schrumpft, wie es die Wirtschaftsweisen unterstellen.

💡Ich habe nachgerechnet: Wenn die Ifo-Leute richtig liegen, gibt es fürs Gesamtjahr eine Nullkommanull, also weder Wachstum noch Schrumpfung. Das ist zwar auch nicht zum Totlachen, aber immer noch besser als die prognostizierten minus 0,4%. Zumal die Wirtschaft vor Abzug der Inflation weiter wächst, zuletzt sogar wieder kräftig: Und zwar um 2,5% im 3. Quartal gegenüber dem Vorquartal auf 1,035 Billionen Euro. Das war nicht nur ein neuer Quartalsrekord, sondern auch der bisher stärkste BIP-Anstieg in diesem Jahr. 💡

👉 Im Unterschied zur weit verbreitet miesen Stimmung sehe ich also eher ein halbvolles Glas statt ein halbleeres.

Am Freitag habe ich in der Telebörse darüber mit der lieben Kollegin Isabelle Körner gesprochen:

https://wahrewerteblog.de/wp-content/uploads/2023/11/IMG_9841.mov

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Kommentare

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  • Detlef P. sagt:

    Und was passiert 2024,Steuererhöhung Gastronomie,Maut usw.Ist doch alles inflationärtreibeibend und Konsummindernd.Wann reagiert der DAX darauf,der jetzt schon im roten Bereich ist,nach technischen Indikatoren. Fehlt nur noch ein zündende,Nachricht evtl,und dann korrigiert es,oder?

    • Raimund Brichta sagt:

      Es hat doch gerade erst korrigiert bis Ende Oktober. Klar wird es auch 2024 wieder korrigieren, aber von welchem Niveau aus? Vermutlich von deutlich über 17.000 aus.

      Warum sollte man sich ständig vor Korrekturen fürchten und dabei die Chancen aus dem Blick verlieren?

  • Jochen M. sagt:

    Wie viel besser könnte das noch sein, wenn nicht manche (viele?) das Land schlecht und den Untergang der Industrie herbeireden würden?

    • Michael sagt:

      „den Untergang der Industrie herbeireden würden?“

      CEOs und Geschäftsführer bewerten und vergleichen Standortfaktoren nüchtern und objektiv und treffen dann Entscheidungen.

  • Ernst R. sagt:

    Das liegt aber nicht an der Ampelkoalition!

    • Raimund Brichta sagt:

      An Regierungen liegt es in den seltensten Fällen.

      • Michael sagt:

        Lag die wirtschaftliche Misere der DDR etwa nicht an der DDR-Regierung?

        Woran denn sonst?

        • Raimund Brichta sagt:

          Da lag es auch nicht an der jeweiligen DDR-Regierung, sondern am System. Genauso isses bei uns.

          • Michael sagt:

            Innerhalb der G20 haben die meisten Länder das selbe System. Innerhalb der G7 und EU erst Recht.

            Und dennoch ist Deutschland am Tabellenende.

          • Aries Eeberg sagt:

            Die Systemfrage könnten wir vielleicht mal separat diskutieren.
            .
            Ich bin jetzt jemandem über den Weg gelaufen, der sagte: „Wirtschaftlich erfolgreiche Länder müssen keine Demokratien sein.“ ….
            .
            Falls ich dem zustimmen sollte, fällt mir dazu das deutsche Kaiserreich ein oder sogar Hitler-Deutschland vor dem 2. Weltkrieg. Auch China könnte man da ins Feld führen. …. Dennoch vermute ich, dass diese Argumentation Schwächen hat. Besonders die deutschen Beispiele haben nach ihrem wirtschaftlichen Aufschwung in schreckliche globale Katastrophen geführt.
            .
            Die Systemfrage wäre doch mal ein schönes Thema, an dem wir uns versuchen könnten.

  • Timo G. sagt:

    Das Wachstum für die Weltwirtschaft liegt bei + 2,9 % für 2023 laut IWF. Das sind 2,9 % mehr.

    • Christiane B. sagt:

      Stimmt, aber lieber 2,9 Prozentpunkte weniger Wachstum als 3,3 Prozentpunkte weniger Wachstum. Ist nicht großartig, das ist ganz klar. Aber eben auch nicht so schlimm, wie befürchtet.

      • Michael sagt:

        „Aber eben auch nicht so schlimm, wie befürchtet.“

        Ob Tabellenletzter oder vorletzter in der Bundesliga spielt keine Rolle: Abstieg ist Abstieg.

  • Aries Eeberg sagt:

    Chice Pullis habt ihr da an. Ansonsten könnten wir anstimmen: „Wunder gibt es immer wieder …“
    .
    Ernsthaft: Ist dieses Wirtschaftswachstum eigentlich in Deutschland erarbeitet worden? Oder schließt es das Wachstum ein, das deutsche Firmen im Ausland geschaffen haben?

    • Raimund Brichta sagt:

      Genau das ist der Unterschied zwischen BIP und BSP (was jetzt BNE heißt). BIP ist nur, was IM Inland produziert wird, BSP ist das, was von Inländern im In- und Ausland erwirtschaftet wird.

      • Aries Eeberg sagt:

        Danke Raimund, wieder was gelernt!

      • sadoma sagt:

        Wieso das Bruttosozialprodukt wenig über die Wirtschaftsleistung aussagt

        https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bip-bne-und-co-wieso-das-bruttosozialprodukt-wenig-ueber-die-wirtschaftsleistung-aussagt-/26656524.html

        Insgesamt sicher stimmig, aber mir als Deutscher auf deutschem Boden nützt es nichts, wenn deutsche Firmen im Ausland Gewinne machen die an ausländische Kapitalbesitzer ausgeschüttet werden 🙁

        Der DAX ist inzwischen fest in ausländischer Hand. Wir deutschen machen die Welt reicher und uns ärmer 🙁

        • Sandro sagt:

          „Wir deutschen machen die Welt reicher und uns ärmer 🙁“.

          Stimmt das wirklich? Die Leistungsbilanz Deutschlands ist jedenfalls positiv und zuletzt wieder deutlich angestiegen, nach starkem Einbruch Oktober 2022.

          • sadoma sagt:

            Hallo Sandor, was sachst du dazu?

            Wem gehört der DAX?

            – Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Aktien gehören deutschen Anlegern

            – Bei 24 der 40 DAX-Konzerne liegt die Mehrheit der Aktien in ausländischen Händen

            – Rekord-Dividende: Konzerne schütten 52 Milliarden Euro an Aktionäre aus – nur 20 Milliarden Euro bleiben in Deutschland

            Mehr dazu: https://www.ey.com/de_de/news/2023/07/ey-wem-gehoert-der-dax-2023

            • Aries Eeberg sagt:

              „Wem gehört der DAX? – Weniger als ein Drittel (31 Prozent) der Aktien gehören deutschen Anlegern.“
              .
              Also, das sind ja nicht die ausländischen Anleger in Schuld. Es steht den Deutschen frei „Ihren“ DAX zu kaufen. Sie tun das nur viel zu wenig.
              .
              Die vielen Probleme Deutschlands würden sich auch erleichtern, wenn die Deutschen endlich zu einem Volk von Aktionären würden. Dann hätten sie ein größeres Interesse am Florieren der Wirtschaft und ihr wirtschaftlicher Sachverstand nähme zu.

            • Sandro sagt:

              Hallo sadoma,

              Ich wollte eigentlich gar nicht dagegen widersprechen, dass deutsche Aktien mehrheitlich in ausländischer Hand sind. Anglsächsische Investoren bestimmen das Marktgeschehen.

              Was mir dazu allerdings noch einfällt, ist, dass natürlich auch Aktien anderer Länder nicht nur heimischen Aktionären gehören. Ich selber habe größtenteils ausländische Aktien, vor allem amerikanische.

              Meine Frage war aber eigentlich: Wie sieht es gesamtwirtschaftlich aus? Fließt mehr ab oder kommt mehr rein? Daher mein Hinweis auf die Leistungsbilanz.

              • sadoma sagt:

                Hallo Sandro,

                kann Dir so weit folgen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Wertschöpfung der DAX Unternehmen größtenteils leider nicht in Deutschland verbleibt. Genauso wenig wie bei einer TESLA Fabrik oder den zukünftigen Chip-Fabriken. Die Wertschöpfungsgewinne verlassen alle größtenteils das Land. Ich halte diese Entwicklung nicht für resilient. Mir wäre lieber die deutschen Firmen würden Ihr Geld in Deutschland investieren. Zur Zeit entwickelt sich Deutschland als verlängerte Werkbank für internationales Kapital. Zumindes im DAX Bereich. Wie es im Export orientierten Mittelstand aussieht kann ich nicht beurteilen aber auch die werden ja tendenziell von auslädischem Kapital aufgekauft.

                • Sadoma sagt:

                  weil es so schön passt, gerade in der kostenpflichtigen Publikation EWK- Zur Lage von https://egon-w-kreutzer.de/ gelesen:

                  „Auch die Idee, mit diesem Konzept ausländische Investoren anlocken zu
                  können, folgt einem geistigen Trugschluss. Ausländische Investoren ma-
                  chen ein Land nicht reicher, sondern ärmer, vor allem dann, wenn sie
                  weitgehend von Ertragssteuern befreit sind. Globales Kapital repräsen-
                  tiert heute nichts anderes als globalen Kolonialismus, also die Ausbeu-
                  tung von Ressourcen zu niedrigst möglichen Kosten unter der Bedin-
                  gung, dass die Anfangsinvestitionen durch die erwirtschafteten Gewinne
                  – die ja grundsätzlich wieder abgezogen werden – mehr als gedeckt
                  werden.“

            • Sandro sagt:

              Danke für die Zahlen.

    • Peter Czeck sagt:

      Deutschland hatte lt. statista i. Kj. 2022 den vierthöchsten Leistungsbilanzüberschuss——-weltweit——- Haaallo 4. Platz weltweit. Die Klagen anderer Wirtschaftsnationen über diesen Sachverhalt füllen Bände. Aktuell haben sich die Exporterwartungen lt. Ifo zum zweiten mal in Folge leicht erhöht. Manche sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht oder bin ich hier im falschen Film?

      • sadoma sagt:

        jetzt bin ich schon erstaunt, da ist mein Kommentar erst live und dann wieder weg (inklusive Antwort einer weiteren Person). Hab ich was falsch gemacht? Ist es ein technischer Fehler? Meine derzeitig plausibelste Vermutung, ich habt nicht korrekt Zitiert? (Obgleich der Linkd als Quellenangabe doch eindeutig war.). Ich habe ja grundsätlich kein Problem mit Zensur auf Blogs würde aber gern den Grund kennen. Wozu geb ich hier meine E-Mailadresse an?

        So macht der Meinungsaustausch kein Spaß und die Demokratie stirb, scheint eh ein allgemeiner Trend zu sein. Dass er vermutlich auch beu Euch um sich greift erstaunt mich und macht mich traurig ;-(

        • Raimund Brichta sagt:

          Hier wird nix zensiert, ich seh auch nix im Papierkorb, wo etwas vielleicht mal aus Versehen landen kann. Welchen Kommentar vermisst Du?

          • Sadoma sagt:

            Ich habe meinen letzten Kommentar nicht mehr gesehen
            , jetzt ist er wieder da. War dann wohl eher ein Cacheproblem. Sorry für die Unterstellung, war aber echt Spund 😉

      • Sandro sagt:

        Leistungsbilanz Deutschland in % des nominalen BIP von März 1991 bis Sept. 2023 (Quelle : https://www.ceicdata.com/de/indicator/germany/current-account-balance–of-nominal-gdp)

      • Sandro sagt:

        Hier noch einmal nur für den jüngeren Zeitraum ab Januar 2021 bis September 2023 (wieder in % des nominalen BIP)

      • Sadoma sagt:

        Ob Fluch oder Segen kann ich nicht entscheiden. Der Überschuss landet auf jeden Fall nicht im gleichen Maße in der Tasche des kleinen Mannes wie in den Taschen der Bonzen 🙁

        Zum Thema: Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss – Fluch oder Segen?

        https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2016/heft/11/beitrag/der-deutsche-leistungsbilanzueberschuss-fluch-oder-segen.html

        • Peter Czeck sagt:

          Es geht dabei letztlich auch um Arbeitsplätze gerade in den strukturschwachen östl. BL u. evtl. auch um Gewerbesteuereinnahmen f. dortige Städte.

          • sadomo sagt:

            Hallo Herr Czeck,

            Sie haben natürlich recht. Sie dürfen mich nicht falsch verstehen, mir sind auch Arbeitsplätze geschaffen durch ausländische Investitionen in Deutschland lieber als keine Arbeitsplätze. Noch lieber und aus meiner Sicht nachhaltiger wären aber Arbeitsplätze, die durch inländische Kapitalinvestitionen geschaffen werden. Ich denke gerne über zwei drei Generationen hinaus 😉

            • Peter Czeck sagt:

              👍Sadoma wenn Menschen über 2 bis 3 Generationen hinaus denken, macht mir das Mut. Ich dachte schon wir sind die „Letzte Generation“

  • Sandro sagt:

    @Raimund: Ein Frage hätte ich. Bereits in der Vergangenheit schien es Dir wichtig, zu betonen, dass das nominale BIP-Wachstum im Gegensatz zum realen BIP-Wachstum sehr stark ist, sogar rekordverdächtig. Mit Bezug auf den Aktienmarkt ist das sicherlich von Bedeutung, da man auch an der Börse irgendwann entsprechend einen Aufschlag sich einstellenden Aufschlag vermuten könnte, sofern nicht schon geschehen (der Inflation entsprechend). Aber ich werde das Gefühl nicht los, dass Du noch weitere Gedanken dabei hast. Willst Du noch auf irgendetwas anderes hinaus? Ist das vielleicht von besonderer Bedeutung für den Bankensektor oder für das Geldsystem, die Verschuldung (privat oder öffentlich) oder für irgendetwas anderes?

    • Raimund Brichta sagt:

      Nein, wenn ich das nominale BIP ins Verhältnis zur Börse setze, hat das keine weiteren Gründe als die genannten.

  • Peter Czeck sagt:

    Die Wirtschaftsweisen sollten f. ihre Prognosen ergänzend mal die Frachtschiffe auf Rhein/Main u. die LKW auf dt. Autobahnen zählen. In Restaurants sind Plätze ohne Reservierung aktuell jedenfalls nicht erreichbar. Vmtl. feiern die Gäste den unwiderruflichen Abstieg Deutschlands…u. immer dran denken der Dax notiert nominal u. preist die Inflation ein. Auch deshalb ist noch Nachholpotential nach oben vorhanden….16000 das wars noch nicht.

    • Raimund Brichta sagt:

      Deine Vermutung gefällt mir sehr: Die vielen Restaurant-Gäste feiern den unwiderruflichen Abstieg Deutschlands 🎉🥳🍾🎊

      • Peter Czeck sagt:

        🥂

      • sadoma sagt:

        also meine Einschätzung ist folgende: Relativ betrachtet zur schlechtesten Wirtschaftspolitik seit Gründung der BRD läuft die deutsche Wirtschaft noch erstaunlich rund. Könnte auch daran liegen, dass es in allen OECD-Ländern derzeit holpert. Die Neuausrichtung auf CO₂ freies Wirtschaften ist eine Jahrhundertaufgabe und nicht per Holzhammer in einer Legislaturperiode zu implementieren. Am deutschen Wesen kann leider nicht die Welt genesen. Mals schaun was die nächsten 20 Jahre bringen 😉

  • Aries Eeberg sagt:

    Beim Artikel über Charly Munger gibt es ein Video mit Katja Dofel aus 2022. Da muss sie schon krank gewesen sein. … Eine Gelegenheit, beim Anschauen noch etwas um sie zu trauern.
    >>> https://www.n-tv.de/wirtschaft/Charlie-Munger-der-reiche-Mann-der-den-Neid-besiegte-article23837603.html

  • Peter Czeck sagt:

    Hallo Bären zieht euch zusätzlich zum Fell noch was drüber….also warm an. Die Immos steigen 9 UHR 50 …die Versicherer sind schwach. Da hat jemand in USA geklingelt.

    • Aries Eeberg sagt:

      Hallo Peter, ich habe das Klingeln auch gehört.
      .
      Deshalb habe ich aus meinem gut gelaufenen Nasdaq-Investment (grün) und anderen Quellen umgeschichtet in World Small Cap.
      .
      World Small Cap (schwarz) ist der Entwicklung weit hinterher und hat dieses Jahr 12 % verloren. Langfristig hat er aber noch immer zum MSCI World (blau) aufgeschlossen. So hoffe ich, aus der Minderperformance meiner Value-Werte heraus zu kommen.
      .
      Irgendwann muss sich die stabile Konjunktur doch in der Breite des Aktienmarktes niederschlagen. (Das würde natürlich auch meinen Value-Werten helfen.) und irgendwann müssen die fabulous seven doch an Attraktivität verlieren.

      • Peter Czeck sagt:

        Jo Aries „World Small Cap“ halte ich grundsätzlich f. eine gute Idee. Small Caps sollen ja wg. Übernahme- Wachstumschancen generell gut laufen…allerdings höheres Insolvenzrisiko, welches sich aber bei breiter Streuung m.E. minimiert. I.d.Z. erinnere ich mich auch an Deine zutreffende Aussage:“ Die grossen Vermögen wurden ersessen….“ Auch da stimme ich 100% zu. Geduld ist die Tugend der Könige.

      • Peter Czeck sagt:

        Bereits unmittelbar nach Ablauf des Monats Oktober 2023 hatte hier schon ein Florist auf die nun beginnende günstige Saisonalität hingewiesen. Das Kursplus bis heute kann sich sehen lassen…….

        • Chris sagt:

          Small Caps habe ich auch auf dem Schirm, hatte bereits vor einiger Zeit einen Teil in den Sp500 Equal Weight und den NASDAQ Equal Weight umgeschichtet. Mal sehen ob sich das ausgeht…

  • Umberto sagt:

    R.I.P Charles Munger
    Ein ganz grosser hat uns verlassen

  • Aries Eeberg sagt:

    Die Marktbreite nimmt zu.
    .
    Das schließe ich aus dem Vergleich Dow Jones, S&P und Nasdaq. Über 6 Monate laufen sie fast parallel.
    Alle um + 8,5 %
    .
    Über 1 Jahr gibt es noch die gewohnte Schichtung:
    Nasdaq + 23,9 %;
    S&P + 12,5 %,
    Dow Jones + 4,52 %
    .
    Das könnte doch ein schöner Dezember für alle Aktien werden.

  • Michael sagt:

    Abgleich mit der Realität in Deutschland:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Das-System-Volkswagen-droht-zu-zerbrechen-article24570230.html

    „Erstmals sollen bei Deutschlands wichtigstem Industriekonzern dauerhaft Stellen wegfallen“

    Dauerhaft, also unwiderruflich!

    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/michelin-reifenhersteller-schliesst-werk-karlsruhe-100.html

    „Durch die Schließung würden bundesweit rund 1.500 Menschen ihren Job verlieren.“

    Neue Jobs entstehen in Polen. Herzlichen Glückwunsch!

    Karlsruher OB (SPD): „Noch hat die Unternehmensleitung in Paris nicht erklären können, warum die Schließung unausweichlich ist und welche alternativen Lösungen für den Erhalt des Standortes geprüft wurden.“

    Zur Wiederholung: die Chefetagen bewerten die Standortfaktoren nüchtern und objektiv, und können rechnen (keine PISA-Defizite und keine Studienabbrecher in Chefetagen der freien Wirtschaft)

    Auch diese qualitativ sehr guten Produktionsarbeitsplätze sind unwiderruflich weg.

    • Peter Czeck sagt:

      „Es ist einfach nur noch peinlich, was wir von Ihnen hier sehen u. hören.“…BT Opositionsführer Merz im Nov. 2023, der zuvor von Deutschland als der viertgrössten Volswirtschaft der Welt sprach. Bundesfinanzminister Lindner hebt hier milde lächelnd drei Finger: Deutschland hat Japan gerade beim BIP überholt und ist nun drittgrösste Volkswirtschaft. Ich finde diese Passage zitiert nach ntv passt auch ganz gut hier her.

      • Raimund Brichta sagt:

        Wie kann Deutschland Japan überholen, wenn das BIP so schrumpft?

        • Robert Z. sagt:

          @Raimund, „… wenn das BIP so schrumpft ..“ Erstaunlich dass Du Deine Beiträge zum BIP von DE widerrufst – Respekt – aber wohl „allzu erfolgreich (ÜBER)missioniert worden bist“!😉

          • Raimund Brichta sagt:

            hahaha, wie kommst Du darauf, dass ich etwas widerrufe? Vor allem: Was genau sollte ich denn Deiner Meinung nach widerrufen?

            Die Bemerkung war ironisch gemeint und sollte zum Nachdenken anregen: Wie kann es sein, dass das deutsche BIP ausgerechnet in diesem Jahr das japanische BIP überrundet, wo wir doch angeblich in einer Rezession stecken und das weltweite Schlusslicht sind??? (denk, denk 🤔 😂)

            Ich kenne die Antworten, will sie Euch aber nicht vorweg nehmen.

            • Peter Czeck sagt:

              Der DAX notiert nominal…nicht vergessen. Ausserdem muss man zwischen der grundsätzlichen Stärke einer Volkswirtschaft u.gelegentlichen Schwankungen unterscheiden. Beim BIP-Ländervergleich dürften die unterschiedl. Inflationsraten wichtig sein. Japan ist insoweit vmtl. besser.Wie anfangs festgestellt notiert der DAX aber nominal…….

            • Sandro sagt:

              Tja, der Yen hat auch schon bessere Zeiten erlebt…

              IWF-Schätzungen zufolge soll das nominale BIP von Deutschland 2023 bei 4.430 Milliarden US-Dollar liegen, habe ich gelesen. Plus 8,4 % !

              Wenn man da nicht vom Glauben abfällt… dann weiß ich auch nicht mehr. 😂

              • Raimund Brichta sagt:

                „ Tja, der Yen hat auch schon bessere Zeiten erlebt…“

                Und davon profitiert die exportorientierte japanische Wirtschaft sehr 🙂

              • Peter Czeck sagt:

                Tja der Euro hat sich gegenüber dem Dollar 2023 deutlich besser gehalten als der Yen…ja die unterschiedliche Zinspolitik Japan vs. Euroraum….wie lange noch?

            • Robert Z. sagt:

              @Raimund,

              Ei, Ei, Ei. Dass meine Antwort ironisch gemeint war konntest Du doch am „Zwinkern“ (Emoji) ganz am Ende erkennen. Deine nicht ganz „korrekte“ Frage hat mich eben zu dieser „Bemerkung“ gereizt (in Deinen früheren Beiträgen betonst Du „steigendes BIP“ und in Deiner jetzigen Frage steht „schrumpfendes BIP“ – ist doch überraschend).

              Selbstverständlich weiss ich – ohne „Denke, Denke…“ – wie man international Wirtschaften vergleicht und was das heisst. Im Moment bin ich (international) unterwegs und werde dem von Dir angeregten Nachdenken – schon aus Zeitgründen – nichts vorwegnehmen und auch nicht unnötig dieses auf „spassige Weise stören“. Sorry, Sorry …

              • Peter Czeck sagt:

                „Ei, Ei, Ei“ …also Robert erste Verwarnung. Auf „Ei, Ei,Ei“ besteht meinerseit ein durch jahrzehnete langes Ausrufen bei TT-Punktspielen gewohnheitrechtliches copyright….auch „international“

                • Robert Z. sagt:

                  Also Peter, das tut mir leid für Dich. Aber ich habe ein solches Recht jahrzehntelang ignoriert. Du hast da nie eine Verwarnung ausgesprochen. Somit besteht für mich ein „gewohnheitsrechtliches Ignorier-Recht“ – auch international. Um des lieben Friedens willen und ohne rechtliches Zugeständnis werde ich mich aber bemühen hier vorzugsweise Ha (wie im obigen Kommentar verwendet) oder Au wählen, die eben etwas weniger „freundlich“ ankommen.

                  P. S.: Freuen tut mich natürlich dass Du zum Inhalt meines Kommentars keine Kritik geäussert hast – und somit ihn gut gefunden hast. Du weisst ja: „Nix gsagt ist … ….“. Thanks.

                  • Peter Czeck sagt:

                    Hallo Robert, wünsche Dir bis zum Beginn der Wintersonnenwende eine gute Zeit…äh danach selbstverständlich auch. Gegen die einmalige Verwendung von „Ei“ aber ohne Wiederholung bestehen meinerseits keine Ei nwendungen

  • Michael sagt:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Deutsche-Industrie-ueberrascht-mit-Auftragseinbruch-article24581115.html

    „Plötzlich und unerwartet“

    Bestehende Aufträge werden noch abgearbeitet, neue Aufträge gehen an die ausländische Konkurrenz.

    Geschäftsbedingungen brechen weg, häufig unwiderruflich.

    • Raimund Brichta sagt:

      Trotzdem gibt es dieses Jahr einen neuen BIP-Rekord in D – und nächstes Jahr vermutlich auch.

      • Michael sagt:

        Das eine schließt ja das andere nicht aus.

        Trotzdem bleibt die Negativentwicklung in Deutschland bestehen, mit all seinen fatalen (!) Konsequenzen. Kein Ende in Sicht…

        Btw: ein unproduktiver Sinnlos-Job – bspw in der öffentlichen Verwaltung – trägt ebenfalls zum BIP bei.

        • Raimund Brichta sagt:

          Gehörst Du zu denen, die ihren Frust über die vermeintlich katastrophale wirtschaftliche Lage beim Verreisen oder abends im Restaurant bekämpfen?

          • Michael sagt:

            Warum sollte ich gefrustet sein? Dafür gibt es keinen Grund.

            Ich bewerte lediglich die Lage, und teile meine Meinung bzgl meiner Erwartung.

            Auch ein Folker Hellmeyer macht mir keinen gefrusteten Eindruck. Er traut es sich, offen seine Einschätzung zu artikulieren (ein unabhängiger Kopf).

            Persönlicher Frust zeigt sich in Körpersprache, Mimik und Verhaltensweisen.

            Was das Verreisen betrifft: halte ich für extrem wichtig, denn es erweitert den persönlichen Horizont und die Lebenserfahrung!

            Was Restaurantbesuche betrifft: eher selten, da wir gut und gesund essen, es zu Hause sehr schön haben.