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Bitcoin bricht nach oben aus

20. Oktober 2024
Aries Eeberg
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von Aries Eeberg

Wie man den Charts entnehmen kann, hat der Bitcoin anscheinend seine lange Korrektur beendet. Er ist im 1-Jahres-Chart nach oben ausgebrochen. Ethereum lässt noch auf sich warten. Aber der breitere Coindesk 20 Index ist auch dabei, nach oben loszumarschieren.
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Das ist doch einen Post wert!
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Der Bitcoin-Chart erinnert mich übrigens an den DAX 1994. Das war ein sehr quälendes Jahr mit einer Sägezahnbörse nach unten. … Doch dann ging es bis 2000 weiter nach oben.

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Kommentare

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  • Andreas B sagt:

    Aries, ich bin zwar auch pro Krypto, bin mir aber keineswegs sicher, ob der Ausbruch wirklich jetzt schon gelingt… bin fast bissl skeptisch. Da ist kein Volumen so wirklich im Markt und Fear and Greed Krypto ist mir auch aktuell zu euphorisch. Erstmal müssen wir nachhaltig das Allzeithoch beim Bitcoin rausnehmen und ich vermute das wird schwieriger als man heute denkt. Schauen wir mal, was passiert… ein Präsident Trump – was ich inzwischen fast vermute – könnte dem Kryptomarkt aber ein deutlichen Boost geben.

    Trotzdem habe ich in letzter Zeit weiterhin vor allem Bitcoin über diverse WKN ins Depot gelegt. Mein Depotanteil Krypto steigt somit immer weiter (aktuell). Aber dies habe ich wegen der 1 Jahr Haltefrist getan… vieles ist aktuell schon steuerfrei und im Laufe des Jahres 2025 erreichen weitere diverse Positionen immer wieder Steuerfreiheit. Ich werde also anfangen immer Teile zu verkaufen, falls wir von mir angestrebte Kursziele erreichen. Sollte es dann weiter steigen, habe ich weiterhin Bestände im Depot. Falls alles länger dauert, ich habe weiterhin Zeit und keine Eile. z.B. irgendwann die 100.000 US-$ beim Bitcoin sollten eigentlich nur eine Frage der Zeit sein, die Frage ist halt, wann ist es soweit, noch 2024 oder erst 2025 oder gar erst 2026?

    Trotzdem bin ich aktuell eher neutral als euphorisch und traue dem Frieden irgendwie nicht. Sollte es wirklich losgehen, dann perfekt, ich bin ja investiert. Warten wir ab was kommt…

  • Aries Eeberg sagt:

    Hier noch mein Chart.
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    CoinDesc20 ist ein neuer Index für Kryptos. Er ähnelt denen von MSCI etc..
    CD20 umfasst die 20 höchstkapitalisierten Krypto-Werte. Einzelwerte sind bei 30% Marktkapitalisierung gedeckelt. Somit hat Bitcoin in dem Index 30%, Ethereum etwa 30%. Neu ist, dass Solana auch fast auf 30% kommt. Solana ist nämlich im letzten Jahr um 700% gestiegen.
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    Wenn man einen Index dieser Art hält, partizipiert man an dem Anstieg von Solana. Zugleich hat Solana dadurch die schlechtere Performance von Ethereum ausgeglichen. So gibt es unter dem Strich mit so einem Index ein ganz ordentliches Jahresergebnis.

  • Aries Eeberg sagt:

    Nachtrag: Der Kurs des Index hat soeben die 200TL nach oben durchstoßen.

  • Raimund Brichta sagt:

    Fest steht, dass die jüngste Korrektur/Konsolidierung in Bitcoin charttechnisch eindeutig die Form einer trendbestätigenden Flaggenformation hatte. Nun ist die obere Begrenzung der Flagge nach oben durchstoßen. Dies deutet auf ein Ende der Konsolidierung hin. Ziel: neue Höchststände.

  • Marco sagt:

    Juhu endlich Verdopplung, fehlt ja seit dem letztem Halving, und dann noch mal und noch mal. Die Kosten steigen alle 4 Jahre um 100% , deswegen muss der Kurs das auch. Wir haben noch 4 Jahre für eine Verdopplung, also Hurra. 8 Jahre ohne Verdopplung und Bitcoin geht pleite. Also Hurra. In 16 Jahren haben die Kosten sich 16 facht, das werden die meisten hier noch erleben. Das bedeutet Bitcoin heute x 16 oder put. Also Bitcoin 1 Mio ist keine Illusion , sondern kommt oder Bitcoin im Arsch. Wir werden das vielleicht noch erleben.

  • Marco sagt:

    Warum Bitcoin nie eine Währung werden wird: Naja, da max Bitcoin eine feste Größe ist, müsste man sich mit Bitcoin als Währung irgendwann darüber unterhalten um wieviel Löhne und Preise fallen. Steigende Produktivitäten würden das bei Bitcoin erzwingen. Aber soweit denken wir nicht. Bitcoin Hurra oder irgendwann nur im Gleichschritt mit der Inflation. Zu blöde, dass die Kosten explodieren. Eine Verdopplung alle 4 Jahre, aber wer kann schon exponential denken. Das macht ja Bitcoin aus. Keiner kann es. Deswegen Bitcoin 1 Milliarde, weil Bitcoin lange nach uns 20 Milliarden kosten muss, nur um die Kosten zu decken. Bitcoin 5 Milliarden ist keine Illusion, sondern ein „muss kommen“ oder Bitcoin platt, aber erst lange nach uns. Also Hurra Bitcoin. Man konnte auch mal mit Tulpen Häuser kaufen. Wer traut sich denn zu rechnen? Eine Kostenexplosion alle 4 Jahre. Wie sehen die Kosten in 40 Jahren aus? Die Funktion für eine Kostenexplosion alle 4 Jahre in 40 Jahren ist 2 hoch 10. Also wie teuer muss Bitcoin in 40 Jahren sein, damit die Kosten gedeckt werden?

    • Raimund Brichta sagt:

      dass der Bitcoin keine Währung ist, ist ja unbestritten. Die Frage ist nur, ob er bei der Geldanlage mit einem Schneeballsystem vergleichbar ist?

      • Jan sagt:

        einfach mal BTC / USD chart anschauen und Visible Range Volume Profile im Wochen oder Monatschart sehen
        Größtes Handelsvolumina nach meiner Meinung bei um die 20000 $ / BTC ….. danach viel weniger Handelsvolumina ………. sagt viel aus ………….

        • Raimund Brichta sagt:

          aha, lässt sich daraus auf ein Schneeballsystem schließen?

        • Andreas B sagt:

          Jan kannst du deine Aussagen bitte etwas mehr erläutern, was sagt es konkret aus und was leitest du daraus ab… Das Handelsvolumen bezieht sich, glaube ich zumindest, auf den Handel auf Kryptobörsen… Die ETF Zuflüsse bewirken aber bisher keinen wirklichen starken Anstieg beim Bitcoin, was viele enttäuscht. Aber der größte Teil der Bitcointransaktionen passieren über den OTC Handel (bisher), d.h. Miner verkaufen ihre Bitcoins z.B. an größere Adressen außerhalb der Börsen. Aber die Miner sitzen nun inzwischen auch nicht mehr auf soviel Bitcoin. D.h. eine anziehende Nachfrage könnte zu stärkeren Preisanstiegen führen… also abwarten.

          Spannend wird die US-Wahl, sollte es Trump schaffen, erwarte ich einen deutlichen Anstieg bei Kryptos und Bitcoin. Bei Harris kann es zu einem enttäuschenden Rücksetzer am Kryptomarkt kommen, der aber in meinen Augen nur (temporär) sein sollte. Negativ hat sich Harris zu Kryptos nicht geäußert, aber nicht so euphorisch wie Trump.

    • Andreas B sagt:

      Marco, du wiederholst dich… da ist nicht wirklich was Neues. Die Frage die ich mir die ganze Zeit stelle, Bitcoin gibt es jetzt so lange und unzählige Wissenschaftler, IT-Experten usw. haben sich mit Bitcoin und allgemein Blockchain beschäftigt. Wenn alles so klar und zum Scheitern verurteilt ist, wieso wurden ETF genehmigt, wieso beschäftigen sich Vermögensverwalter, Banken usw. mit den Dingen, die das Fiatgeld Schuldensystem ja auch kennen.

      Warten wir mal ab, ich denke man sollte schon beim Bitcoin (1-2% würden ja schon reichen) dabei sein und es als Wertspeicher sehen. Und natürlich plane ich nicht 10 oder 20 Jahre, sondern immer auf Sicht von 1-2 Jahren, die Steuerfreiheit im Blick (zu lukrativ einfach) und nehme wenn ich mit Kursen zufrieden bin, auch Gewinne mit und paar Chips vom Tisch.

      Warten wir mal ob es Trump wird und er hatte ja schon manche Gedankenspiele mit Bitcoin vs. US-Schulden im Wahlkampf.

      Bitcoin basiert auf Vertrauen, die Richtung des Fiatgeld System ist klar und Bitcoin wird von vielen als Alternative gesehen (werden). Aber es gibt sehr viele, die mit Bitcoin nichts anfangen können, wie du, die Massenadaptation und ein Hype ist also noch lange nicht gegeben… zumindest in meinem Kopf ist das aber eine Möglichkeit, dass es langfristig dazu kommt. Weshalb schießt denn die EZB so gegen Bitcoin?

      • Marco Dargel sagt:

        Also ich möchte hiermit festhalten, dass ich nicht sage, dass Bitcoin untergeht. Die Kosten verdoppeln sich zwar alle 4 Jahre, aber der Kurs kann das natürlich auch. Ich möchte auf ein anderes Risko hinweisen. Jede Anlageklasse kennt lange Bärenmärkte außer dem Bitcoin. Der hatte noch keinen. Beim Bitcoin ist aber eines ganz anders als bei jeder anderen Anlageklasse. Nehmen wir Gold. 15 Jahre Bärenmarkt 75 % Kursverlust konnte man überleben. Man hört auf weiter zu minen, wenn es nicht lohnt, aber Gold hört nicht auf zu existieren. Bei Bitcoin wird es eher anders sein. 13 Jahre Bärenmarkt und die Kosten 8fachen sich sich ohne dass der Kurs mitmacht. Ja, aber dann gehen alle Miner pleite und das ist anders als bei Gold. Wenn die Miner aufhören, hört Bitcoin auf.

        Bitcoin als Wertspeicher kann nie eines Tages nur mit der Inflation laufen. Bitcoin hat ein Verdopplung alle 4 Jahres Gesetz in sich. Und das macht Bitcoin zu einer Art Kettenbrief. Bitcoin steigt weiter stark oder wird sterben. Und natürlich kann Bitcoin weiter stark steigen und alles ist gut. Es darf nur nie einen 13 Jahre langen Bärenmarkt geben, den sonst alle Anlageklassen schon hatten. Rein mathematisch kann Bitcoin 13 Jahre ohne deutlich neues hohes Alltimehigh nicht überleben. Der Kurs hat ein Halving Vorsprung für nur leichtes Plus. 8 Jahre ohne Kursverdopplung und Bitcoin hat ein Problem. 12 Jahre ohne Kursverdopplung und Bitcoin ist put. Das mach Bitcoin auch einfach. Es steigt stark oder stirb. Das ist übrigens der Kernsatz für einen Kettenbrief oder so. Es muss weiter steigen.

        Meine Aussage ist: Bitcoin steigt weiter stark oder stirbt. Bitcoin überlebt keinen langen Bärenmarkt. Kennt es auch noch nicht. Nur wie wahrscheinlich ist es, dass Bitcoin als einzige Anlageklasse nie einen langen Bärenmarkt bekommt?

        Und zu den anderen Punkten: Nur weil Leute viel verdienen und studiert haben, halte ich sie nicht unbedingt für schlau. Ich fordere hiermit jeden mal auf, selber nachzurechnen. Was passiert mit den Minern, wenn Bitcoin mal 13 Jahre lang nicht steigt, was übrigens… schon erwähnt…. alle Anlagenklassen außer Bitcoin erlebt haben.

        Und ich bin Hilfsarbeiter.

        • Chris sagt:

          Frag mal ChatGPT zu Deinen Argumenten, es ist der Meinung, dass Bitcoin auch einen sehr langen Bärenmarkt überleben kann:

          1. Schwierigkeitsanpassung beim Mining: Anders als bei traditionellen Ressourcen wie Gold passt sich die Schwierigkeit des Bitcoin-Minings alle zwei Wochen an, je nach der Anzahl der Miner und ihrer Rechenleistung (Hashrate) im Netzwerk. Sollte der Bitcoin-Kurs längere Zeit niedrig bleiben und Miner sich aus dem Markt zurückziehen, sinkt die Mining-Schwierigkeit. Dies reduziert die Betriebskosten für die verbleibenden Miner, sodass sie auch in einem längeren Bärenmarkt überleben könnten. Dies verhindert, dass Bitcoin “aufhört zu existieren.”

          2. Netzwerkstabilität und Anreize: Bitcoin wurde so konzipiert, dass selbst ein kleinerer Pool von Minern das Netzwerk weiterhin betreiben und absichern kann. Dadurch wird die Blockchain intakt gehalten, unabhängig von der Anzahl der aktiven Miner. Im Falle eines Bärenmarktes passt sich die Miner-Belohnung so an, dass auch wenige Miner weiterhin Anreize haben, das Netzwerk zu sichern.

          3. Transaktionsgebühren als Einnahmequelle: Neben Block-Belohnungen erhalten Miner auch Transaktionsgebühren. Wenn die Block-Belohnung sinkt, könnten die Gebühren eine größere Rolle spielen, da Nutzer bereit sind, für die Sicherheit ihrer Transaktionen zu zahlen. Dieses System sorgt für die langfristige Finanzierung der Mining-Industrie, auch wenn der Bitcoin-Kurs langfristig stabil bleiben oder langsamer steigen sollte.

        • Macro dargel sagt:

          Ich muss mich korrigieren: Gold hatte je nach Währung einen Bärenmarkt von 27 Jahren, wenn man ihn so definiert, dass ein altes ATH rausgenommen wird. In 27 Jahren explodieren die Bitcoinkosten um ehm 64? Faches? Yup. Man muss exponential denken. Etwas länger und es sind 128 . Das werden wir nicht mehr erleben. Aber irgendwie müsste doch jeder wissen, dass etwas, dessen Kosten sich alle 4 Jahre verdoppeln wie ein Zug ist, der irgendwann mit 300 Kmh gegen die Wand fährt. Oder übersehe ich was? Lieber Raimund, was denkst Du denn so von meinen Überlegungen? Und zu der ETF Frage: 1999 gab es auch zugelassene Fonds, die in den neuen Markt investiert hatten.

          Und zuletzt. Nicht nur die EZB schießt gegen den Bitcoin. Dass machen Warren B. und ich auch. Also die Theorie, es sei eine Aktion, um ein Konkurrenzprodukt los zu werden, kann so nicht gehalten werden. Und ola, ich setze mich mit Warren gleich? Geht gar nicht. Ich bin nicht mal ein Schatten von ihm.

          Und nur um es klar zu machen: Bitcoin kann nie eine Konkurrenzwährung werden. Es ist lediglich ein hochriskanter Wertspeicher, der noch sehr jung ist. Jeder sollte sich mal folgende Frage stellen. Warum Bitcoin und keine Telefonkarten? Die hatten keine Existenzkosten. Und hatten auch mal einen Wert? Ok, dann kam das Handy? Also eine neue Technologie machte sie platt. Aber kann das beim Bitcoin nicht auch passieren?

          Fiatwährungen haben auch ein Vorteil. Man muss nie wirklich über Lohnkürzungen verhandeln. Die passieren automatisch, wenn Erhöhungen unterhalb der Inflation liegen: Rentner in Deutschland können davon ein Lied singen, wie sie jedes Jahr ärmer wurden. Bei einer richtig harten Währung müssten wir jedes Jahr die Renten kürzen. Gehe mal damit in einen Wahlkampf. Fiatwährungen können also jemand ärmer machen, obwohl sein Einkommen steigt. Das ist in Deutschland seit Jahrzehnten Praxis. Das ist natürlich nicht ganz so ernst gemeint. Ok, dass es in Deutschland Praxis ist, ist ernst gemeint.

  • Marco Dargel sagt:

    Zitat: „1. Schwierigkeitsanpassung beim Mining: Anders als bei traditionellen Ressourcen wie Gold passt sich die Schwierigkeit des Bitcoin-Minings alle zwei Wochen an, je nach der Anzahl der Miner und ihrer Rechenleistung (Hashrate) im Netzwerk. Sollte der Bitcoin-Kurs längere Zeit niedrig bleiben und Miner sich aus dem Markt zurückziehen, sinkt die Mining-Schwierigkeit. Dies reduziert die Betriebskosten für die verbleibenden Miner, sodass sie auch in einem längeren Bärenmarkt überleben könnten. Dies verhindert, dass Bitcoin “aufhört zu existieren.”“

    Bitcoin ist noch jung. Das erste Halving passierte 2012, dann 2016, 2020 und dieses Jahr. Sollte Bitcoin nach einem 16 jährigen Bärenmarkt wieder alte Hochs erreichen und überschreiten, gelten ganz andere Regeln: Nämlich, dass der Miner Bitcoin Output auf 1/16 gefallen ist.
    Das mit den Gebühren wird auch so eine Sache sein. Aktuell kostet eine Bitcointransaktion soviel Strom wie ein US Haushalt in 50 Tagen verbraucht (es ist kein Ein Personen Haushalt gemeint). Das kommt heute noch nicht bei den Käufern an. Aber irgendwann wird eine Transaktion ein paar hundert Euro kosten (werden wir nicht erleben). Bin mal gespannt, ob dann noch jemand damit shoppen gehen will.

    Der erste Bitcoin Handel fand 2009 statt. 2021 notierte der Bitcoin das erste mal über 60000 USD. Monate nach den ersten drei Halvings hatte sich der Bitcoin jeweils verdoppelt. Nun haben wir schon Monate nach dem letzten Halving und der Kurs hat sich erstmal nicht verdoppelt. Das kann ja noch kommen. Aber Bitcoin ist auch eine Spekulation, dass jemand nach dem Kauf später zu noch höheren Kursen weiter verkaufen kann. Wenn Bitcoin seine Aura schneller Kursgewinne verloren hat und davon sind wir noch weit entfernt, können ganz andere Regeln zustande kommen.

    Diese Halvings alle vier Jahre wird irgendwann zu einem Problem: Denn mit den Kurssteigerungen kam auch ein stetig steigender Stromhunger. Der hängt natürlich auch von der Anzahl der Miner ab. Je mehr Miner, je sicherer ist das Bitcoin Netzwerk. Aber umso mehr Strom wird verbraucht. Bei einem längeren Bärenmarkt müssten irgendwann also richtig viele Miner dicht machen. Und das macht das Netzwerk unsicherer. Und wehe der letzte Computer wird ausgeschaltet.

    Übrigens: Ich habe eine gute Mitteilung für alle Bitcoin Bullen: Aktuell gibt es ca. 17,5 Mio. Bitcoins und Schätzungen, dass schon ca. 20 % verloren gegangen sind. In England sucht eine arme Socke sogar im Müll danach. Es werden nie 21 Mio., vermutlich nicht mal 19 Mio. Bitcoins werden. Und es können noch viel mehr verschwinden. Das ist doch mal eine Nachricht für ein richtiges Kurshurra.

  • Aries Eeberg sagt:

    Ich halte Bitcoin für einen technischen Dinosaurier. Der Energieaufwand ist viel zu groß und die technischen Möglichkeiten sind zu gering.
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    Allerdings: Die Dinosaurier beherrschten die Erde 170 Millionen Jahre.
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    Im Ernst: Ich glaube, dass Kryptos unbedingt Zukunft haben, weil sie nützlich sein können.
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    Ich glaube auch, dass Kryptos von den politischen Unsicherheiten profitieren werden und weiter steigen. Ihre längere Korrektur haben sie gerade erst beendet.
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    Ich glaube, dass Kryptos neben Gold in jedes Depot gehören. Sollten die politischen Rahmenbedingungen instabil werden, könnten Kryptos eine Art transnationale Ankerwährung werden.
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    Aber das sind alles Glaubenssätze. Jetzt freue ich mich erst mal über die Gewinne meines Krypto-Basket.
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    Neben Bitcoin sollte man auch Solana im Auge behalten. Ethereum findet ja gerade nicht so viel Zuspruch.

    • Raimund Brichta sagt:

      spielt bei den Glaubenssätzen deine ehemalige Profession eine Rolle?

      • Aries Eeberg sagt:

        Natürlich, Raimund. Für Glauben bin ich Experte. Deshalb eigne ich mich ja auch als Spekulant.
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        Auch die Theologie erforscht die Vergangenheit, versucht dort Muster zu erkennen und extrapoliert diese in die Zukunft. Ob man sich geirrt hat, erkennt man erst in der Zukunft. Wenn man es aber nicht wagt zu glauben, kann man viel verpassen. Wenn man sich geirrt hat, ist das aber auch nicht so schlimm. Dann war man wenigstens ein guter Mensch und hat mit viel Optimismus und Hoffnung gelebt.
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        So sind doch auch die Börsianer. Die Zukunft ist prinzipiell ungewiss. Mit Klugheit und Optimismus macht man aber mehr daraus.