Menü
Close Menu Icon
Zurück

Depotalarm: Wir sind beim Sklaventreiber dabei!

11. Februar 2026
Raimund Brichta
Facebook Icon Twitter Icon Linkedin Icon Whatsapp Icon

von Raimund Brichta

Heute haben wir einen Fuß in die Haustür des Sklaventreibers Microsoft gestellt und eine kleine Position von 3 Aktien gekauft. Mal sehen, ob der jüngste Kurs-Dip schon ausreicht oder ob noch mehr nachkommt.

Für mich ist Microsoft sowieso keine Alternative zu Google/Alphabet. Aber mit ner kleinen Position kann man es ja mal probieren.

Für alle, die es noch nicht gehört haben, hier noch mal das Zitat der Investmentlegende Hendrik Leber heute bei ntv:

„Microsoft hält sich seine Kunden als Sklaven, zu Google/Alphabet geht man freiwillig hin.“

 

Zurück Weiter

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

wp-puzzle.com logo
  • Andreas B sagt:

    Das erste Mal, dass ich spontan dem WWD gefolgt bin und ich habe auch gerade eine erste Position in Microsoft eröffnet, allerdings einzig unter Tradingaspekten.
    Hintergrund ist, dass ich Microsoft nicht zwangsläufig eine Rosazukunft zutraue. Ich bekomme immer mehr mit, dass sich – eben genau wegen der Sklaverei – versucht wird von der MS-Abhängigkeit zu lösen. In Firmen, bei Behörden, auch Privatleute…

    Alphabet finde ich da klar besser für die Zukunft aufgestellt, ebenso Amazon. Warte aber bei Alphabet nach dem Lauf auf einen guten Einstiegszeitpunkt.

    • Raimund Brichta sagt:

      letzteres brauchen wir nicht mehr. Wir sind schon seit Jahren dabei 🙂

    • Aries Eeberg sagt:

      Andreas, ich habe inzwischen komplett auf Linux, quelloffene Software und europäische Cloud umgestellt.
      .
      Das ist ein kleines Abenteuer, das sich lohnt. Eigentlich sollten öffentliche Verwaltungen das auch machen. Es ist sogar preisgünstiger für sie.

      • Michael sagt:

        @Aries: „Eigentlich sollten öffentliche Verwaltungen das auch machen. Es ist sogar preisgünstiger für sie.“

        Dann nenne uns doch Kommunen in Deutschland, die erfolgreich damit arbeiten. Und preisgünstiger sind.

        • Aries Eeberg sagt:

          Mit der Umstellung auf Software außerhalb des Microsoft- Kosmos ist es wie mit der Umstellung auf E-Mobilität. Das muss man wirklich wollen und es konsequent angehen. Und es gibt natürlich Anlaufschwierigkeiten, neue Problemlagen und auch Menschen, die das einfach boykottieren.
          .
          Es ist eben anstrengend, wirklich selbstständig, unabhängig und frei zu sein. … IT-mäßig verhalten wir uns gegenwärtig wie Couch-Potatoes, die immer noch bei Mama wohnen. … Aber, um ein Mann zu werden, muss man von zuhause ausziehen und ein eigenes Leben beginnen.
          .
          Die Europäer beginnen, das zu verstehen.

          • Sandro sagt:

            Man denkt bei Microsoft immer sofort an Windows … aber das ist längst nur noch einer von vielen Geschäftszweigen von Microsoft. Selbst wenn sich morgen Millionen Europäer entscheiden, auf Linux umzusteigen, wäre das für mich nicht unbedingt ausschlaggebend für die Aktie …

            • Aries Eeberg sagt:

              Sandro, da gebe ich dir leider recht. Microsoft hat keinen Burggraben sondern ganze Ozeane um sich herum. Zudem ist die Firma auch noch sehr innovativ und erschließt neue Geschäftsfelder.
              .
              Deshalb ist die Aktie wahrscheinlich ein echter Kauf.
              .
              Allerdings als Nutzer habe ich noch nie auf Microsoft gesetzt. Da gibt es preisgünstige Alternativen, die ebenso gut sind.
              .
              Außerdem ist die Aussicht, dass uns aus den USA die gesamte Softwareumgebung abgeschaltet werden könnte, sehr beunruhigend. ….
              .
              Es reicht allerdings schon, wenn die amerikanische Regierung Microsoft zwingt, Zugang zu den Daten der Microsoft-Nutzer zu gewähren.
              .
              Mit der Konstruktion des Betriebssystems und den in der amerikanischen Cloud gespeicherten Daten kann die USA potentiell die ganze Welt in Geiselhaft nehmen.
              .
              Leider verspielen die USA gerade das Vertrauen, das wir jahrzehntelang in sie haben konnten.

              • Sandro sagt:

                Ja der Vertrauensverlust weckt schon den Wunsch nach mehr Autarkie. Mit der Sanktionierung von Richtern des internationalen Straferichtshofs schneiden sie sich z. B. ins eigene Fleisch. Das Ausland ist aufgewacht. Dass sie alles abschalten etc. halte ich aber für abwegig, denn dann können sie nichts mehr an uns verdienen. Dann bräuchten sie sich auch nicht mehr gegen die Europäische Datenschutzverordnung wehren. Wenn’s ums Geld geht, ist auch bei Trump Schluss.

      • Peter Czeck sagt:

        Bin gespannt, wer das KI Rennen gewinnt und ob sich die extrem hohen Investitionen für alle drei letztlich rechnen. Beteiligung per ETF reicht mir.

        • Michael sagt:

          „Bin gespannt, wer das KI Rennen gewinnt und ob sich die extrem hohen Investitionen für alle drei letztlich rechnen.“

          Kein einzelner Gewinner, sondern mEn eine Aufteilung unter Alphabet, Microsoft, Alibaba, Amazon, ggf xAI.

          Natürlich rechnen sich deren Investitionen…

          „Beteiligung per ETF reicht mir.“

          Immerhin via ETF dabei.
          Generell sollte man mEn nirgendwo investieren, womit man sich unwohl fühlt.

          • Peter Czeck sagt:

            „Beck warnt“…Video M. Lochner vor 3 Tagen.

            • Sandro sagt:

              Na ja, nach den jüngsten Abstürzen häufen sich die Warnungen besonders … dabei ist Sache vielleicht vorerst schon weitgehend ausgestanden …. jetzt trennt sich eben langsam die Spreu vom Weizen. Gewinner von gestern sind Verlierer von heute, und morgen ist wieder alles anders.

              • Peter Czeck sagt:

                Tja „Gewinner von gestern sind Verlierer von heute“ Warum ist die Microsoft – Aktie innerhalb der letzten 6 Monate um ca. 25% abgestürzt? Vielleicht deshalb: Microsoft ist an Open AI beteiligt u. es besteht wohl eine gewisse Möglichkeit , daß der Börsengang floppt….. Unabhängig davon finde ich es als Laie interessant, daß KI ganz allgemein im Videobeispiel Beck/Lochner eine überschaubare Menge Obst nicht zutreffend zählen kann ( Anzahl Äpfel/Apfelsinen?). Beck hat v.d.Beispiel über seinen Dr-Vater, der einen Lehrstuhl f. hypride KI innehat, erfahren. Ich fand das Video hochinteressant. Man soll sich in keine Aktie verlieben.

            • Michael sagt:

              Beck – den ich für sehr sympathisch und kompetent halte – kann gerne warnen.

              Und Mario hat sich durch eine gute Gesprächsführung und das Einladen von unterschiedlichen Gästen zu Recht einen guten Ruf erarbeitet.

              Haben die beiden vor 10 Monaten die Korrektur der Softwarebranche angekündigt?

              Ich bin jedenfalls sehr entspannt, behalte Microsoft und konsumiere auch nicht mehr Beck & Co.

              Welche Performance konntest Du letztes Jahr erzielen?

              • Peter Czeck sagt:

                Es wird vielleicht überraschen, aber ich bin niemand, der den Markt schlagen will. Auch eine präzise Erfolgsbilanz auf Jahressicht ist nicht mein Ding. Zu faul. Bin aber überschlägig mit der Entwicklung der letzten Monate äußerst zufrieden. Schätze 20 % – 25% + auf Jahressicht . Das kommt hauptsächlich durch Aktien die ich übergewichtet habe (3fach) . …Eon, RWE, Siemens + Abspaltung Siemens Energy. Auch meine Rohstoffaktien BHP, Vale, Newmontmining u. Euwax-Goldanleihe sind super gelaufen. Warum meine BHP u. Vale gut gelaufen sind..
                keine Ahnung. Siemens Energy habe ich gestern verkauft u. bei Eon, RWE reduziert. Wacker Chemie halte ich trotz Verlust…haben sich die letzten Tage auch schön erholt. Auch Immos z.B.TAG sind Dank niedriger Inflation u. Zinshoffnungen deutlich im Plus. Das wichtigste bleibt Geduld u. breite Streuung. ETF msci world halte ich auch. Glaube 15 im Plus…Dank Aries erworben 😊. Denke das war’s so etwas…..

                • Aries Eeberg sagt:

                  Hallo Peter, herzlichen Glückwunsch zu deiner Aktien-Auswahl.
                  .
                  Ich bin daran immer gescheitert. Ich hatte schon die richtigen Ideen – aber viel zu früh. Wenn die Aktie dann stieg, hatte ich längst die Geduld verloren und sie verkauft.
                  .
                  MSCI-World habe ich übrigens nie besessen. Ich habe immer auf MSCI ACWI und FTSE All World gesetzt. Die haben auch die Emerging Markets mit dabei und gewichten die USA geringer.
                  .
                  Tendenziell neige ich mehr zu einer BIP-orientierten Gewichtung. Deshalb habe ich immer den All World durch Emerging Marktes ergänzt.
                  .
                  In den letzten Jahren habe ich Dividenden-ETFs dazu gekauft. (Vanguard All World high dividend, VanEck dev. m. dividend leaders) Dividenden sind schön, wenn man älter wird. Und in schwierigen Zeiten schneiden die oft besser ab als die Welt nach Marktkapitalisierung. … So ist es auch jetzt. (All World +1%, All World high div. +8%)
                  .
                  Zuletzt habe ich den Kommer-ETF dazu genommen. Seine Gewichtung halte ich für die kommenden Jahre für erfolgversprechender als den reinen All World. (Kommer aktuell +4%)
                  .
                  Meine All World ETFs zu verkaufen, lohnt sich nicht. Dann müsste ich zu viele Steuern zahlen. Und auf die Dauer werden sie sich auch von selbst in der Gewichtung an die Weltlage anpassen. Gegenwärtig ist ihre Gewichtung allerdings sehr USA- und Mag7-lastig.

                  • Peter Czeck sagt:

                    Guten Tag Aries, wir kennen uns jetzt ja per Forum schon einige Zeit. Deine Anlageideen finde ich fast immer ziemlich gut u. ich habe einige auch übernommen…z.B. msci acwi u. FTSE all world. Kommer find ich wg. der anderen Gewichtung auch sehr interessant . Habe auch vd. Anbieter ausgewählt…man weiß ja nie. Meine Titelauswahl geht oft auf Einblicke in die DJE Fonds zurück. Es ist ja ein ganzes Rechercheteam….daß kann ich als Einzelner nicht leisten. Ich
                    versuche aber auch aus den Wirtschaftsnachrichten Anlageideen zu entwickeln. Letztlich ist der unternehmerisch erzielbare Gewinn pro Aktie ziemlich wichtig. Manchmal kann man aus Nachrichten Rückschlüsse ziehen. Meine ablehnende Haltung zu Bitcoins kennst du ja. Äh jetzt nach langer Einleitung ein Punkt, den du auch selbst erwähnt hast. Du bist m. E. manchmal etwas ungeduldig u. evtl. auch nervös. Ich erinnere mich an deine Anlagenscheidung f. Aurubis. Ein Wert, der wg. der Bedeutung v. Kupfer.m.E. irgendwann steigen musste. Nach meiner Erinnerung hast du früh verkauft… sie hatten natürlich ihre Diebstahlaffäre…. Jetzt stehen sie aber deutlich höher. Nix f. ungut…m.E. bist du ja in der Vergangenheit letztlich auch via ETF seehr erfolgreich gewesen.

                    • Aries Eeberg sagt:

                      Ja Peter, das genau ist meine Schwäche.
                      .
                      Mir fehlt die Geduld. Ich habe schnell die Angst, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben und anderswo Chancen zu verpassen. Dann verkaufe ich wieder.
                      .
                      Deshalb habe ich schon vor Jahren ganz auf strukturiertes Portfolio-Investment umgestellt. Seitdem verdiene ich kontinuierlich Geld.
                      .
                      Man muss sich eben selbst kennen, wenn man erfolgreich investieren will.
                      .
                      Bei mir kommt auch hinzu, das mein Leben manchmal turbulent ist, weil ich von außen in Krisen verstrickt werde. (Ich und auch meine Frau sind eigentlich grundsolide.) Wenn dann die Märkte ihre Krisen durchleben und die in meinem Umfeld asynchron dazu kommen, lässt man sich als Investor schon mal aus der Ruhe bringen.
                      .
                      Auch deshalb ist strukturiertes Portfolioinvestment für mich eine gute Sache.

                      Natürlich habe ich nach wie vor Investmentideen. … Ich bin zum Beispiel überzeugt, dass einige Blockchain-Anwendungen die Finanzwelt grundlegend verändern werden.
                      .
                      Misscrypto hat vor kurzem auf die Bedeutung von Blockchain-Banking für Afrika hingewiesen. Dort ist das Bankwesen ja unterentwickelt und Geldtransfers nur mit großen Hindernissen und hohen Gebühren möglich. Durch Blockchain-Anwendungen können dort die Menschen Zugang zum Bankwesen erhalten. … Vergleich: Bei der Telefonie hat man in Afrika die Festnetze gar nicht erst aufgebaut. Dafür gibt es heute flächendeckend Mobilfunk bis auf 3.000 m auf dem Kilimandscharo.
                      .
                      Afrika ist dabei nur ein Beispiel für das enorme Potential dieser Anwendungen. Das könnte „the next big thing“ werden.
                      .
                      Nun, ich habe deshalb etwas Geld in einen Crypto-Basket investiert. ( A3G4FD ) … In 10 Jahren – falls ich dann noch lebe – werde ich vielleicht damit Geld verdienen.
                      .
                      Rheinmetall hatte ich auch mal, als Putin die Krim annektiert hat. Ich war überzeugt, dass Europa aufrüsten muss. Damit war ich dann auch 10 Jahre zu früh. Außerdem habe ich mich dann doch entschlossen, dass ich grundsätzlich nicht in Rüstung investieren will. (Über die ETFs tue ich das natürlich auch.)

                    • Raimund Brichta sagt:

                      Apropos Kommer – in der heutigen FAZ macht der Werbung für seinen Fonds mit den Worten:

                      „Die Vermögensallokation muss man pflegen wie einen Landschaftsgarten“. Damit der schön bleibt, müsse man auch Unkraut jäten, düngen – und regelmäßig die Hecken schneiden. Sonst sehe er in zehn Jahren schlimm aus.

                      Das klingt für Laien erst einmal vernünftig. Was er verschweigt, ist aber: der MSCI jätet, düngt und schneidet selbst regelmäßig. Denn weniger erfolgreiche Aktien verlieren im MSCI automatisch an Gewicht, während die erfolgreichen zulegen. Hier habe ich den Gärtner also schon im Index drin und muss ihn nicht extra bezahlen. Schließlich kostet Kommers Fonds 0,45 Prozent pro Jahr. ETF auf den MSCI World sind hingegen schon für 0,05 Prozent Gebühren pro Jahr zu haben.

                      Genau deshalb sieht der MSCI World heute nicht schlimmer aus als vor zehn Jahren. Und er wird in zehn Jahren nicht schlimmer aussehen als heute – es sei denn, die Kurse würden generell weltweit abstürzen, was ich nicht ausschließe zum Wechsel des Jahrzehnts. Aber das liegt dann nicht am schneiden, düngen und jäten. Ich denke, so viel Differenzierung muss sein.

                      • Aries Eeberg sagt:

                        Raimund, deine Anmerkung zur Funktionsweise von Indices halte ich für sehr wichtig. Intern funktionieren Indices wie ein nach bestimmten Regeln gemanagter Investmentfonds.
                        .
                        Dennoch habe ich mich trotz der erhöhten Gebühren für Kommer entschieden. Der Grund liegt in der Gewichtung bei Kommer. Er gewichtet 50% nach Maktkapitalisierung und 50% nach BIP. Dadurch sind Europa und die Emerging Markets höher gewichtet als im World oder im ACWI.
                        .
                        Angesichts der Verschiebungen in der Weltwirtschaft halte ich diese Gewichtung für zukunftsweisend. Natürlich wird sich auch der World und der ACWI irgendwann dorthin entwickeln. Aber das dauert. Und bis dahin laufen sie schlechter. In diesem Jahr zeichnet sich das schon ab. > ACWI +3%, Kommer +6%.

                        • Raimund Brichta sagt:

                          Man sollte aber nicht auf einzelne Jahre rekurrieren. Das macht Kommer jodoch auch, indem er darauf hinweist, dass sein Fonds 2025 besser lief. Aber all die Jahre davor war das nicht der Fall. Es kommt also auf die langen Zeiträume an.

                        • Raimund Brichta sagt:

                          Diesen Vergleich hat mir zum Beispiel gerade Comdirect ausgespuckt! Und es sind noch nicht einmal zehn Jahre, weil es den Kommer-Fonds noch nicht so lange gibt

                          • Aries Eeberg sagt:

                            Na, die Verschiebungen in der Weltwirtschaft gibt es schon seit einigen Jahrzehnten. Der Anteil der USA am Welt BIP sinkt.
                            .
                            Aber unter Trump beschleunigt sich der Effekt, weil zugleich der Dollar fällt und die USA alle gegen sich aufbringen. Deshalb läuft der Kommer-Fonds in letzter Zeit besser als der ACWI. …
                            .
                            In den Jahren davor hatte ich den Kommer noch gar nicht. Da habe ich die Sache genauso gesehen wie du, Raimund.
                            .
                            Die Differenz zum ACWI in der Vergangenheit liegt wahrscheinlich an der 1% Grenze für Einzelaktien bei Kommer. So konnte er die Mag7-Rally nicht voll mitnehmen.
                            .
                            Das ist der Nachteil, wenn man nicht rein marktkapitalisiert strukturiert ist. Dennoch – wenn man schon alles hat, kann ein bisschen Kommer dabei nicht schaden.
                            .
                            Wir können darüber ja in 10 Jahren noch einmal schreiben. Ich bin selber gespannt.

                            • Raimund Brichta sagt:

                              „ Wir können darüber ja in 10 Jahren noch einmal schreiben. Ich bin selber gespannt.“

                              Das ist eine gute Idee. Wir könnten allerdings schon bei unserem 20 Jahres Treffen am 15.10.2034 in der Weinschenke Goldatzel in Geisenheim darüber reden -falls du dich doch noch entschließen könntest, dorthin zu kommen. Bis jetzt stehst du noch nicht auf der Zusagen-Liste.

                            • Michael sagt:

                              „Aber unter Trump beschleunigt sich der Effekt, weil zugleich der Dollar fällt und die USA alle gegen sich aufbringen.“

                              What?

                              Wen interessiert Trump?

                              Es wird genau dort investiert, wo die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft am besten sind.

                              Punkt.

                              Ratschlag: weniger „Nachrichten“ konsumieren, weniger „Börse machen.“

                            • Sandro sagt:

                              „Deshalb läuft der Kommer-Fonds in letzter Zeit besser als der ACWI. …“ Ich denke, das liegt vor allem daran, dass der KGV-Faktor nach langer Durststrecke wieder funktionierte. Value lief zuletzt wieder besser als Growth. Wie üblich, wenn Kurse zu wackeln beginnen…

                          • Michael sagt:

                            Wer ist Kommer, muss man den kennen?

                            • Raimund Brichta sagt:

                              muss man meiner Ansicht nach nicht. Aber einige Floristen (r) kennen ihn.

                            • Aries Eeberg sagt:

                              Ja, Gerd Kommer sollte man kennen.
                              .
                              Man muss nicht seiner Meinung sein. Aber er bringt mit seinen Analysen und Strategien frischen Wind in die Anlegergemeinde. Und damit sollte man sich auseinandersetzen.
                              .
                              Auch sein Buch ist unbedingt lesenswert. Für den deutschsprachigen Bereich ist das ein Pendant zu B. Malkiel, „A Random Walk Down Wall Street“.
                              .

                              Fachmann ist er besonders für Faktor-Investment und Portfoliokonstruktion. Mit seinem neuen Fonds versucht er das für Aktien alles unter einen Hut zu bringen. … Da kann man Anfragen dran stellen. Aber man sollte sie genau so gut begründen, wie er seine Position begründet. …
                              .
                              Wie gesagt: Frischer Wind in der Anlegergemeinde.

                    • Raimund Brichta sagt:

                      Außerdem: wer jätet, düngt und schneidet, beschneidet auch seine Rendite. Und das liegt nicht nur an den Kosten…

    • Michael sagt:

      Auch wenn ich mich wiederhole:
      Amazon, Microsoft und Alphabet gehören mEn in jedes Depot – Infrastruktur des 21. Jahrhunderts.

      Teilweise überschneiden/überlappen sie sich in ihren Geschäftsbereichen – und haben dort ihren gemeinsamen Burggraben – teilweise machen sie ihr jeweils eigenes Ding – und sind dort jeweils führend.

      In der Geschäftswelt gibt es kein „nett“, sondern nur Erfolg oder Misserfolg. Für den Erfolg muss man knallhart seine Interessen durchsetzen – egal wie.

      Das schaffen die obigen drei Konzerne nachweislich seit Jahren, auch Dank tatkräftiger Unterstützung ALLER US-Regierungen.

      Wer sich darüber empören will kann das gerne tun – so sind jedenfalls die Realitäten auf dieser Welt.

      Wer sich von der MS-Abhängigkeit lösen möchte kann das gerne tun. Die MS-Welt dreht sich trotzdem weiter.